@Milchmädchen
Also geht man auch bei Kinderwunsch wenns nicht klappt eher zum Endokrinologen als zum FA?
Otto Normal kennt sich ja damit nicht so aus und geht erstmal zum FA, weil man halt den Zyklus und alles, was damit zusammenhängt, in den Bereich Gynäkologie einordnet.
Das Bedürfnis, als NFP-Anwenderin ernst genommen zu werden, ist bei vielen da. Ich möchte gern ein Arzt-Patienten-Verhältnis auf gleicher Höhe, bei dem der Arzt auch bereit ist, nach Neuem zu schauen und andere Meinungen gelten zu lassen.
Wenn ein Arzt zum Beispiel nix von NFP hält, die Patientin aber machen lässt und bei Zyklusproblemen doch bereit ist, mal einen Blick auf die Kurve zu werfen, weil die ja auch Informationen über den Zyklus gibt, ist das völlig in Ordnung.
Manchmal gibt es einfach Situationen, wo man möchte, dass ein Fachkundiger auf die Kurve schaut.
Würde ich meinen FA belügen müssen, damit ich mich respektiert fühle, würde ich mich dort sehr unwohl fühlen und da nicht lange bleiben.
Würdest du dann an meiner Stelle die offenbar hormonell bedingte Migräne gar nicht beim Frauenarzt ansprechen?
Der Endo, bei dem ich war, hat nicht viel dazu gesagt, denn ich war so voller Fragen, dass ich nicht gleich wusste, was ich sagen sollte, und ihm erstmal meinen Notizzettel in die Hand gedrückt habe, und dann das mit der Migräne natürlich doch noch vergessen habe, nochmal anzusprechen.