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 Betreff des Beitrags: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. Februar 2009 17:48
Beiträge: 279
Hallo!
Also, ich würde hier gerne einen Sammel-Ratschlag-Erfahrungs-Thread eröffnen, indem es darum geht, wie man dem FA schonend und höflich beibringt, dass er die Kurve würdigen soll. Ich bin bereits desöfteren auf kleine OT-Tipps/Erfahrungen in diversen Threads gestoßen, aber ich würde das gerne in einem vereinigen (ich hoff das gibts nicht schon wo!sufu nix gefunden).

Meineserachtens gibt es 2 grundsätzliche Dinge, die man bei dieser Diskussion trennen sollte:
:arrow: NPF zur Verhütung
:arrow: NFP zur Beobachtung

Mir ist bewusst, dass sich beide meist koppeln, aber ich würde es trotzdem sinnvoller finden, sie getrennt zu handhaben. (Begründung: Den Verhütungsaspekt kann man, muss man aber nicht zwangsläufig erwähnen. Wenn es jedoch Zyklusstörungen gibt, wäre es durchaus von Vorteil Zyklusblätter herzuzeigen.

NFP zur Verhütung:
:arrow: Wie erkläre ich meinen Arzt, dass STM ~99%ig sicher ist, und ich ohne Probleme und bedenken damit verhüten kann und ich das nächste Mal keinen Mutter-Kind-Pass ausgestellt bekommen werde?
:arrow: Wie schaffe ich es, bei einer Unterhaltung mit dem FA, im Nachhinein nicht als die unwissende Verliererin dazustehen?
:arrow: Wie verhindere ich, dass Umut/Wut aufkommt, bzw. wie gehe ich am besten damit um, wenn sie bereits da ist?
:arrow: Wie kann ich die Pille ablehnen, ohne dabei ruppig zu sein und/oder als "ich-will-mir-nicht-vom-FA-helfen-lassen"-Kleinkind rüber zu kommen.

NFP zur Beobachtung und generell:
:arrow: Wie komme ich auf das Thema zu sprechen?
:arrow: Soll ich bewusst von "symtothermaler Methode" und "AG NFP" sprechen, oder reicht "NFP"?
:arrow: Soll ich so tun, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre Zyklusblätter beim FA vorzuweisen?
:arrow: Wann soll ich die Kurven hervorholen?
:arrow: Wie soll ich die Kurven meinem Arzt vorlegen? (in einer Mappe, mit Heftklammern zusammengeheftet, lose,... in welcher Reihenfolge sortieren? Wenn ich viele Notizen habe, soll ich diese trotzdem hinzufügen?)
:arrow: Was soll in meiner Kurve sichtbar sein? (Achtung: Persona-, SS-Test- und LH-Test-Zusatzbaken können beim Ausdrucken nicht weggelassen werden! (betrifft vorallem die "Zweckentfremder")
:arrow: Wie reagiere ich wenn er sich lustig macht drüber?
:arrow: Was tu ich, wenn er meine Aufzeichnungen nicht ernst nimmt? (zB: "Nett das sie sich soviel Mühe machen. Ja, es scheint so, als ob hier möglicherweise ein ES gewesen sein könnte, sicher kann man sich selbstverständlich anhand dieser Aufzeichnung nicht sein, aber so irgendwann zw ZT16 und ZT24 wird er gewesen sein, aber wie gesagt, sehr unsicher..."
:arrow: Wie genau will ich (bzw. ist generell sinnvoll) den FA von der Genauigkeit der STM zu überzeugen? (bin ich zufrieden damit, wenn er sich eingesteht, dass ich TL/HL bestimmen kann? Oder will ich ihn davon überzeugen in der Lage zu sein den ES auf ein kl. Zeitintervall zu begrenzen? Gehe ich soweit zu behaupten anhand von ZS/Mumu die schubweisen Follikelreifungsphasen zu bemerken?)
:arrow: Wie kann ich ihn dazu bringen, dass er sich meine Kurve genau anschaut und eine passende Therapieform/Medikation dazu auswählt?
:arrow: Wie schaffe ich es dem Herrn Doctor recht zu machen, damit er mich (auch in Zukunft) kompetent und rücksichtsvoll behandelt, ohne selbst einen Rückzieher machen zu müssen?
(für iButtoninnen: :arrow: Wenn er FA über die Unkorrektheit von Basaltempi schimpft, soll man den ibutton erwähen?


