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 Betreff des Beitrags: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 16:17 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Ich hab mir in letzter Zeit mal ein paar Gedanken zu den sogenannten Methoden-Fehlern gemacht.
Bei natürlichen Methoden kann ich mir ja noch halbwegs Methodenfehler erklären, aber irgendwie nicht bei den Barrieren und chemischen *hä* Vielleicht hab ich auch einfach nur ein Brett vor dem Kopf.

Aber wie kann zB ein Methodenfehler beim Kondom passieren, wenn jegliche Anwendungsfehler ausgeschlossen sind? Wenn das Kondom sitzt, draufbleibt, alle Spermien auffängt und auch beim rausziehen aus der Scheide nix ausläuft, WIE kann dann ein Helden-Spermium trotzdem durchkommen und eine "Methoden-Fehler-Schwangerschaft" verursachen? Sind beim Kondom nicht alle Methodenfehler nicht doch irgendwie im entferntesten Sinne Anwedungsfehler? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie eine Frau schwanger werden kann, wenn das Kondom sachgemäß verwendet wurde.. Aber da der PI nicht 0 ist, muss es ja zu Schwangerschaften trotz sachgemäßer Anwedung gekommen sein.
Oder ist ein Platzen/Reissen aus Qualitätsmangel/Produktionsfehler auch ein Methodenfehler?

Genausowenig versteh ich das beim Dia... Wenn es richtig sitzt, wie kann denn da nochwas schief gehen? Das Gel tötet/lähmt ja die Spermien und wenn es da ist wo es sein sollte, wie kann da ein Spermium noch überleben? Da kann ich mir auch wieder nur Anwenderfehler vorstellen...

Ich kapiers grad echt nicht *draufhau*
Irgendwie glaube ich echt, dass jeder Methodenfehler im Grunde genommen doch ein Anwenderfehler ist und nur nicht als solcher erkannt wird.

Kann mich jemand aufklären? *hä* *hä*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 16:27 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. Juli 2004 09:13
Beiträge: 4619
NFP seit: 01/2004
in punkto Dia:

So erklärt der Hersteller des Geles die Wirkung:

Anwendung

Die sichere Anwendung eines Diaphragmas ( Scheidenpessars) oder einer Portiokappe ( FemCap) erfolgt immer mit einem Gel ( z.B. Contragel grün), das in die Membran gegeben wird. Dieses Gel ist eine ergänzende Sicherheit bei diesen Barriereverhütungsmitteln. Die Anwendung eines Diaphragmas oder einer Portiokappe ohne Gel ist weniger sicher. Das Gel wird vor dem Einführen des Diaphragmas, in die Membran/ Kappe gegeben. Nun wird das Diaphragma oder die Portiokappe so eingesetzt, dass der Muttermund mit dem Gel bedeckt ist. Er ist somit zusätzlich " verschlossen". Das Gel ist vorwiegend eine physikalische Barriere. Die chemische Wirkung auf die Spermien ist geringer zu bewerten. Daher muss das Gel nicht den Wirkstoff Nonoxynol-9 enthalten, sondern wirkt mechanisch über den Gelbildner. Dadurch wird verhindert, dass Spermien, die hinter die Membran/ Kappe gelangt sind, in den Muttermund eindringen können.


Und es kann halt einfach sein, das sich Spermien unter dem Dia durchmogeln und es dann auch noch durch das Gel in die Gebärtmutter schaffen *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 18:30 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
YueJing hat geschrieben:
Aber wie kann zB ein Methodenfehler beim Kondom passieren, wenn jegliche Anwendungsfehler ausgeschlossen sind?

Wenn man die richtige Kondomgröße verwendet und das Kondom nach Anleitung benutzt und es dann trotzdem reißt oder Sperma rausgedrückt wird, dann ist das ein Methodenfehler, wenn man dadurch schwanger wird. (Ich habe hier zwar auch schon anderswo gelesen, dass ein Versagen von Kondomen immer auf einen Anwendungsfehler zurückgehen muss, halte das aber für Unsinn. Wenn die Anwendung gemessen an den Regeln und Anweisungen zur Benutzung der Methode keine Fehler ausweist, dann ist es nunmal Methodenversagen. Sonst müsste der Methoden-PI von Kondomen ja auch gleich null sein, das habe ich aber noch nie irgendwo gelesen.)

EDIT: Seltsam finde ich eher, dass der Methoden-PI von Kondomen allgemein mit 2-5 angegeben wird, der Methoden-PI von NFP bei Verhütung in der fruchtbaren Zeit mit Kondomen aber mit 0,6. Es kann ja kaum sein, dass sich die Methodensicherheit von Kondomen allein dadurch so stark erhöht, dass frau NFP anwendet. Dadurch wird ja das Kondom nicht irgendwie reißfester/verrutschsicherer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 19:03 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Ich weiß schon *was* ein Methodenfehler ist, nur kann ich mir eben nicht vorstellen wie ein Methodenfehler beim Kondom aussehen soll. Die Spermien können ja nicht durch das Gummi diffundieren, wenn es richtig getragen wird... Ich frage mich zum Beispiel, ob Produktionsfehler die zum Platzen des Kondoms führen als Methodenfehler verbucht werden.

