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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 27. Juni 2011 13:10 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Irgendwo hatten wir das vor kurzem diskutiert dass niedrig dosiert eben nicht gleich besser verträglich bedeutet bei Sexualhormonen.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 27. Juni 2011 14:50 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Im Grunde haben niedrig dosierte Präparate dieselben Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken. Es ist sowieso ein Pokerspiel, wie man etwas verträgt.
Allerdings sind bestimmte Nebenwirkungen bei bestimmten Präparaten (z.B. bei einer gewissen Höhe von Gestagenen) wahrscheinlicher. Deshalb auch die häufig auftretenden Nebenwirkungen wie Libidoverlust und Stimmungsschwankungen beim NuvaRing.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 27. Juni 2011 15:11 
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NFP-Gräfin

Registriert: 8. Juni 2006 15:54
Beiträge: 3478
Wohnort: zu Hause
NFP seit: 18.08.2006
Wegen der Dosierung hatte honigbienchen hier im September mal was interessantes geschrieben:

honigbienchen hat geschrieben:
Das der Ring niedriger dosiert ist als die Pille ist ja der nächste Blödsinn. Laut Hersteller (!!) liegt er etwas höher als die niedrigdosierten Pillen. Das erklärt sich auch ganz einfach: bei der Pille wird ein großer Teil der Dosis über die Leber ausgeschieden. Das passiert beim Ring nicht, deswegen akkumuliert im Endeffekt dieselbe Dosis wie bei der Pille im Körper. Aber auch darüber scheinen viele Gyns ja nicht Bescheid zu wissen :roll: .
Aber wie sowieso schon gesagt wurde: Die Dosierung der Hormone steht nicht in direktem Verhältnis zu den Nebenwirkungen sondern ist stark von der Frau abhängig. Einzig das Thromboserisiko ist von der Dosierung des Estrogens abhängig, unter 0,05mg spielt aber auch das keine Rolle mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 27. Juni 2011 15:26 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ist es nicht auch so, dass der Faktor Ethinylestradiol im Verhältnis zum künstlichen Gestagen eine Rolle spielt?

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 3. Juli 2011 15:48 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 28. März 2011 15:26
Beiträge: 124
Hallöchen!
Ich wollte mal fragen, ob es einigen von euch ähnlich geht bzw ergangen ist. Bin im 3. Zyklus nach dem Nuvaring. Die Nebenwirkungen sind jetzt inzwischen endlich alle weg. Was aber komisch ist, ist die Zykluslänge. Der 1. Zyklus war so wie zu Nuvaringzeiten, der zweite war etwas länger (35 Tage), also auch noch ganz normal. Aber der momentane Zyklus zieht sich jetzt schon wesentlich länger (45 Tage). Glaubt ihr, kann das immer noch eine Nachwirkung vom Nuvaring sein? Wenn ja, dann ist das schon extrem, wie wild der Nuvaring den Körper auch noch nachträglich beeinflussen kann...

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 3. Juli 2011 16:01 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Du kannst dich gerne mal durch meine Kurven klicken. Vor der hormonellen Verhütung hatte ich perfekte 27-29 Tage Zyklen.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 14. August 2011 14:43 
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wohnt hier

Registriert: 5. Oktober 2010 09:25
Beiträge: 1719
Hallo,

ich bin auch post nuva Ring. Vorher hatte ich ca 30-32 Tage Zyklen. Jetzt ist alles dabei gewesen von 24 bis 33. Klick dich einfach mal durch meine Kurven.

