@lilo: Ja, das mit dem häufig vorkommenden Vitamin D-Mangel habe ich eben auch gehört, gerade im Winter. Kommt noch dazu, dass ich die Sonne nicht sonderlich mag und dementsprechend auch im Sommer nicht gerade viel davon bekomme.
Was das Prolaktin betrifft: Letzten Herbst wurde ein MRI gemacht => Mikroprolaktinom. Allerdings habe ich auf die 5 Wochen Cabergolin (das ist ein Wirkstoff, der das Prolaktin senkt, man benutzt ihn auch zum Abstillen) sehr gut angesprochen, der Wert war danach zu tief (wobei das, laut Aussage der Ärztin, nichts macht. Ich las mal, es könne zu Gelbkörperschwäche führen, was in meinem Fall sowieso egal wäre, hab keinen Kinderwunsch) und zwar auch noch 3 Monate später. Der Hersteller schreibt, im Normalfall käme es nach dem Absetzen zu einem Rezidiv, jedoch gäbe es Fälle, wo der Spiegel monatelang unterdrückt wird. So ein Fall bin ich wohl. Allerdings sehen die Ärzte das anscheinend anders, es hiess dann, es sei wohl ein falsch-positiver Befund gewesen beim MRI (was ich eher für seltsam halte)- man wollte dann abwarten. Ich hätte eigentlich im Juni zwecks Messung wieder hingehen sollen, selbst schuld, hab ich nicht gemacht, dachte mir, der Spiegel wird jetzt sicher nicht so schnell wieder angestiegen sein. Ich bin jetzt wieder zum MRI angemeldet und dann mal schauen. Leider habe ich auch noch ein Medikament, das potentiell für den Anstieg verantwortlich sein könnte (ich denke es eher nicht, nehme das schon länger, aber das weiss man erst nach dem MRI).
Die Östrogen-Gestagen-Kombi würde m.W. am Prolaktin nichts ändern (gibts nicht sogar Frauen, die unter der Pille ab und zu Milchfluss haben? Das würde dann ja auf eine Erhöhung hindeuten?); bei den Präparat, von dem ich ausgehe, dass ich es bekommen würde, steht sogar, man müsse vor der Einnahme ein Prolaktinom ausschliessen.
Die restlichen Hormonwerte waren bei der letzten Messung im Frühjahr ok, ein halbes Jahr davor war nebst Prolaktin das Androstendion leicht erhöht, was gut damit zusammenhängen könnte, denn momentan ist meine Haut auch wieder viel unreiner und fettiger. Und natürlich der LH/FSH-Quotient, der beide Male grösser als 2 war (sofern ich Mathegenie das nicht falsch verstanden habe - LH war bei 23,6, FSH bei 8,2 das ist ja dann mehr als 2??) Aber wenn du schreibst, dass das auch vom Prolaktin kommen kann, wäre das ja dadurch erklärt? Andererseits sind diese Werte von dem Zeitpunkt, wo das Prolaktin schon 3 Monate lang nicht mehr zu hoch, sondern sogar zu tief war. *verwirrt*
@Heldien: Gegen das erhöhte Prolaktin wurde schon was gemacht, ich bekam 5 Wochen lang Cabergolin (pro Woche 0,5mg, auf 2 Einnahmen verteilt), danach wollte man schauen, wie ich darauf anspreche - und dann war der Wert bei (der, als er erhöht war, erst bei 79 war, ne Woche später bei 91) 1,4 -Referenzbereich ist 4,8 - 23,3. Einen Monat später erneute Messung, insgesamt 3 Monate nach der letzten Cabergolin-Einnahme, da war ich dann bei 2,8, also immer noch unter dem unteren Grenzwert. Meine Hoffnung war ja, dass die Senkung des Prolaktins an der Amenorrhoe was ändert - aber hat es wohl nicht, den Eisprung hatte ich dann ja Ende April, also lange nach Senkung des Prolaktins?
Wie auch immer, jetzt ist das Prolaktin bei über 200.

ich hätte ganz gerne jetzt schon Cabergolin genommen, aber die meinen, man soll aufs MRI warten (warum auch immer).
Auf jeden Fall danke für die Erklärung, ich wusste das nämlich nicht - ich wusste, dass ein erhöhter Prolaktinspiegel zu Eireifungsstörungen führen kann, aber das Warum war mir nicht bekannt.
Wobei ich nie Östrogenmangel hatte, und über mangelnden ZS kann ich mich auch nicht beklagen. Es ist auch so, dass das Prolaktinom (sofern es eben kein falsch-positiver Befund war) wohl ganz "neu" war, da im Juni 2009 der Spiegel noch nicht mal ansatzweise erhöht war (die beiden erhöhten Werte, 79 und 91, sind vom September 2009) und das Ding ja auch erst 3mm gross war. Ich finde das alles etwas verwirrend.
Was ich eigentlich gerne machen würde: Prolaktin senken und dann warten, ob was passiert. Ich meine, vielleicht ist ja jetzt nichts mehr passiert, weil das Prolaktin wieder zu hoch ist - weiss ja nicht seit wann das so ist (wäre ich mal im Juni hingegangen, wie man es mir gesagt hat..

).
Die Reaktionen deiner Ärzte finde ich aber auch seltsam, dachte, bei erhöhtem Prolaktinspiegel sei ein MRI Standard, sofern es nicht einen ersichtlichen Auslöser (Medikamente oder so) gibt? Hat man bei dir also letztendlich keinen Grund für den erhöhten Spiegel gefunden?
Auf alle Fälle freut es mich, dass du endlich bei einer offenbar kompetenten Ärztin gelandet bist - ich wünsche dir, dass du nun normale Zyklen ohne Schmierblutungen hast! Hätte jetzt ganz gerne einen Blick auf deine Kurven geworfen, aber das geht ja leider gerade nicht.
@Hörnchen: Zu den empfindlichen Zähnen - meinst du temperaturempfindlich? Ich hatte das früher mal, mir hat da die grüne Elmex-Serie gut geholfen (Zahnpasta und Mundspülung) - nehme ich heute noch.
Ansonsten finde ich deinen Fall (öhm..das klingt jetzt irgendwie seltsam?) sehr motivierend, schönes Beispiel dafür, dass es sich auch nach monatelangen Problemen wieder einpendeln kann.
