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Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
Meine Libido kam erst sehr spät wieder zurück (nach fast einem Jahr oder länger) 10%  10%  [ 32 ]
Meine Libido kam nie wieder wie im gewohnten Ausmaß zurück, ist aber vorhanden 12%  12%  [ 38 ]
Meine Libido kam gar nicht mehr zurück 8%  8%  [ 25 ]
Bei mir ist nach Absetzen alles bestens 61%  61%  [ 195 ]
Sonstiges (bitte erläutern) 9%  9%  [ 30 ]
Abstimmungen insgesamt : 320
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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 14. November 2008 22:43 
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Obermuschimädel

Registriert: 8. November 2007 00:26
Beiträge: 1900
NFP seit: 12/2007
Ich warte ja wirklich nicht krampfhaft und bin auch froh, dass sich schon etwas ins Positive verändert hat - was auch mein Mann bestätigt - aber heute habe ich wirklich den Blues... Bild

Sanfte, ich habe meinen Mann in meiner etwa eineinhalbjährigen Pillenpause kennengelernt und damals war unser Sex der absolute Wahnsinn, das Tollste, was ich bis dahin je erlebt habe! Gerade das macht mich ja manchmal so traurig, dass ich weiß, wie es mal zwischen uns war. Ich habe in Kürze einen FA-Termin, vielleicht kann ich das Problem dann direkt mal ansprechen. Muss man den Hormonstatus selbst bezahlen und gibt es einen besonders günstigen Zeitpunkt im Zyklus?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 14. November 2008 23:58 
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NFP-Guru

Registriert: 19. September 2008 15:48
Beiträge: 2712
NFP seit: Mai 2005
Ein Paar Tage nach Absetzen wurde es besser. Auch die Schmerzen wurden besser und im zweiten Zyklus kann ich wie vorher nicht mehr genug kriegen :oops: :mrgreen:

LG
Helia *sonne*

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LG von Helia mit groß, mittel und mini
Ab und zu mit Kurve
verhütet seit 2005 mit NFP


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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 00:02 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 2. April 2005 17:53
Beiträge: 1063
NFP seit: April 2005
Meine Libido ist hin und wieder vorhanden aber kam nie wieder zurück wie sie vorher war. Allerdings weiß ich nicht, ob mein Libidoverlust wirklich auf die Pille zurückzuführen ist oder auf eine OP, die ich kurz vor Beginn meiner Pilleneinnahme hatte (Eierstockzyste).

Vorher wollte ich immer und überall Sex haben, ich war dauerrattig, meine Gedanken kreisten den ganzen Tag lang um Sex, Sex, Sex und nochmal Sex. Ich war auch immer soooo feucht. Dagegen ist die Rattigkeit der Männerwelt mal so gar nix *undweg*

Jetzt hab ich fast nur noch um den Eisprung wirklich Bock und unmittelbar bevor ich meine Tage krieg. An den meisten anderen Tagen versuche ich höchstens krampfhaft Bock auf Sex zu haben und was es heißt, feucht zu sein, weiß ich schon kaum noch...

Hab oft gedacht, die OP wäre schuld, dass irgendwas schief gegangen ist. Andererseits ist mir aufgefallen, dass ich auch so gut wie keine Tränenflüssigkeit mehr in den Augen habe. Also nicht beim Heulen sondern so die normalen alltäglich tränenden Augen. Früher waren meine Augen eigentlich immer irgendwie nass, wahrscheinlich schon zu tränenreich. Heute nur noch alle 3 Monate für 2 Minuten oder so. Würde ein Arzt wohl direkt auf die viele PC-Arbeit schieben...

Uuuund ich schwitz auch nicht mehr so stark wie früher. Ich hatte echt immer seeehr viel Feuchtigkeit unter den Armen :lol: heute selbst dann nicht, wenn ich Sport treibe, höchstens vielleicht im Hochsommer. Das ist doch alles nich normal und dürfte wohl auch nix mit meinem Eierstöckchen zu tun haben *kopfkratz*

Manchmal frag ich mich echt, was mit mir passiert ist, ich glaub ich wurde von Aliens ausgetauscht oder so *draufhau*

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 17:06 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Hmm fragile, das würde ich wirklich mal untersuchen lassen. Nicht nur wegen der Libido, sondern weil du ja noch ein paar andere Dinge bemerkt hast, die sich verändert haben. Ein Hormonstatus ist da sicher nicht verkehrt.

