Ich hatte mich schon mal hier in diesem Thread dazu geäußert. War glaub ich ganz am Anfang meiner NFP-Zeit.
Mittlerweile ist etwas mehr als ein Jahr vergangen, seitdem ich NFP mache.
Was hat sich nun seither verändert? - Im Grunde nicht viel.
Meine Familie und Freundinnen wissen, wie ich verhüte und das auch schon von Anfang an. Ich mache auch kein Geheimnis aus NFP, warum auch. Es sollten noch viel, viel mehr Leute wissen, daß es eine wirkliche Alternative zur Pille gibt!
Ich denke es wird mittlerweile mehr respektiert. Man bekundet nun auch öfters Interesse daran. Allerdings dachte ich, ich könnte die eine oder andere dazu bringen, sich ernsthafter mit dem Thema auseinander zu setzen.
Leider bleibt es oft bei den bekannten Vorurteilen, daß NFP viel zu umständlich sei

, zu unsicher

(daran merke ich, daß NFP nicht wirklich verstanden wurde), zu kompliziert, der Mann/Freund wohl was dagegen hätte

,oder einfach nichts für diejenige ist.
Nun ja, ich konnte aber immerhin schon mal mein Buch an die eine oder andere Freundin ausleihen, bei der ich dachte, sie wird sich nicht mal N+S ansehen wollen.

Eine andere ist auch interessiert!

Es tut sich was, wenn auch langsam.
Es ist nach wie vor durchwachsen, das Ganze. Ich glaube jedoch, daß die Zeit eine wichtige Rolle spielt. Ich bin nach über einem Jahr immer noch nicht

und nach wie vor, total davon überzeugt.

Das beeindruckt dann doch!
Ich helfe gerne und lenke auch sehr gerne in die NFP-Richtung.

Aber ich laß es auch gut sein, wenn ich merke, daß es nichts bringt.
Klar finde ich es nach wie vor sehr traurig, daß sich so viele Menschen dagegen wehren, es als untauglich, unsicher, altmodisch etc. ansehen. Es macht mich auch immer noch etwas sauer, weil NFP überhaupt gar nicht altmodisch ist.
Ich muß mir aber an meine eigene Nase fassen

, ich wollte das früher auch nicht glauben, weil ich es einfach nicht besser wußte.

Ich hab nicht mal gewußt, daß es NFP überhaupt gibt und noch weniger, kannte ich jemanden, der gute Erfahrungen mit Alternativen gemacht hat.
Oft gelangt man dann über Umwege, auf den richtigen Weg.

Aus Schaden wird man ja bekanntlich klug.
Ich bin aber sehr froh und total stolz

, daß ich meiner bald 15 Jahre jungen Schwester klar machen konnte, daß sie nicht die Pille braucht, nur weil "alle" die Pille doch jetzt nehmen.
Sie fragte mich nämlich, wannn sie denn die Pille bekommt, weil die braucht man ja, wenn man 15 ist, alle Mädels nehmen die.
Da wurde mir wirklich bewußt, daß "Pille" nehmen, so etwas wie eine Art "Mode-Trend" ist, den man unbedingt mitmachen muß!!
Nach einem längeren Gespräch darüber, hat sie dann ganz erstaunt und verwundert gesagt: Ja, das heißt ja dann, daß die ein Medikament einnehmen, obwohl sie gar nicht krank sind und sich dann dadurch krank machen?!

Nee, also das ist ja echt Quatsch! Sowas will ich nicht.

Das ist außerdem ziemlich blöd. Gut, daß Du mit mir darüber gesprochen hast!
Der Grundstein ist also hiermit gelegt!

Sie weiß, daß es da noch mehr gibt, als nur die Pille und künstliche Hormone!
Darüber freue ich mich wirklich am meisten!