So, das waren jetzt die ersten Fragen, die mir eingefallen sind. Erweitern/in Frage stellen is natürlich immer gut 8-)
Ich mache diesen Thread vorwiegend deswegen auf, weil ich persönlich immer total überfordert bin, wie ich denn das ganze handhaben soll. Ich lasse mich leider leicht einschüchtern, besonders von fremden Menschen und meine letzten Erfahrungen waren jetzt nicht so prikelnd, deswegen möchte ich mich diesmal ordentlich wappnen und hab ein paar Monate Vorbereitungszeit.^^
Ich habe zu Zeiten meiner ersten STM-Erfahrungen (16,5-18Jahre alt) die FAs gewechselt und hab jeweils das erlebt:
FA1: "Ja, hm, möglich, kann sein, wollen sie wirklich keine Pille mehr nehmen... diese Kurve deutet auf ES hin, aber nein... doch lieber eine andere Pille?
FA2: "Woher wissen Sie das? Sie interessieren sich zuviel und sie haben diese Beschwerden nur, weil sie eine Kurve führen! Das ist psychisch bedingt! Ihr Zyklus würde sich bald normalisieren. Und da sie keine Pille wollen, bitte verlassen sie meine Ordination!"
FA3: "Dieses Zettelgewurschtel interessiert mich nicht, tun sie es wieder weg!"
Jedesmal war ich wütend und eingeschüchtert. Jetz bin ich doch um einiges älter (beim näxten geplanten FA-Termin 20) und nun will ich mir nicht mehr wie Dreck vorkommen müssen.
Zugeben muss ich aber doch, dass ich damals viel weniger Ahnung von "Frau sein" und STM hatte als jetz. Habe mitlerweile neben "N&S" auch "NFP heute" gelesen, mich im Internt erkundigt, ne mini Menge Zellbiologie-etc.-Vorlesungen gehabt und versuche gerade mich durch "Endokrine Gynäkologie" zu kämpfen (es is wirklich ein Kampf, weil ich sowas von nLaie bin...). Also rein Wissenstechnisch bin ich gar nicht mehr sooo schlecht ausgerüstet (wobei ich schon wieder viel vergessen hab).
Das einzige was mir eben richtig Probleme macht, ist diese menschlich-diplomatische Basis, sowie meine rhetorischen Künste. Bei meinem neuen FA war ich erst einmal, da hab ich nix von STM erwähnt, aber er wollt mir auch die Pille geben, deswegen hab ich Bammel.

Nun, berichtet was ihr zu berichten habt! *sonne* Ich bin sehr gespannt. Wenn euch was zu den Fragen einfällt, dann los! Wenn euch was ganz anderes in den Sinn kommt: immer her mit den Infos! Wenn ihr wisst wie man es nicht machen soll, tippt tippt! Habt ihr eigene Geschichten auf Lager wie ihr das macht? Ich brenne drauf!!!

liebe Grüße!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:20 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt Deine ganzen Fragen nicht. *hä*
Was geht es den Arzt an, wie und ob oder warum nicht Du verhütest?
Geh zur Krebsvorsorge und gut ist es, da gibt es doch nix zu diskutieren? Oder willst Du um jeden Preis mit Deinem Gyn drüber sprechen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:28 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. Februar 2009 17:48
Beiträge: 279
erm... eigentlich war das eher so gemeint, schau her: Ich hab seit 4 Jahren Hyperprolaktionämie, zuviel männliche Hormone und allgemein ein Chaos. Da wär es doch ganz nett, wenn sich der FA mit meinem "Muster" auseinandersetzt, bevor er mich wieder einfach irgendwann ins Labor schickt Blut abnehmen, ohne überhaupt ne Ahnung zu haben ob HL oder TL (weil ohne Kurve wüsst ich das ehrlich gesagt nicht, weil ZB und Mens sind mitlerweile gleichstark). Auch wenn er sagt nimm dieses oder jenes Präperat in 14 Tagen beim ES ein und komm dann nach der 15-tägigen Einnahme wieder, weil da hast du dann ja deine Mens. Und weil das viele FAs nicht einsehen, wieso das so is, wäre es doch ganz geschickt, wenn sie den unkonventionellen Weg zulassen. (Beim 3ten FA damals wars so: das Medi durfte erst in der HL eingenommen werden und er hat aber darauf bestanden, ich müsse es dann nehmen, wenn der ES im Buch steht und ich hab mir in 28 Tagen nen Termin auszumachen??)