Minniemi hat geschrieben:
Ich habe in Kürze einen FA-Termin, vielleicht kann ich das Problem dann direkt mal ansprechen. Muss man den Hormonstatus selbst bezahlen und gibt es einen besonders günstigen Zeitpunkt im Zyklus?


Soweit ich weiß, wird das von der Krankenkasse bezahlt.
Ja, ein Hormonstatus sollte zwischen dem 3. und 5. Zyklustag gemacht werden. Aber alles weitere wird dir dazu sicher dein Arzt sagen ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 17:11 
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NFP-Guru

Registriert: 13. Oktober 2008 09:55
Beiträge: 2515
dieSanfte hat geschrieben:
Soweit ich weiß, wird das von der Krankenkasse bezahlt.

Oh, das wäre ja toll, das würde ich vielleicht dann auch mal machen...

Minniemi, vielleicht kannst du nach dem Arztbesuch mal berichten, ob das die KK tatsächlich übernimmt ud wie so eine UNtersuchung vor sich geht. Würde mich interessieren *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 18:32 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. März 2008 22:04
Beiträge: 502
@Milliways, Minniemi und Isabelle:
Nein, ihr seid echt nicht alleine *zusammen* . Ich bin auch schon seit 9 Monaten pillenfrei (habe insgesamt nur 6 Monate genommen...) und die Lust ist noch in keinster Weise wieder zurückgekehrt.
Seitdem ich pillenfrei bin, hatte ich noch keinmal Sex, aber das hat mich bislang nicht gestört, im Gegenteil: ich hatte absolut kein Bedürfnis (außer dass ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem lieben *mann* habe - wir sehen uns ja ohnehin nur ein paar Mal im Jahr!).

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 21:03 
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Obermuschimädel

Registriert: 8. November 2007 00:26
Beiträge: 1900
NFP seit: 12/2007
Ich will die Hoffnung auf Besserung auf jeden Fall nicht aufgeben, vielleicht bin ich einfach ein Spätzünder pp, was die Libido angeht. Wie ich lese, sind ja einige Mädels noch schlechter dran als ich - da wärme ich mich eben ersteinmal weiterhin an der Wunderkerze. ;-)

Und mein FÄ werde ich bei meinem Termin auf jeden Fall darauf ansprechen und Euch dann berichten, was sie dazu sagt, auch wegen einem Hormonstatus.

Ich drück uns allen die Daumen, dass wir früher oder später Erfolge melden können - bis dahin nicht verzweifeln und weiterhin hier ausheulen, wenn es ganz schlimm ist. *zusammen*

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 21:21 
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NFP-Guru

Registriert: 13. Oktober 2008 09:55
Beiträge: 2515
Kristin hat geschrieben:
Seitdem ich pillenfrei bin, hatte ich noch keinmal Sex, aber das hat mich bislang nicht gestört, im Gegenteil: ich hatte absolut kein Bedürfnis (außer dass ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem lieben *mann* habe - wir sehen uns ja ohnehin nur ein paar Mal im Jahr!).


Mich würde es auch nicht stören, wenn ich keinen hätte. Ich verschwende nicht mal einen Gedanken daran, es ist mir sogar unangenehm, weil es mich stört und mir lästig ist. Mein Freund beschwert sich über immer nur abendlichen Sex, was ich nja auch verstehen kann, weil's ziemlich spießig ist, aber das ist aktuell die einzige Zeit, wo ich mich wirklich dazu durchringen kann.
Es ist für mich ein völlig absurde Vorstellung, mir tagsüber die Klamotten vom Leib zu reissen und mir noch meine Zeit tagsüber davon steheln zu lassen. Abends geht das eher. Ich hätte auch gern eine andere Einstellung dazu, aber im Moment kriege ich die nicht und einen Knopf dazu hab ich auch nicht.

Kristin, darf ich dich das mal fragen, wieso du trotz Freund seit dem keinen Gv mehr hattest? Nicht dass ich das schlimm fände, aber meinem Freund zuliebe mach ichs natürlich mit. Ich glaube, irgendwann würde er sonst knatschig werden - deiner nicht? (wenn dir die Frage zu privat ist, ist das ok :-) )

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 21:28 
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Obermuschimädel

