Ich melde mich mal nach den Wechseljahren

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Die waren bei mir am 2. 4. diesen Jahres, durch Eierstockentfernung recht schnell vorüber

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Also eine Gewaltkur sozusagen, aber mir gehts recht gut. Es kam zu einem Stimmungsabfall und ich war Wochen depressiv, nehme jetzt 900mg Johanniskraut und bemerke Stabilisierung.
Dazu habe ich meist warme Füße und ab und zu leichte Wallungen mit Herzklopfen und Beklemmung. Ist aber meist schnell vorbei und somit nicht so schlimm für mich. Ich ziehe mich etwas aus, gehe ans fenster, mache eine pause o.ä. Zum Glück schwitze ich wenig, und der Schweiß riecht kaum noch.
Libido ist wie eh und je und Gleitgel brauche ich seltenst. Hatte Schlimmeres befürchtet.
Der Zyklus fehlt aber doch irgendwie, aus Gewohnheit
Da ich fast keine hormonelle Verhütung hatte, hat er mich lange begleitet. Und war ja bis zum Schluß von nromaler Länge. So war ich sehr dran gewöhnt
Nunja, es hat auch was für sich, nicht mehr verhüten zu müssen und meine starken Blutungen
vermisse ich auch nicht.
Für mich ist es gut so.
Ab nächsten April soll ich dann noch eine Antihormontherapie bekommen, die die letzten in den Nebennieren und Fettgewebe sich bilden wollenden Ösrogene schon im Vorfeld verhindert(Aromatasehemmer), mal sehen, wie das dann wird und ob ich es überhaupt mache.
Meine Mutter fand ähnliche Wallungen sehr schlimm(Total Op wegen verdächtiger Eierstöcke), sie bekam Hormonersatztherapie und fand es dennoch schlimm(daß ihr einfach so so heiß wird mit Beklemmung), sie nahm aber vorher Pille und war somit Schwankungen eher nicht gewohnt.
Ich kann ganz gut damit leben, vor allem, weil es ja meine Prognose hinsichtlich Krebs verbessert.
Man sieht es mir nicht an, habe ich mir sagen lassen, bin also nicht so gealtert, wie ich mir dachte.
LG, Anne
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Tuscany, neurodivers , 61, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25