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Ist deine Religion Grund dafür, daß du NFP machst?
ja 6%  6%  [ 48 ]
zum Teil 9%  9%  [ 78 ]
nein 85%  85%  [ 722 ]
Abstimmungen insgesamt : 848
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Macht jemand von euch NFP aus religiösen Gründen?
BeitragVerfasst: 14. Januar 2005 13:09 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 20. Oktober 2004 06:59
Beiträge: 778
Wohnort: Taunus
Mich würde mal interessieren, wie die Verteilung ist...
;-)

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NFP seit Ende 2004 mit Unterbrechung durch zwei Wunschkinder
Blumenkind


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Januar 2005 13:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Mai 2004 08:16
Beiträge: 392
Wohnort: Bayern
Hallo Lena,

zu dem Thema hatten wir schon mal ne sehr interessante Umfrage - ist aber schon ne Zeitlang her: http://www.nfp-forum.de/viewtopic.php?t=469

Soweit ich mich erinnere war damals niemand dabei, der in der Entscheidung für NFP religiös beeinflusst war. Aber mal sehen, vielleicht ist es jetzt anders!

_________________
verplant und messfaul ... und so verliebt *sonne*
Du musst hier nicht dazugehören - aber such dir, was zu dir gehört. - Wir sind Helden


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2005 14:39 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 10. Mai 2004 17:03
Beiträge: 195
Wohnort: Thüringen
Mich würde interessieren - falls es jemand aus religiösen Gründen macht - welche genau das sind und wie sich das auswirkt. Z.B. ob dann keine Kondome benutzt und nur die unfruchtbaren Zeit ausgenutzt werden?

_________________
~ Meine Seite ~
27 Jahre. NFP seit April 2004 zur Verhütung


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2005 15:47 
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Inventar

Registriert: 28. August 2004 20:53
Beiträge: 2410
Ich benutze NFP teilweise aus religösen Gründen bzw. spirituellen Gründen.

Meine Sicht der Dinge ist von dieser Philosophie geprägt und deshalb könnte man den Schlussatz ziehen, dass ich aus religiösen Gründen NFP mache.

Ich verehre die Natur und empfinde es erstens als Verletzung, mich selbst nich so erleben zu können, wie ich eigentlich bin (durch Hormonpräps) und ausserdem auch als Unterdrückung eines Teils von sich selbst: der Fruchtbarkeit in diesem Fall. Mit der Fruchtbarkeit umzugehen und an den fruchtbaren Tagen keinen Sex zu haben oder mechanische Verhütungsmittel zu benutzen ist etwas anderes als die Fruchtbarkeit zu unterdrücken. Für mich und in meiner Philsophie der Dinge ist die Fruchtbarkeit ein grosser Teil der Persönlichkeit - ob Kind, Erwachsene/r oder alter Mensch.

Das ganze geht noch tiefer, aber ehrlich gesagt mag ich euch nicht mit meinen Ansichten zuschaufeln. Wen es interessiert, der findet von mir auf www.wurzelwerk.at einen Artikel zum Thema weiblicher Energiekreislauf.

Liebe Grüsse, Maya

_________________
Maya mit Sohn [06], Tochter [09] und Winterkind [ET Anfang Januar 2015]


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2005 18:59 
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alte Häsin

Registriert: 11. Juni 2004 13:57
Beiträge: 1260
NFP seit: 2003
Ich hab jetzt mal "nein" angekreuzt, denn wenn ich es aus religiösen Gründen machen würde müsste ich
a) verheiratet sein und
b) in der fruchtbaren Zeit abstinent bleiben.
soweit ich meine Religion verstehe...

Ich bin also extrem inkonsequent... (allerdings würde Abstinenz in der fruchtbaren Zeit bei mir auch bedeuten, ca. 3 mal im Jahr Sex zu haben). Aber ich muss andererseits sagen, ich finde es irgendwie schon nicht schlecht, dass die NFP doch zumindest ein bisschen besser mit meiner Religion vereinbar ist als die Pille, jedenfalls glaube ich das. Und ich hab mich auch gefreut, dass die Kirche unseren NFP-Kurs subventioniert hat!

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Mit den Wunschpinguküken Jasmin (2/2007), Daniel (12/2009) und Rafael (12/2013) und drei Sternchen im Herzen.
Rafaels Glückstrefferkurve: Bild


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 14:22 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Januar 2005 21:36
Beiträge: 132
Ich hab "zum Teil" angeklickt, da mein Gründe, Nfp anzuwenden, indirekt mit meinem Glauben zusammenhängen. Ich glaube einfach, dass ich meinen Körper, so weit es in meiner Hand liegt, nicht "vergewaltigen" sollte, sprich: die Pille nehmen,rauchen, etc....
Mein Glaube ist auch der Grund dafür, dass ich bis zu meiner Hochzeit Jungfrau bleiben wollte (da ist dann aber leider etwas bzw. jemand dzwischengekommen).

Lg, Christina


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 14:25 
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Inventar

Registriert: 28. August 2004 20:53
Beiträge: 2410
Christina hat geschrieben:
(da ist dann aber leider etwas bzw. jemand dzwischengekommen).