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Beiträge: 1900
NFP seit: 12/2007
Oh je, Isabelle, das hört sich ja echt dramatisch an. *trösten* Hast Du das so schon mal Deinem Freund gegenüber geäußert? Was mich ein bisschen wundert, ist, dass er ja offenbar weniger Probleme damit hat, mit Dir zu schlafen in dem Wissen, dass Du Dich dazu mehr oder weniger zwingen musst. Macht ihm das denn Spaß? Habt ihr schon einmal gemeinsam überlegt, was er tun könnte, um Dich ganz allmählich wieder "auf den Geschmack" zu bringen? Mein Mann ist diesbezüglich sehr bemüht und kreativ und anders ginge es für mich auch gar nicht - und erfolgreich ist es zudem auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 21:51 
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NFP-Guru

Registriert: 13. Oktober 2008 09:55
Beiträge: 2515
Ich sage dir ganz ehrlich, Minnimie, ganz so glücklich bin ich mit seiner Art und Weise auch nicht :-( Das soll nicht falsch rüberkommen, d. h. ich will nicht falsche Eindrücke über ihn aufkommen lassen. Er hat zB niemals gemurrt, dass ich die Pille nicht mehr nehmen möchte. Und auch nicht darüber, dass ich auf Kondome bestand und bestehe. Bei der Pille weiß ich aber noch immer nicht, ob er das aus reinem Verständnis so hingenommen hat, oder weils ihm schlicht und einfach nicht so wichtig war :-(

Was seine Bemühungen bezgl. Sex angeht, tja, das ist ein heikles Thema. Obwohl ich keinen Spaß dran habe, bin immer ich diejenige, die ihn "bespaßt". Für mich beruht das ganze auf zu wenig Zweisamkeit. So kann meinerseits ja auch keine Lust aufkommen *nixweiss* Ich habe ihn schon unendlich oft darauf angesprochen, dass ich seinerseits mehr Initiative sehen will, weil ich auch von ihm "fordere", auf meine Kosten kommen zu können. Gut, sofern das dann nicht klappt ist das wieder was anderes, aber versuchen sollte man es doch...
Ich habe es mit Gesprächen versucht, in dem ich ihm all das erkläre; ich habe es im aktuellen Moment versucht, in dem ich ihn sage, dass mir das gerade gefällt und er ruhig so weitermachen kann :oops: ; ich habe es - in extremen Fällen - ziemlich wütend versucht, ich dem ich ihn angefahren habe, dass das für mich so nicht weitergeht.

Es ist nicht so dass er das nicht annimmt. Er versucht durchaus, das zu verstehen. Wenn ich aber ruhige Gespräche mit ihm führe, sehe ich über seinem Kopf ein riesengroßes Fragezeichen. Da guckt er mich mit Kugelaugen an und ich merke genau, nichts von dem, was ich sage, kann er nachvollziehen.

Werde ich wütend, wird er es auch und geht weg (ich hasse das!).

Sage ich ihm, ja, mach so weiter, hört er auf (!) weil er sich blöde vorkäme, wenn ich ihn zu etwas auffordere und er dem nachkommnen soll...DAS ist das einzige, wo ich NULL Funken Verständnis für aufbringen kann. So eine Art finde ich richtig schlimm mir gegenüber.

Das Grundproblem ist, dass er eine solche massive Lust hat, dass es ihm einfach völlig völlig absolut unvorstellbar ist, keine zu haben (so wie ich eben). Theoretisch versteht er alles. Und 5Min später hat er alles schon wieder vergessen.

Ich will ihn nicht falsch rüberkommen lassen. Er ist ein schrecklich lieber Kerl, ich bin auch nicht erst seit gestern mit ihm zusammen und ich will es auch bleiben. Aber in diesem (ziemlich wichtigen) Punkt muss er einfach mitziehen und seinen, ja, Egoismus (ich sage dieses Wort mal ganz vorsichtig) ablegen. Aber das kann er nicht und ich glaube, er will auch irgendwie nicht.
Was ich da noch machen soll, das weiß ich auch nicht.

Hui, das ist lang geworden, sorry...

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 22:07 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 1. März 2008 22:04
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Isabelle1984 hat geschrieben:
Kristin, darf ich dich das mal fragen, wieso du trotz Freund seit dem keinen Gv mehr hattest? Nicht dass ich das schlimm fände, aber meinem Freund zuliebe mach ichs natürlich mit. Ich glaube, irgendwann würde er sonst knatschig werden - deiner nicht? (wenn dir die Frage zu privat ist, ist das ok :-) )

Naja, Gründe für keinen GV gibt es viele. Die Hauptgründe sind a) absolut keine Lust und b) keine sichere Hochlage (wir sehen uns im Schnitt alle 2 Monate und ich kann die Treffen nicht nach meinem Hochlagen richten ;-) . Kondom allein ist mir nicht sicher genug). Mein Freund hat es bislang widerstandslos akzeptiert - er stellt diesbezüglich keine Forderungen. Seiner Meinung nach muss Sex zu 100% auf gegenseitigem Willen beruhen *zustimm* . Er ist sehr anspruchslos und gerade das finde ich super - ich halte mich für einen ziemlichen Albtraum im Bett und ich glaube, dass ein Mann, der auch noch Ansprüche stellen würde, alles nur noch verschlimmern würde.
Schade, dass dein Freund diesbezüglich wohl nicht so selbstlos ist :-( .