EDIT: Sorry, hab deinen Beitrag unaufmerksam gelesen (liegt wohl an der Uhrzeit, bei mir ist schon 1Uhr nachts.. ups :oops: ). Ok, also müssten Produktionsfehler als Methodenfehler gelten, richtig?

Haideh, das ist ja höchst interessant. Ich dachte das Dia ist nicht als Barriere zu verstehen, sondern dient nur dazu das spermientötende/-lähmende Gel am Platz zu halten!

Dass der Methoden-PI vom Kondom in Kombi mit NFP sinkt, liegt anscheinend daran, dass die Partner sich bewusst sind, dass sie in der hochfruchtbaren Zeit verkehren und somit besonders sorgfältig mit der Verhütung umgehen... Hab ich zumindest hier mal so gelesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 19:13 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
YueJing hat geschrieben:
Dass der Methoden-PI vom Kondom in Kombi mit NFP sinkt, liegt anscheinend daran, dass die Partner sich bewusst sind, dass sie in der hochfruchtbaren Zeit verkehren und somit besonders sorgfältig mit der Verhütung umgehen... Hab ich zumindest hier mal so gelesen.

Ja, aber wenn sich sorgfältiger Umgang auf die Sicherheit auswirken kann, dann doch immer nur auf die Gebrauchssicherheit, weil die Methodensicherheit ja per definitionem von der Art der Anwendung nicht tangiert wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 22:38 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
Bei der NFP Studie haben die Paare nur in 53% der Zyklen Barrierremethoden genutzt, vielleicht auch weil die als weniger sicher galten. Wenn die nur in so wenigen Zyklen genutzt wurden ist ziemlich einleuchtend, warum die so sicher waren...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 00:14 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 30. März 2010 22:51
Beiträge: 376
Es flog mal ein Link zu einer schönen Seite mit verschiedenen Verhütungsmethoden durch das Forum, wo der PI von Kondomen mit 0,6 oder 0,7 (ich zweifle gerade selbst) angegeben war. Neulich hatte ich den wieder rausgesucht, aber die Seite dahinter gibt es leider nicht mehr. Die PI-Angabe basierte auf einer Studie mit Vertreterinnen des horizontalen Gewerbes.

Zur ursprünglichen Frage: Ich tippe auf Produktionsfehler und statistisches Pech, neudeutsch Restrisiko. ;-)

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Podcast-Idee hat wohl nicht so geklappt.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin) [1632]


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 02:38 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Mirja hat geschrieben:
YueJing hat geschrieben:
Dass der Methoden-PI vom Kondom in Kombi mit NFP sinkt, liegt anscheinend daran, dass die Partner sich bewusst sind, dass sie in der hochfruchtbaren Zeit verkehren und somit besonders sorgfältig mit der Verhütung umgehen... Hab ich zumindest hier mal so gelesen.

Ja, aber wenn sich sorgfältiger Umgang auf die Sicherheit auswirken kann, dann doch immer nur auf die Gebrauchssicherheit, weil die Methodensicherheit ja per definitionem von der Art der Anwendung nicht tangiert wird.


Eben. Und deshalb glaube ich, dass das hier

Zitat:
Wenn die Anwendung gemessen an den Regeln und Anweisungen zur Benutzung der Methode keine Fehler ausweist, dann ist es nunmal Methodenversagen. Sonst müsste der Methoden-PI von Kondomen ja auch gleich null sein, das habe ich aber noch nie irgendwo gelesen.


auf Anwendungsfehler zurück geht. Denn in den PI-Angaben variiert die Höhe und damit die Sicherheit des PI extrem. Ich glaube nicht, dass das alles Methodenfehler sind, sondern eher Anwendungsfehler. Allein schon, weil den wenigsten bewusst ist, was die richtige Kondomgröße ausmacht. Nichtmal die Kondomhersteller wissen das oder schreiben darüber etwas in die Packungsbeilage. Somit wählen die meisten Kondomanwender die Größe nach Zufallsprinzip aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 04:45 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Werden diese Studien mit Leuten gemacht wo vorher ausgemessen und das richtige Kondom aufgewählt wird?

Mir stellt sich immernoch die Frage wie die Spermien in die Scheide gelangen können, wenn kein erkennbarer Fehler vorliegt. Also kein Platzen/Rauslaufen trotz richtiger Anwendung.
Methoden-Fehler ist für mich irgendwie so "Ich hab richtig verhütet und es ist nichts (erkennbar) schief gegangen, aber ich bin schwanger"


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 08:41 
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NFP-Gräfin

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YueJing hat geschrieben:
Haideh, das ist ja höchst interessant. Ich dachte das Dia ist nicht als Barriere zu verstehen, sondern dient nur dazu das spermientötende/-lähmende Gel am Platz zu halten!
Die einen sehen es so, die anderen so . Für mich ist das Dia hauptsächlich da um als Barriere fürs Sperma zu dienen :) .