Ich denke, was mich nach dem Absetzten am Meisten verwirrt hat, waren die ganzen Hitzewallungen, Übelkeit, Schwindelanfälle im Supermarkt -> Schwangerschaftspanik! Eine Freundin, die das Teil lustigerweise um die gleiche Zeit abgesetzt hat, meinte dass sie sich noch nie so schwanger gefühlt hätte wie nach dem Absetzen des Nuva Rings (sie hat 3 Kinder). Das war glücklicherweise nach 3 Zyklen vorbei.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 14. August 2011 16:50 
sonnenblume hat geschrieben:
Wegen der Dosierung hatte honigbienchen hier im September mal was interessantes geschrieben:
honigbienchen hat geschrieben:
Das der Ring niedriger dosiert ist als die Pille ist ja der nächste Blödsinn. Laut Hersteller (!!) liegt er etwas höher als die niedrigdosierten Pillen.

In http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1610 ... t=Abstract wurden beim Nuvaring deutlich geringere Blutwerte gemessen. Auf der Herstellerwebseite kann ich die Behauptung nicht finden.
Kann jemand meinen (scheinbaren?) Widerspruch auflösen?


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 15. August 2011 00:19 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Soweit ich weiß, ist das Östrogen niedriger dosiert als bei Pillen, das Gestagen aber weit höher.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 25. August 2011 21:31 
Hallo, "dieSanfte"
Nachdem im Nuvaring ein Gestagen verwendet wird, das scheinbar bei keiner anderen oralen Pille verwendet wird, fällt es mir schwer die 120 µg Etonogestrel in Bezug zu z.B. 150 µg Desogestrel bei der Mervelon zu setzen, weil ich nicht weiß wie das Molekülgewicht und die Bioaktivität ist. Es kommt mir aber nicht so vor, als wäre Nuvaring hier sehr hoch dosiert.
Zwischen Aufnahme über den Darm und über die Scheidenschleimhaut scheint kein großer Unterschied zu bestehen, denn die täglich abgegeben 15 µg Ethinylestradiol vom Nuvaring führen zu einem Blutspiegel von 20 pg/ml. Im Vergleich dazu führen die oral eingenommen 30µg Ethinylestradiol bei der Marvelon zu einem Blutspiegel der täglich zwischen 20-150 pg/ml schwankt.

Worauf beziehst du die Aussage, das das Gestagen weit höher als bei anderen Pillen ist?
Grüße
Marie


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 28. August 2011 12:21 
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neu hier

Registriert: 25. August 2011 22:00
Beiträge: 3
Wohnort: im Süden...
Hmmm, bei den medizinischen Details kann ich mangels Ahnung leider nicht mitreden.

Daher gebe ich meinen Senf nur zu den von mir beobachteten Nebenwirkungen ab. Vorab - ein Super-Thread! Ihr habt mir echt die Augen geöffnet...

... denn ich habe zwar schon gemerkt, dass mein Körper auf den Nuva-Ring reagiert, allerdings längst nicht alle Nebenwirkungen dem Ring (oder auch der Pille) zugeordnet.

Meine Nebenwirkungen (2,5 Jahre Nuva-Ring) waren:
- sehr starke Schleimentwicklung (in immer gleicher Qualität, nämlich cremig-gelblich)
- Schmerzen beim GV
- Libido? Nie gehört... :roll:
- sehr trockene Schleimhäute (Vagina, Augen, Nase und sämtliche -nebenhöhlen...)
- Gewichtszunahme, die nicht wegzukriegen ist (war) (mal sehen :mrgreen: )

Vorher hatte ich 7 Jahre die Microgynon, da waren die Nebenwirkungen:
- Pilze, Pilze, Pilze... in der ersten Zeit
- nach 2-3 Jahren deutlich weniger Libido
- Im letzten Pillenjahr auch Schmerzen beim GV (allerdings lange nicht so ausgeprägt wie beim Ring)

Na, die FÄ konnte nie herausfinden, woher die Schmerzen kommen... und man selbst schiebts natürlich auf die Beziehung oder die eigene Psyche. *draufhau*

Über Veränderungen durchs Absetzen kann ich noch nichts sagen, ist noch zu früh.

