Alana hat geschrieben:
Zum Thema aus der Erinnerung:
Bei Rötzer heißt es, dass Frauen die nie Aufgezeichnet haben, aber trotzdem sagen können, dass die Menstruation etwa alle vier Wochen kommt auch am Zyklusanfang unfruchtbare Tage annehmen können.
Manch eine Frau zeichnet ja gar nichts auf und kann trotzdem auf den Kalender gucken und ungefähr sagen wann die letzte Mans war und wann ungefähr die nächste kommt. Dann darf man die 6 Tage-Regel anweden, außer es treten Zeichen der Fruchtbarkeit auf.
Wie gesagt - bei der NFP nach N & S ist die 5-Tage-Regel für den Zyklusanfang unabhängig von der bisherigen Gesamtlänge Deines Zyklus. Die 5-Tage-Regel kann gleich im ersten Postpill-Zyklus angewendet werden und danach in jedem Fall, wenn im Vorzyklus eine Temperaturhochlage auswertbar war. Wer Aufzeichnungen über die Zykluslänge hat (mind. 12 Zyklen, nicht vor hormoneller Verhütung), kann zur weiteren Ausdehnung der unfruchtbaren Zeit am Zyklusanfang die Minus-20-Regel anwenden.
Die meisten Forumsmitglieder verfahren nach diesen Regeln. Über die Auslegung der Rötzer-Regeln wirst Du daher eher wenig finden. Speziell zur 6-Tage-Regel oder zur Verwendung von Zyklusaufzeichnungen bei Rötzer kann ich mich an keine Diskussion erinnern. Wenn Du magst, kannst Du natürlich einen Thread aufmachen. Allerdings wirst Du da nicht mit übermäßig viel Feedback rechnen können, weil hier eben kaum jemand die NER-Regeln (also den Rötzer) so genau kennt. Ich müsste das Buch erst aus dem Keller holen.

Zudem kann es Dich verwirren, wenn Du zwar eigentlich NER anwendest, aber im Forum immer NFP-Tipps und -Hinweise liest. Die Regeln sind zwar ähnlich, aber nicht identisch (siehe 5-Tage-Regel <=> 6-Tage-Regel). Insofern würde ich Dir fast eher raten, Dir N&S zuzulegen und die NFP-Regeln anzuwenden.