Mir erscheint es übrigens auch völlig absurd, sich tagsüber die Kleider vom Leibe zu reißen *kopfkratz* . Abends im Dunkeln kurz vorm Schlafen finde ich es ebenfalls noch am ehesten denkbar - aber dann bin ich auch schon soo müüüde und will am liebsten schlafen oder mich einfach nur so gemütlich unterhalten.

Ich drücke uns jedenfalls auch die Daumen auf baldige Erfolge *daumenhoch* *zustimm* .

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 22:11 
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Obermuschimädel

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:shock: Isabelle, das ist doch kein Zustand! Wie hälst Du das denn aus? Egoismus musst Du in diesem Zusammenhang gar nicht vorsichtig sagen, sondern sollstest Du ihm laut entgegenschreien. Sex sollte wie alles andere in einer guten, ausgewogenen Beziehung ein Geben und Nehmen sein und keiner sollte auf die Dauer dabei zu kurz kommen - das frustriert doch total. :-( Das Verhalten Deines Freundes ist vermutlich ein größerer Lustkiller als jede Pille es je sein könnte. Liebe Isabelle, das Problem solltest Du ganz dringend angehen, bevor es zu einem unlösbaren wird. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 22:38 
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NFP-Guru

Registriert: 13. Oktober 2008 09:55
Beiträge: 2515
Minniemi hat geschrieben:
Wie hälst Du das denn aus?Bild


Naja, ich liebe ihn, ich merke, dass er mich liebt (ja, denn es gibt ja auch noch andere Faktoren, die nicht das sexuelle betreffen) und ich möchte nicht ohne ihn sein.

Deswegen habe ich geschrieben, ich möchte nicht, dass er falsch rüberkommt. Er ist kein Macker, der von mir fordert, ich solle gefälligst Sex mit ihm haben. Absolut nicht. Es ist rein bei ihm einfach die völlig fehlende Fähigkeit sich vorzustellen, dass jemand keine sexuelle Lust empfindet. Er weiß, wie es bei mir ist und dass ich keine habe. Aber er kann es nicht nachvollziehen. Eine Rolle spielen dabei aber sicher auch seine bisherigen Beziehungen. Da wollten alle tatkräftig mitpoppen, obwohl sie die Pille nahmen.
Schön für sie.

Ich möchte mich hier nicht für meine Beziehung rechtfertigen müssen. Ich kenne meinen Freund schon sehr lang udn ich weiß was ich an ihm habe und wie gern ich mit ihm zusammen bin. Da gibt es nichts "auszuhalten". Unsere Beziehung dreht sich ja noch um viele viele andere Dinge.

Dass es allerdings ein Problem ist, ist schon richtig. Aber "geh dieses Problem an" sagt sich sehr leicht. Ich weiß nicht, in welcher Hinsicht du das meinst oder wie du das machen würdest, ich nehme Vorschläge aber gern an. Nicht böse gemeint, aber Vorschläge im Sinne von "da würde ich mich trennen" nehme ich nicht an und möchte sie auch nicht hören, denn es kann ja niemand meine Beziehung oder gar meinen Freund beurteilen .

Ich finde, das Problem angehen muss nicht mehr ich, sondern mein Freund. Er ist ja nicht ganz unbeteiligt an meiner Lustlosigkeit *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 15. November 2008 23:00 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 533
Wohnort: 11. Zyklus pp / 9. NFP-Zyklus
Isabelle, ich kann dir zu einem gewissen Grad nachempfinden. Ich hab fast keine Lust und dennoch raff ich mich einmal im Monat etwa auf und versuche das Beste draus zu machen. Mein Freund tut mir nämlich auf Dauer auch leid, weil ich weiß, dass Selbstbefriedigung für ihn nicht mit Sex vergleichbar ist und er das nur im extremsten Fall machen würde, bevor er durchdreht. Außerdem ist es eine schöne Art von Nähe, die ich auch etwas genieße, auch wenns für mich nicht immer oder meist nicht so schön ist wie für ihn.