Ist jetzt verständlicher wieso ich diesen Faden eröffnet hab?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:30 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:31 
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Inventar

Registriert: 14. Oktober 2008 23:43
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Ich find den Faden gut, denn es gibt oft Situationen, in denen man einfach den FA darauf ansprechen muss.

Beispiel:

- Ein Hormonstatus oder sowas soll gemacht werden, FA bittet einen am ZT 14 her, weil man da ja seinen Eisprung hat-- :roll: Wie sagt man dann zB am besten, dass der Eisprung nicht am ZT 14 auf Befehl kommt, und dass man selber zB Eisprünge bisher eher später / früher hatte?

- Es gibt Probleme, schwanger zu werden, und man hat verkürzte Hochlagen. Das deutet auf Gelbkörperschwäche hin, wie sagt man das dem Arzt am besten, ohne dass er sich überfahren vorkommt?

- Die Zyklen waren bisher ok, aber nun gibt es aus irgendeinem Grund Probleme. Zum Beispiel hat man ständig Zwischenblutungen oder was auch immer. Da wäre es sinnvoll, der FA könnte einen Blick drauf werfen und auch einschätzen, in welcher Zyklusphase das auftritt. Vielleicht gibts ja einen Zusammenhang?

- Man hat hormonell bedingte Migräne, die immer in den gleichen Zyklusphasen auftritt, und man hat das gut sichtbar in seinem Zyklusblatt notiert. Man will den FA drauf ansprechen, sollte man doch zeigen können, oder?

- FA fragt nach der Verhütung. Was antwortet man? Ich würde sagen: Ich verhüte mit Kondomen und mache STM zur Zyklusbeobachtung. Stimmt ja auch. :mrgreen: In der fruchtbaren Zeit verhüte ich tatsächlich mit Kondomen.

Es gab ja auch schon Beispiele hier im Forum, in denen ab ZT 14 Hormone genommen werden sollten, weil ab da ja der Eisprung ist... war er aber gar nicht... somit war die Behandlung auch nicht so sinnvoll.

...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:34 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
yupp, nun hab ich´s verstanden *sonne*

Wenn man mehr will als seinen jährlichen Besuch abzureißen, ist es natürlich sinnvoll, dem Arzt mitzuteilen, dass man Kurven führt.

Ich weiß, das ist leicht gesagt (ich bin ja auch doppelt so alt wie Du ;-) ), aber sei einfach tough, lass Dich nicht runtermachen, zeig Dich selbstbewußt und so, dass der Doc merkt, dass Du durchaus weißt wovon Du sprichst und keine dumme Göre bist. Zur Sicherheit musst Du ja gar nichts sagen, es geht ihn nichts an wie sicher oder unsicher Du verhütest, aber ich würde auf jeden Fall heraushängen lassen, dass Du Dich mit den Vorgängen im weiblichen Körper super auskennst.
Mehr kann ich Dir leider nicht raten, denn ich lasse mich grds. nicht auf Diskussionen mit meiner Gyn ein (auch vor der Sterilisation schon nicht).
Vielleicht kommt ja noch jemand, der mehr Erfahrung damit hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:39 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. Februar 2009 17:48
Beiträge: 279
Ich weiß leider nicht, wie ich es besser formuliere... *nixweiss*
Ich versuchs nochmal: FAs neigen oft dazu STM nicht zu glauben und raten ja oft ab (also bei mir wars so)
Wenn ich jetzt aber Medikamente in einem bestimmten Zykluszeitraum nehmen soll, oder an einem bestimmten HL- oder TL-Tag Blut abnehmen gehen soll, damit die Hormone gecheckt werden, wäre es von Vorteil, wenn der FA weiß, dass ich mich da selbst drum kümmern kann, und dass er mir nicht ein spezielles (unpassendes) Datum "befielt".
Nur wurde ich bisher bei jedem FA abgelehnt, wenn es um sowas ging. Wie vorhin beschrieben, ich hätte (ich glaub Duphaston?) nach dem ES einnehmen sollen, aber er hat mir gesagt, ich müsse es am ZT14 machen. Ich hab versucht zu verhandeln, aber schlussendlich hab ich nachgegeben. Und deswegen wollte ich Tipps haben, wie man da am besten vorgeht.

