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 Betreff des Beitrags: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 2. April 2019 18:02 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Hey,

ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich zurzeit Semesterferien und zu viel Zeit zum Nachdenken habe aber ich bin gerade ein wenig nervös und würde mich freuen, wenn jemand meine Paranoia ein bisschen relativieren könnte.

Es geht darum, dass ich - sofern meine Auswertung richtig war - heute beim 12. HL-Tag bin und noch keinerlei Anzeichen für die Mens habe. Ich weiß, 12 ist noch überhaupt nicht weit aber da ich maximal 12 HL-Tage gewohnt bin und eigentlich immer spätestens am 12. Tag mindestens Schmierblutungen habe, schnappe ich gerade ein wenig über. :lol:
Zugegeben, dieser Zyklus war sowieso etwas seltsam. Bis einschließlich zum 20. März habe ich noch an meinen Hausarbeiten für dieses Semester gearbeitet, womit ich gegen Ende doch recht knapp dran gewesen bin. Dies hat dazu geführt, dass ich in der letzten Woche vor der Abgabefrist die meiste Zeit ziemlich wenig geschlafen hab, was sich in für meine Verhältnisse teilweise relativ niedrigen Temperaturen wiedergespiegelt hat. am Tag der Abgabe war ich dann sehr übermüdet und bin früh ins Bett gegangen, hab am Tag darauf aber auch bis 12 Uhr mittags geschlafen (insgesamt waren es glaub ich 13 Stunden). Ab 11 Uhr sind meine Werte gestört, weswegen ich den Wert vom 21. März ausgeklammert habe. Direkt am Tag darauf, also am 22. März konnte ich dann auch schon die erste 1. hM verzeichnen und hatte somit eine neue früheste hM - von ZT 15 auf ZT 14. Dies hat auch gut zum ZS gepasst, der ab ZT 10 bis zum SH eine super Qualität hatte und das in Mengen, die ich zuvor noch nie bei mir erlebt hatte! Ich war also sehr glücklich mit diesem Zyklus und dass mein Körper trotz dem ganzen Stress einen überpünktlichen Eisprung geschafft hatte. :applaus:

Das einzige, was mir ein wenig Sorgen bereitet hat, war, dass mein Freund und ich an ZT 9 GV (mit Kondom) hatten, also genau an dem Tag bevor der tolle ZS kam. Dabei ist augenscheinlich nichts schief gegangen; eine Probe, ob das Kondom dicht war, haben wir jedoch nicht gemacht. GV ohne Kondom gab es den ganzen Zyklus über keinen. Mein Freund traut NFP leider (noch) nicht so richtig und ich hätte heute eigentlich einen Termin gehabt, um mir den Kupferperlenball einsetzen zu lassen, den ich aufgrund der fehlenden Mens nun aber leider nicht wahrnehmen konnte. *zunge*
Nun scheint es jedenfalls so, als ob ich über meine gewohnte HL-Länge hinauskommen würde und mir kommen langsam Zweifel, ob es nicht leichtsinnig war, dass wir selbst in der hochfruchtbaren Zeit bisher nur mit Kondom verhütet und nach dem GV auch nie eine Wasserprobe oder ähnliches damit gemacht haben. Eigentlich habe ich mich damit bisher sehr sicher gefühlt. Wir haben Kondome gefunden, mit denen wir sehr zufrieden sind und hatten bisher auch noch nie eine Panne (bis auf zwei, die zweifelsohne auf Anwendungsfehler zurückzuführen waren). Manchmal muss ich meinen Freund daran "erinnern", rechtzeitig rauszuziehen, wenn er fertig ist und dabei das Kondom festzuhalten. Es ist auch schon vorgekommen, dass er länger dringeblieben ist, als er eigentlich sollte oder rausgezogen hat, ohne das Kondom festzuhalten. Bisher ist aber glücklicherweise alles gut gegangen. Jetzt frage ich mich die ganze Zeit, ob bei dem fraglichen GV irgendwas gewesen sein könnte, was wir nicht beachtet haben. Mein Freund scheint sich aber sehr sicher zu sein, dass alles in Ordnung gewesen ist.