Das Einzige, das mich etwas irritiert, ist die Sache mit der "Aufforderung", wenn du ihm sagst, dass du etwas angenehm findest und er dann aufhört *hä* Wieso??? Meiner freut sich, weil er merkt, dass er es richtig macht und ich auch mal was davon hab. Und so sollte es doch auch sein. Wieso hört dein *mann* dann auf und fühlt sich "aufgefordert"? Hast du da schon darüber gesprochen mit ihm? Mich würde das aufregen... Und dass er aktiv werden muss, weil er nicht unschuldig an dieser Lustlosigkeit ist, finde ich auch. Ist er denn auch der Meinung? Auch wenn er es nicht nachvollziehen kann, dass man keine Lust empfindet - sieht er zumindest ein, dass es deine Lust nicht unbedingt wieder bringt, wenn du von ihm "überwältigt" wirst ohne auf irgendeine Weise was zurück zu bekommen (sexuell)?

_________________
Nr. 9 und das Chaos geht weiter in meinem Leben


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 Betreff des Beitrags: Re: Bei wem kam die Libido nie wieder/spät zurück?
BeitragVerfasst: 16. November 2008 01:10 
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NFP-Guru

Registriert: 13. Oktober 2008 09:55
Beiträge: 2515
milliways hat geschrieben:
Das Einzige, das mich etwas irritiert, ist die Sache mit der "Aufforderung", wenn du ihm sagst, dass du etwas angenehm findest und er dann aufhört *hä* Wieso??? Meiner freut sich, weil er merkt, dass er es richtig macht und ich auch mal was davon hab. Und so sollte es doch auch sein. Wieso hört dein *mann* dann auf und fühlt sich "aufgefordert"? Hast du da schon darüber gesprochen mit ihm? Mich würde das aufregen... Und dass er aktiv werden muss, weil er nicht unschuldig an dieser Lustlosigkeit ist, finde ich auch. Ist er denn auch der Meinung? Auch wenn er es nicht nachvollziehen kann, dass man keine Lust empfindet - sieht er zumindest ein, dass es deine Lust nicht unbedingt wieder bringt, wenn du von ihm "überwältigt" wirst ohne auf irgendeine Weise was zurück zu bekommen (sexuell)?


Es "irritiert" mich auch immer noch und verstehen tue ich es auch nicht. Normalerweise sollte es doch nur anspornend sein, um eben gerade dann so weiter zu machen, aber frag mich nicht *hä* Natürlich hab ich mit ihm darüber gesprochen. Über alles. Deswegen weiß ich ja überhaupt erst, dass er sich dann aufgefordert fühlt. Vl. ist das jetzt auch falsch formuliert. Er scheitn es als Anweisung aufzufassen,, nach dem Motto "mach mal da..und jetz da, los!". Aber der Ton macht die Musik und ich sage das ja nicht so. Ich teile nur mit, wenn's mir gefällt.

Ja, er versteht in der Theorie alles. Und er wünscht sich genauso, dass sich was ändert. Aber ich sag mal so, er kann dieses Wissen offenbar nicht anwenden. D. h. er ist in der Lage zu wissen, dass er sich mehr und anders beteiligen muss, aber was das für ihn praktisch bedeutet, weiß er nicht. Insofern könnte er meine Tipps ja annehmen, statt gerade dann weiterzumachen.

Du, frag mich nicht, in diesem Punkt werd ich auch einfach nicht schlau aus ihm... *nixweiss*

Meine ganz persönliche Theorie ist, dass sein Sex mit früheren Freundinnen zu "einfach" war. Klamotten runter und rein. Sex war da reines Gepoppe. Nur, wir sind keine 17 mehr und die Ansprüche steigen da einfach. Sex ist für mich nicht nur das wilde Gerammel, wie er es bislang bequem hatte. Ich fordere da schon mehr, d. h. mehr Mühe, mehr Aufeinander-eingehen, mehr Initiative und insbesondere mehr Zeit dabei.
Nach dem, was ich weiß, scheine ich da ja die erste zu sein, die so von ihm fordert und ich nehme an, es ist für ihn einfach was viel zu neues, sich dem Thema mal mit einer ganz anderen Hingabe zu widmen.

In Anbetracht der Dauer unserer Beziehung könnte er das aber langsam lernen *motz*

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