Wenn aber sonst eh jeder denkt der Faden is unnütz, dann bitte löscht ihn, ich mag ja nicht Platz vergeuden. sry

Edit: hab grad Püppi ihren Beitrag gelesen, na vlt hat ja sonst wer Tipps *sonne* (danke Püppi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:41 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 5. Februar 2009 10:16
Beiträge: 529
Wohnort: Schweiz
Also ich wuerde folgendes machen:

Bei Krebsvorsorge oder normaler Schwangerschaft gehe ich zum normalen Gyn.
Haette ich Zyklusprobleme und wuerde einen Hormonstatus wollen wuerde ich zum Endokrinologen gehen. 99% der Gyns kennen sich mit dem Kram eh kaum aus.
Wenn ich Probleme beim Kinderkriegen haette, wuerde ich einen Kinderwunschspezialisten aufsuchen.

Ausserdem: Wenn der Gyn sich sowieso nicht fuer mein Zyklusblatt interessiert, oder so Aussagen a la "Der ES ist am 14. ZT" macht, dann kann man den meiner Meinung nach fuer die Zyklusberatung sowieso in der Pfeife rauchen. Ich seh es dann nicht als meine Aufgabe an ihn aufzuklaeren.

Wenn ich nach Verhuetung gefragt werde, dann sage ich STM und wenn dann komische Reaktionen kommen, weise ich darauf hin, dass ich vollauf zufrieden bin und nur zur Krebsvorsorge da bin.

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dieElla


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:43 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Wenn mir wichtig ist, dass sich mein FA mit der STM auskennt, dann such ich mir einen solchen. Gibt's ja auch.
Warum mit einem rumschlagen, der a) mich nicht ernst nimmt und b) keine Ahnung hat. Es gibt ja gottseidank freie Arztwahl in Deutschland :-).

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:45 
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alte Häsin

Registriert: 14. März 2010 10:32
Beiträge: 1472
find den thread auch gut, denn in 2 wochen steht mein erster FA-besuch postpill an, und der erste bei einer neuen FÄ (die mir aber von jemandem im forum empfohlen wurde).
ich hab aber gesehen dass die FÄ was im zusammenhang mit der STM publiziert hat und das ist mir schonmal sympathisch.

ich möchte auch gerne meine kurven zeigen und sie auf die zykluslänge ansprechen.
außerdem hätte ich einfach wirklich eine "gute beziehung" zu meiner FÄ da ich mich sonst nicht wohl fühle (zeige ja schließlich was sehr intimes dort finde ich :mrgreen: )
wenn ich nicht ernst genommen werde, geh ich auch nicht mehr hin.

ich denke es macht keinen sinn zu nem FA zu gehen, der die STM verteufelt, da fühlt man sihc auf dauer nur schlecht dabei.
außerdem möchte ich nicht dass der arzt auf einer autoritäts-ebene mit mir kommuniziert, ist schließlich mein körper.
aber ein austausch/gespräch über meine zyklen würde mich einfach irgendwie freuen... (auch wenns vlt illusorisch ist?!).

aber ansonsten seh ichs wie mara: hab mir bewusst ne stm-freundliche ärztin gesucht, hoffe zumindest dass sie es ist (einiges spricht jedenfalls dafür, wenn auch nicht alles).

