honigbienchen hat geschrieben:
Für mich macht das keinen Unterschied: Wenn eine 15jährige weiß, wie wichtig Verhütung ist, dann wird sie NFP auch immer Ernst nehmen und sich an die Regeln halten. Gerade weil sie weiß, was auf dem Spiel steht, wenn sie es nicht macht.
Genauso wird eine 15jährige, die keinerlei Bewusstsein für diese Verantwortung hat, die Pille mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mal nicht korrekt einnehmen.
Na ja, ganz so sehe ich das nicht. Ich meine, die meisten 15-jährigen leben ein unstetes Leben (Alkohol, "schei* drauf-Einstellung und Co.) Mit 15 hat man vielleicht noch nicht so das Gefühl für Störfaktoren und ich finde NFP trotz allem "schwerer" als die Pille.
Nein, für mich selber nicht, für mich macht es keinen Unterschied, aber ich denke vor 10 Jahren hätte es noch einen gemacht. Ich war damals auf einem NFP-Seminar und fand das alles nur furchtbar kompliziert und blöd. Ich hatte ein Implanon (nein, dazu würd ich niemandem raten!) und musste mich um gar nichts kümmern, also schon ein himmelweiter Unterschied. Außerdem kann ich als Mutter besser kontrollieren, ob meine Tochter regelmäßig die Pille nimmt, als ich kontrollieren kann, ob sie regelmäßig misst, welche Störfaktoren es gab und ob nicht doch der Verstand mal ausgesetzt hat und man es mal ohne probiert hat.
Ich finde auch, das kommt total auf die Persönlichkeit an. Es gäbe sicherlich 15-jährige, denen ich NFP zutrauen würde, es gäbe aber auch welche, bei denen ich es nicht so gut finden würde, auch wenn das nicht sofort heißt, dass die verantwortungslos sind.