Tanzfee34 hat geschrieben:
(Wenn nämlich viele der Paare nicht nur auf NFP vertraut haben, sondern noch Barrieremethoden in der "freien" Zeit angewendet haben, dann könnte der echte NFP PI ja viel schlechter aussehen....

)
Ich weiß es nicht definitiv, aber ich denke mittlerweile wirklich, dass die NFP nach der AG NFP auf Enthaltsamkeit in der fruchtbaren Zeit beruht. Und dann hat es nicht damit zu tun, dass den Anwendern die NFP zu unsicher war, denn sicherer geht's nun wirklich nicht mehr, als in der fruchtbaren Zeit gar keinen GV zu haben.
Ich versuch mal, meine Gedanken zu ordnen.
Nach der NFP hätte in der fruchtbaren Zeit kein GV stattfinden dürfen. So kann es also gar nicht zu Schwangerschaften trotz Methode kommen in der fruchtbaren zeit, denn da gibt's ja schlichweg keinen GV. Wenn man jetzt die Kondom-/Dia-/etc-Anwender mit einbezieht, wird der PI höchstens schlechter, da ja nun entgegen der Regeln GV in der fruchtbaren Zeit stattfindet. Wenn's da also zu ner Schwangerschaft kommen würde, würde das ja nicht an der STM liegen, sondern am PI der entsprechenden Barrieremethode. Solche Fällen hätten also rein logisch betrachtet tatsächlich von der Studie ausgeschlossen werden müssen

, aber nicht, weil sie den PI unter Umständen besser machen, sondern weil sie ihn verschlechtern könnten da nun entgegen der Regeln GV stattfindet und die entsprechende Barrieremethode versagen könnte.
Der PI der STM kann also eigentlich nur durch evtl. Schwangerschaften in der unfruchtbaren Zeit zustandekommen. Da gab es ein paar Einzelfälle, in denen es am Zyklusanfang innerhalb der 5 Tage zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Das ist dann tatsächlich sog. "Methodenversagen" und fließt in den PI mit ein. Deshalb liegt er eben nicht bei 0.