*lachen* Wie niedlich :)

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Maya mit Sohn [06], Tochter [09] und Winterkind [ET Anfang Januar 2015]


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 14:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Januar 2005 21:36
Beiträge: 132
ich find's eigentlich traurig *wein*


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 14:58 
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Inventar

Registriert: 28. August 2004 20:53
Beiträge: 2410
Wieso, bereust du es denn? Wars nicht so schön?

Ich bin mir sicher, dass du deinem zukünftigen andere Geschenke machen kannst, als das. :)

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Maya mit Sohn [06], Tochter [09] und Winterkind [ET Anfang Januar 2015]


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 15:02 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Januar 2005 21:36
Beiträge: 132
Ich bereue es schon, weil ich wirklich warten wollte und meinem Ehemann dieses besondere Geschenk machen. Ausserdem erwarte ich ja auch, dass mein Zukünftiger nur mit mir schläft und geschlafen hat.

Doch mir hats natürlich gefallen, haben ja in den letzten 3 Jahren ziemlich viel geübt ;-)
Höchstwahrscheinlich werde ich diesen Mann sowieso heiraten; aber trotzdem ist es nicht das selbe. Leider.


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 15:08 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. Dezember 2004 19:20
Beiträge: 210
Ich denke, diese Jungfrauengeschichten sind überholt.
Ich finde es ziemlich beunruhigend, wenn ein Mensch an dem Wert seiner vermeintlichen Unschuld bewertet wird, aber da wirken eben über hunderte Jahre christlichen Glaubens noch immer in uns.
Irgendwann wird der Punkt kommen, dass man sich einfachfragt, ob man etwas verpasst hat, denke ich. Das hat nichts damit zu tun, dass man seinen Partner weniger liebt, sondern einfach die menschliche Neugier.

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NFP seit 08/04


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 15:16 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Januar 2005 21:36
Beiträge: 132
Wenn du das so siehst find ich das sehr ok. :mrgreen:
Ich bin mir ja wohl meines Wertes auch "entjungfert" bewusst; trotzdem hab ich nicht das Gefühl, dass mir etwas entgeht wenn ich nur mit einem Mann schlafe (obwohl ich sehr neugierig bin).


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 15:25 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 20. Oktober 2004 06:59
Beiträge: 778
Wohnort: Taunus
Also ich habe mit dem Thema "Sex vor der Ehe oder nicht" sehr intensive Erfahrungen gemacht.
Mein erster Freund (ich war 15 und er 21) war durch und durch beseelt vom christlichen Glauben (er war in einer Freikirche, die stark in Richtung der Baptisten driftete). Ich war damals so blöd aus "Liebe" (oder eher weil ich ihn behalten wollte, da ich mich damals unheimlich häßlich fühlte) mit in diese Kirche zu gehen. Aber um nicht abzuschweifen:
Er wollte keinen Sex vor der Ehe, bzw. durfte ihn nicht haben. Irgendwann ist es dann doch passiert, mehr oder weniger durch Zufall und im "Rausch der Gefühle". (und bestimmt nicht so, wie man sich sein erstes Mal vorstellt...)
Wir haben dann immer mal wieder GV gehabt und dann mal wieder nicht. Es hing davon ab, wie stark er gerade in seinem Glauben verankert war.
Wenn wir dann mal wieder GV hatten, hat er exzessiv gebetet und in der Bibel gelesen und geschworen es nie wieder zu tun.
Es war ein ständiges auf und ab, das ich immerhin 2 Jahre und 5 Monate mitgemacht habe.
Es war ja nicht so, daß ich nicht wirklich versucht habe zu glauben, aber ich bin einfach zu sehr Realist dafür.
Jedenfalls ist die Folge dieser wunderbaren Geschichte, daß mir jetzt jedesmal der Kamm schwillt, wenn ich auf religiöse Auswüchse jedweder Art treffe.

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NFP seit Ende 2004 mit Unterbrechung durch zwei Wunschkinder
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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 15:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. Dezember 2004 19:20
Beiträge: 210
Es geht auch vor allem darum, dass ich einfach denke, dass Sex eine Lernsache ist und sehr viel damit zu tun hat, wie man zusammen lernen kann, aufeinander eingeht etc. und bei meinem ersten Freund hat es eben nicht geklappt bzw. er ist auf einem Level stehen geblieben.
Ich finde, dass beides stimmen muss, seelisches und körperliches Wohlfühlen miteinander, bevor man heiratet und das weiß man eben nur, wenn man es vorher ausprobiert.
Es liegt aber wahrscheinlich auch an meinem eher heidnischen Glauben und meiner bewussten Erziehung in diese Richtung, dass man mir beigebracht hat, Sex ist ein wichtiger Ausdruck von Liebe und man kann sie nicht vollständig erfassen, wenn man das einfach außen vor lässt.

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BeitragVerfasst: 17. Januar 2005 21:11 
Ich habe zwar eine grosse Achtung vor der Schöpfung und glaube schon irgendwie. Aufm Papier bin ich evangelisch, in mir drin aber einfach spirituell. :) (wie und was und warum und seit wann und und und...: ist eher OT...werde jetzt hier nicht zu ausführlich, sonst dauert das Stunden!)

Und ich finde, Glaube macht frei.

Und NFP ist gut für mich, also gönn ich mir das :mrgreen:


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