Was mich an meiner Auswertung zweifeln lässt, ist, dass die Temperatur ab ZT 16 nochmal immer weiter runtergegangen und dann an ZT 20 wieder schlagartig in die Höhe gestiegen ist. Wenn man sich allerdings mal die Messzeiten anschaut, könnte das auch an denen gelegen haben. Außerdem ist die HiLi ja auch sehr niedrig für meine Verhältnisse. Das war sie zwar in früheren Zyklen auch schon, in denen habe ich aber auch generell meistens viel früher gemessen. Hätte ich die Woche vor der Abgabefrist normal geschlafen, wäre sie vielleicht höher und ich hätte erst später die Temperatur auswerten können. Was meint ihr?

Ich weiß, dass es zum jetzigen Zeitpunkt viel zu früh ist, sich Sorgen zu machen und über eine längere Hochlage würde ich mich ja auch durchaus freuen. Mein innerer Hypochonder schlägt gerade leider trotzdem an, weil eine Schwangerschaft für uns gerade absolut unpassend wäre und ich könnte ein paar Sorgen nehmende Worte gut gebrauchen.

P.S.: Ich würde zur Nervenberuhigung ja mal einen SS-Test machen aber dafür wäre es zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich noch zu früh oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 2. April 2019 19:05 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
*winke*

mach dir mal keinen Kopf *freunde* 12 Tage HL ist wirklich nicht lange ;-)
und ich würde sagen, dass du theoretisch schon öfter mal* längere Hochlagen hattest (BS und leichter Anstieg), aber die Hilfslinie "zu hoch" lag um sie zu erkennen
Mein Vorschlag wäre, übermorgen einen SST zu machen, falls die Mens bis dahin nicht da ist. dann ist der Test auch aussagekräftig. wenn du heute schon einen machst, wird dich das nicht beruhigen.

*PS: zumindest 2, die mir beim Durchklicken deiner Zyklen aufgefallen sind

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 2. April 2019 22:17 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Vielen Dank, MariechenKäfer! Ich habe eben nochmal nach meinem Muttermund getastet und es sah so aus, ala ob der Schleim, der danach auf meinem Finger war, ganz leicht rötlich verfärbt war. Das zusammen mit deiner Antwort hat mich erstmal wieder ruhig gestimmt. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 4. April 2019 17:30 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Update: Meine Temperatur ist heute ein gutes Stück runtergegangen und ich habe eine leichte Blutung bekommen. Das wird dann wohl die Mens sein. :applaus:
Das nächste Mal, wenn meine Hochlage mal länger wird als gewohnt, werde ich dann hoffentlich cool bleiben können und jetzt, wo die Mens da ist, hoffe ich auch, dass sie zumindest mal bei der Länge bleibt. ;-)

Eine Frage hätte ich allerdings noch: Wäre es sicher gewesen, wenn ich mit dieser Auswertung freigegeben hätte? Ich glaube nämlich schon, dass meine Temperaturen vor dem Abgabetag aufgrund des Schlafmangels ein wenig nach unten gestört waren, wofür ja auch die für meine Verhältnisse niedrige HiLi spricht. Andererseits soll es ja gelegentlich vorkommen, dass man die Temperatur zufällig auswerten kann, vom ZS dann aber vor einer zu frühen Freigabe "geschützt" wird. Durch meinen ZS hätte ich in diesem Zyklus erst am Abend des 18. ZTs freigeben dürfen. Ich hatte jeweils an ZT 19 und 20 zwar nochmal S+, dieser war jedoch nicht mein typischer ES-ZS (glasig bzw. glasklar, dehnbar) und es war fraglich, ob es sich wirklich um S+ gehandelt hat, da das "flüssig" eigentlich nur ein bisschen wässrig und das "rutschig" nur leicht rutschiger als sonst war. Außerdem waren zwischen dem SH und dem erneut aufgetretenen S+ drei Tage ohne S+, also (zumindest was den ZS angeht) regelkonform unfruchtbar anzunehmen.
Mir ist es einfach wichtig zu wissen, was richtig gewesen wäre für den Fall, dass ich irgendwann mal ausschließlich mit NFP verhüten sollte, auch wenn es für meine momentane Verhütung keine Relevanz hat. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 4. April 2019 20:07 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Du hast bei Deinen Anstiegswerten mehrmals Alkohol notiert, bist Du sicher, dass das kein Störfaktor war? Auch die Aufregung nach dem Unfall kann nicht mit Sicherheit als SF ausgeschlossen werden. Im Anstieg musst Du Dir 100%ig sicher sein, dass die Werte ungestört sind. Beim geringsten Zweifel musst Du im Anstieg klammern.