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 08:57 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Der Methodenfehler ist eben definiert als das Risiko einer Schwangerschaft was noch da ist wenn man alles genau so macht wie es Gedacht ist.

Bei Kondomen wird das mit der Größe wohl eher nicht in Studien zur Sicherheit miteinbezogen, auch Hersteller schweigen sich meist dazu aus.

Es ist also nach unserem Verständnis hier im Forum ein Anwendungsfehler wenn ein zu kleines Kondom platzt oder ein zu großes leicht abrutscht.

Ich denke aber, dass man da auch einen Methodenfehler drin sehen könnte wenn es eben nicht erklärt wird vom Hersteller das man auf die Größe achten sollte.
Oder was wäre mit Fehlern beim elektronischen Vorprüfen? Bzw. im Ausland wenn solche Tests nicht gemacht werden, minderwertiges Latex verwendet wird, die Kondome falsch gelagert werden bevor der Kunde sie kauft etc.

Auch das wären also Methodenfehler! Nicht nur Schwanger werden trotz frühem Aufsetzen und ohne abrutschen oder reißen des Kondoms.

Kein Wunder das die PI Angaben nirgends so sehr schwanken wie beim Kondom.

Ich glaube dieSanfte hatte mal eine Studie ausgegraben das der PI bei sehr geübten Frauen sogar unter 1 sein kann?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 09:57 
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Kurven-Rätslerin

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dieSanfte hat geschrieben:
Eben. Und deshalb glaube ich, dass das hier
Mirja hat geschrieben:
Wenn die Anwendung gemessen an den Regeln und Anweisungen zur Benutzung der Methode keine Fehler ausweist, dann ist es nunmal Methodenversagen. Sonst müsste der Methoden-PI von Kondomen ja auch gleich null sein, das habe ich aber noch nie irgendwo gelesen.

auf Anwendungsfehler zurück geht.

D.h., Du gehst tatsächlich davon aus, dass der Methoden-PI von Kondomem = 0 ist und die Hersteller/Prüfer einfach nur nicht in der Lage sind, das herauszufinden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 13:48 
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NFP-Kaiserin

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Nein, nicht 0, aber sicher der PI, der ermittelt wurde, wenn NFP-Paare Kondome anwenden, also bei etwa 0,6 (oder noch niedriger).

Alana hat geschrieben:
Ich denke aber, dass man da auch einen Methodenfehler drin sehen könnte wenn es eben nicht erklärt wird vom Hersteller das man auf die Größe achten sollte.


Ja, könnte man so sehen. Aber das wäre dasselbe bei der Anpassung des Dias, wenn sich der Arzt nicht richtig damit auskennt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 14:00 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
dieSanfte hat geschrieben:
Nein, nicht 0, aber sicher der PI, der ermittelt wurde, wenn NFP-Paare Kondome anwenden, also bei etwa 0,6 (oder noch niedriger).

Ok, aber bezüglich der Frage der Threaderstellerin: Welche Möglichkeiten des Methodenversagens von Kondomen würdest Du Dir denn dann vorstellen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie lassen sich Methodenfehler erklären?
BeitragVerfasst: 10. Juni 2011 16:57 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 970
Wohnort: Berlin
NFP seit: Dezember 2010
ich bin mir nicht sicher ob ich noch hinterherkomme bei eurer diskussion.

aber wir sind uns schon einig darüber, dass ein kondom natürlich auch trotz korrekter anwendung (auch nach unseren forums-maßstäben) platzen kann, oder? und dann kann es natürlich auch zu einer schwangerschaft kommen.
und wie ist es mit mikroskopisch kleinen löchern?

ist zwar extrem unwahrscheinlich, aber es ist doch möglich, dass bei den stichprobenkontrollen, nicht alle fehler entdeckt werden, oder?

rbca hat geschrieben:
Bei der NFP Studie haben die Paare nur in 53% der Zyklen Barrierremethoden genutzt, vielleicht auch weil die als weniger sicher galten.

es waren 25%, die ausschließlich geschützten verkehr in der fruchbaren zeit hatten. das sagt bestimmt nichts darüber aus, wie sicher kondome sind, sondern nur darüber, wie beliebt sie sind.

rbca hat geschrieben:
Wenn die nur in so wenigen Zyklen genutzt wurden ist ziemlich einleuchtend, warum die so sicher waren...

das ist überhaupt nicht einleuchtend. denn natürlich wurde zur ermittlung des PIs die anzahl der schwangerschaften auf die anzahl der zyklen, in denen mit kondom verhütet wurde, bezogen und nicht auf die gesamtzahl der zyklen im studienkollektiv.

lg, amily

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Glücklich mit den zwei kleinen Prinzen G. (12.2.16) und A. (14.03.21)


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