LG,
Kahina

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Post-NuvaRing seit 2.8.11
Kahina kurvt auf Papier und im Kurvenreich, letzteres wird immer mal wieder aktualisiert: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 28. August 2011 18:46 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Kahina hat geschrieben:
Meine Nebenwirkungen (2,5 Jahre Nuva-Ring) waren:
- sehr starke Schleimentwicklung (in immer gleicher Qualität, nämlich cremig-gelblich)
- sehr trockene Schleimhäute (Vagina, Augen, Nase und sämtliche -nebenhöhlen...)
- Gewichtszunahme, die nicht wegzukriegen ist (war) (mal sehen :mrgreen: )

Hier, auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 29. August 2011 10:53 
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NFP seit: 9/2011
Ich habe den NuvaRing jetzt ca. ein Jahr genommen (bzw werde ihn wohl noch bis November nehmen), mit verlängertem Zyklus (4 Wochen Ring, eine Woche Pause. LZZ hat zu Heul-Anfällen geführt)

Nebenwirkungen, die ich dem NuvaRing zuordne:
- Komplettverlust der Libido (auch mit Pille schon teilweise)
- Schmerzen beim GV ohne erkennbare Ursache (mit Pille auch schon teilweise)
- gegen Ende des "Zyklus" (also nach ca. 3,5 Wochen Ring) starke Stimmungsschwankungen, nach am Wasser gebaut etc -- der Grund, warum ich keinen LZZ gemacht hab
- Migräne in der ringfreien Zeit (wobei ich -- soweit ich mich erinnern kann -- schon immer mit Migräne während meiner Tage zu lämpfen hatte, egal ob hormonell verhütet oder vorher schon... bin gespannt, wie das sich ohne Hormone einpendelt)

Einige berichten von trockenen Schleimhäuten -- die hab ich auch, hab sie bis jetzt aber nicht mit der hormonellen Verhütung in Verbindung gebracht. Wär aber schön, wenn's so wär =)

Zur Gewichtszunahme: ich habe zwar nach Beginn des Rings 8kg zugenommen, habe jetzt aber seit April mit Weight Watchers 12kg abgenommen -- die Gewichtszunahme schiebe ich also nciht unbedingt auf den Ring, sondern auf die falsche Ernährung. Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass der Ring mich zum Griff ins Schokoladenregal verleitet hat ;)

Ich bin gespannt, was für Nebenwirkungen sich im Nachhinein noch rausstellen... Und ich hoffe v.a. dass meine Schilddrüse nicht verrückt spielt, wenn ich den Ring absetze (u.a. deswegen möchte ich vor Absetzen mit meinem Gyn reden, Termin hab ich leider erst im November bekommen)

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Nuvaring abgesetzt am 02.09.2011 nach 10 Jahren Pille (Miranova, Valette, Qlaira) und einem Jahr Ring.
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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 29. August 2011 12:12 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Cryptomon, ich finde aber, dass sich die NW so schrecklich anhören, dass ich bis November nicht mehr warten würde, sondern den Ring absetzen und dann zu einem Internisten gehen würde.
Der kann dir in Bezug auf die Schilddrüse auch besser helfen als ein FA.

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 Betreff des Beitrags: Re: post NuvaRing und die Probleme
BeitragVerfasst: 29. August 2011 12:34 
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Beiträge: 37
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NFP seit: 9/2011
beim Internisten hab ich im Dezember nen Termin, vorher war nix zu kriegen... (hab Hashimoto Thyreoiditis und bin mittlerweile gut mit L-Thyroxin eingestellt; meine Sorge bezog sich eher drauf, dass die Dosis sich ja vermutlich ändern wird, weil durch die hormonelle Verhütung ja weniger fT3/fT4 zur Verfügung steht bei gleicher T4-Dosis, und ich dementsprechend an der Dosis parallel dran rumdoktorn muss).
Zudem steht im Oktober noch ein eventueller Jobwechsel an, das möcht ich erst in trockenen Tüchern wissen...

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