Unterm Strich läuft es wohl trotzdem auf ZT 18 als frühesten Freigabe-Termin hinaus. Die Werte erreichen Dein typisches Hochlagen-Anfangs-Niveau, ich wüsste da erst mal nix, was dagegen spricht. Ich glaube auch, dass der Temperaturverlauf in der Hochlage so krass ist, weil Du zwischendrin sehr früh gemessen hast, sonst würde sich die Temperatur vermutlich gleichmäßig nach oben arbeiten und sähe "normal" aus. Wenn man spekuliert, dass der spätere Anstieg erst der eigentliche Anstieg ist, wäre die Hochlage arg kurz. Ich halte das für unwahrscheinlich, aber unmöglich ist das auch nicht, man kann es nicht mit Sicherheit wissen.

Ich denke, der Knackpunkt ist hier, dass Du viel Stress hattest, aber keine Ahnung, wie sich das auf den Zyklus auswirkt, dass durch den wenigen Schlaf die Tieflage insgesamt sehr niedrig ausfällt, Deine Auswertung vielleicht nur deshalb so zustande kommt *nixweiss* (Sonst brauchst Du meist eine Ausnahmeregel.) Und das wäre dann nach meinem Empfinden ein Zyklus, wo man nicht gleich am ersten möglichen Abend freigibt, sondern lieber noch ein, zwei Sicherheitstage dranhängt (und dann bei neuem S+ noch weiter wartet *nixweiss* ). N&S empfiehlt ja auch, lieber abzuwarten, wenn etwas ungewohnt ist.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Scheinbar längere Hochlage - SS-Paranoia
BeitragVerfasst: 11. April 2019 13:36 
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Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Erstmal entschuldigung für die späte Antwort! Die letzte Woche ist bei mir doch noch recht stressig geworden und dann ist es irgendwie untergegangen.

Lola hat geschrieben:
Du hast bei Deinen Anstiegswerten mehrmals Alkohol notiert, bist Du sicher, dass das kein Störfaktor war? Auch die Aufregung nach dem Unfall kann nicht mit Sicherheit als SF ausgeschlossen werden.

Also, bei Alkohol habe ich bisher die Beobachtung gemacht, dass er nur stört, wenn ich merklich betrunken bin. Wenn ich mich nüchtern oder auch mal leicht angeschwippst gefühlt habe, habe ich in der TL bisher immer brauchbare Werte bekommen. Muss ich Alkohol im Anstieg dann trotzdem klammern, auch wenn ich nicht wirklich betrunken war?
Mit dem Unfall könntest du allerdings recht haben. Ich war abends zwar wieder relativ beruhigt, weil zum Glück niemandem was Schlimmes passiert war aber direkt danach war ich für mehrere Stunden extrem durch den Wind.

Lola hat geschrieben:
Und das wäre dann nach meinem Empfinden ein Zyklus, wo man nicht gleich am ersten möglichen Abend freigibt, sondern lieber noch ein, zwei Sicherheitstage dranhängt (und dann bei neuem S+ noch weiter wartet *nixweiss* ). N&S empfiehlt ja auch, lieber abzuwarten, wenn etwas ungewohnt ist.

Das stimmt. In diesem Zyklus waren rückblickend gesehen wirklich sehr viele Stressfaktoren und außergewöhnloche Ereignisse. Wenn ich irgendwann wirklich mit NFP verhüte, muss ich auf jeden Fall besser auf so was achten.
Danke für deine Einschätzung! *sonne*

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