she hat geschrieben:
genau, aber im krankenhaus ist das problem ja nicht, dass die keime vom sthetoskop zum arzt zum patienten zurückwandern, sondern das sie zu einem frischen patienten wandern

und es stimmt leider, dass die biester gut überleben können, aber bakterien, die tatsächlich von metall oder luft leben können, sind für uns nicht pathogen

daher überleben sie halt auf solchen oberflächen, vermehren sich aber nicht nennenswert.
Ich fänds genauso doof, wenn ich irgendwas halbwegs auskuriert habe, und es mich gleich wieder anfällt, weil sozusagen mein eigener pathogener Keim zurück kommt.

Das versucht man übrigens ims KH/Altenheim genauso zu verhindern (wenn mans mit der Hygiene einigermaßen ernst nimmt).
Und ich kenne keinen Keim, der
von Metall und Luft überlebt (wobei ich denke, dass es nichts gibt, was es nicht gibt, nachdem Bakterien schon in aktiven Vulkanen und Haarspray gefunden wurden

). Aber so einige, die darauf sehr gut im Sporenstadium einige Zeit durchhalten, und sehr wohl pathogen sein können. Da reichen dann ein paar, die in den Körper eindringen,ohne sich großartig auf der Oberfläche vermehrt zu haben. Das erledigen sie dann in gemütlicherer Athmosphäre (heißt, im Wirt).
Aber ich will hier auch keine Panik verbreiten, ich hab ehrlich keine Ahnung, ob das für fürs Vaginalmilieu pathogene Keime auch gilt (also dass sie an der Luft und auf unbelebten Oberflächen länger überleben können). Ich weiß nur, dass manche Keime das können, und deswegen wär ich, wenn irgendetwas mit der Mupfel nicht hundertprozentig so ist, wie es sein sollte, lieber vorsichtig.
Aber wenn eine Frau damit eh keine nennenswerten Probleme hat, dann sei sie natürlich beglückwünscht, und sich des Neides zahlreicher anderer Geschlechtsgenossinen gewiss.
