So, bin wieder da und hier ist der Bericht:
Die FÄ war sehr nett, wenn auch (natürlich

) das Behandlungszimmer gepflastert war mit Produktnamen hormoneller Verhütungsmittel (ihre Schreibunterlage hieß Mirena). Jedenfalls ging alles total problemlos und als ich meinte, dass die Spirale raus soll, erwiderte sie "Das ist eine meiner leichtesten Übungen." (So viel zu der anderen FÄ und ihrem "Das ist ein invasiver Eingriff und kostet 140€!" Invasiver Eingriff my ass.

) Ich hab ja gleich eine Vorsorge mit Abstrich und US machen lassen (den ich ja im Rahmen von IGeL selbst bezahle), ich musste eben nur den US und die Praxisgebühr bezahlen, das Ziehen der Spirale selbst kostete - nada.
Ich bin also auf den Stuhl raufgehopst, sie hat kurz reingeschaut, meinte "Ah, gut, ich sehe schon den Faden.", nahm die Zange und schwupps war das Ding draußen. Es hat ganz kurz ein bisschen gezogen, aber absolut kein Vergleich zum Einlegen.
Sie hat mich dann gefragt, ob es denn jetzt mit Kinderwunsch weitergeht, ich daraufhin "Nein, erst mal nicht. Wir verhüten erst noch weiter mit Kondomen und Dia, Spirale kommt mir jedenfalls nicht mehr da rein." Daraufhin meinte sie, dass das nach abgeschlossener Kinderplanung ja vielleicht auch wieder anders aussieht und empfahl mir wärmstens die Mirena.

Als ich meinte, dass ich keine Hormone mehr will, sagte sie doch echt: "Aber naja, in unserem Körper sind ja eh schon Hormone - also läuft ohne Hormone nichts!"

Ja, klar, nur weil ich selbst Hormone im Körper habe, beballere ich mich dann mit Fremdhormonen?

Nach der Logik müssten Männer ja auch allerhand künstliche Hormone einnehmen, denn "sonst läuft ja nichts".

Nun ja, abgesehen von ihrer Begeisterung für die Produkte der Pharmaindustrie ist sie aber wirklich sehr nett, und ich bin froh, dass die Spirale so unkompliziert raus ging und ich vor allem dafür nichts extra zahlen musste.