_________________
Mandala mit 108 Kurven zwei Geburten (14&16)
"Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestöre Entwicklung lassen, die tief von innen kommen muss und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. Alles ist austragen und dann gebären." Rainer Maria Rilke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:46 
Heldien hat geschrieben:
Wie vorhin beschrieben, ich hätte (ich glaub Duphaston?) nach dem ES einnehmen sollen, aber er hat mir gesagt, ich müsse es am ZT14 machen. Ich hab versucht zu verhandeln, aber schlussendlich hab ich nachgegeben.


Ich hätte da evtl nachgegeben und das Medikament dann genommen, wenn es mir sinnvoll erscheint. Wenn die Behandlung dann erfolgreich war und der Arzt sich damit brüstet, hätte ich ihm gesagt, wann ich das Medikament wirklich genommen haben. :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:50 
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Inventar

Registriert: 14. Oktober 2008 23:43
Beiträge: 2266
NFP seit: 12.10.2008
Ich überlege mir auch schon, wie ich bei meinem nächsten FA-Besuch am besten STM anspreche.

Es wird ein Erstbesuch, und ich möchte wissen, ob die FÄ sich damit auskennt oder was davon gehört hat. Wenn sie versucht, mich von Hormonen zu überzeugen und mich wie ein unmündiges Kind behandelt, wechsle ich einfach den FA, solange, bis ich einen gefunden habe, mit dem ich zufrieden bin.

Bei einem Erstbesuch wird ja gefragt, wie man verhütet und ob man regelmäßige Zyklen hat.

Da werde ich einfach sagen, Kondome, kein Kinderwunsch, STM zur Zyklusbeobachtung, also ich führe Kurvenblätter- haben Sie davon schon gehört? Wenn nein: Interessiert Sie, was das ist? Ich könnte Ihnen auch sagen, welche Literatur es dazu gibt. Meine Zyklen dauern durchschnittlich x bis y Tage.
Ich will nicht hormonell verhüten, mit Kondomen bin ich glücklich.

Beim Erstbesuch gibt es auch meistens noch ein Gespräch, und da werde ich meien Migräne erwähnen.
Ich werd sagen, dass ich einen hormonellen Zusammenhang vermute, da die Migräne immer in den gleichen Zyklusphasen auftritt, und ob er mal draufschauen will.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:52 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 24. Mai 2008 17:01
Beiträge: 531
Heldien hat geschrieben:
Nur wurde ich bisher bei jedem FA abgelehnt, wenn es um sowas ging. Wie vorhin beschrieben, ich hätte (ich glaub Duphaston?) nach dem ES einnehmen sollen, aber er hat mir gesagt, ich müsse es am ZT14 machen. Ich hab versucht zu verhandeln, aber schlussendlich hab ich nachgegeben. Und deswegen wollte ich Tipps haben, wie man da am besten vorgeht.

Da würde ich nicht versuchen "zu verhandeln"! Das hieße ja, dass du bereit bist, deine Position aufzugeben und dich überzeugen zu lassen - aber das bist du ja nicht!
Wenn du das Zeug nach dem ES nehmen sollst - dann nimm es einfach nach dem ES und nicht an ZT 14. Der Arzt sitzt doch nicht bei dir daheim und prüft, was du machst.
Ansonsten: Wenn du an einen solchen Vollidioten gerätst -> Einfach einen anderen suche, so lange bis was vernünftiges dabei raus kommt!!!

Ich stimme Püppi zu: Einfach selbstbewusst sein und sich nicht gleich von seiner Meinung/Überzeugung abbringen lassen. (Hilft nicht nur beim Gyn, sondern auch allg. im Leben) *sonne*

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nfp seit 05/08, mit süßer Grinsekatze (10/13)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:53 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. Februar 2009 17:48
Beiträge: 279
@Mara:
Naja, beim neuen weiß ich es noch nicht, weil ich davon noch nix erzählt hab. Und woher soll man vorher wissen ob sicher der Arzt mit NFP auskennt? Ich hab schon viel durchforstet, wurde aber noch nicht fündig.
(Österreich ;-) ) Und bei der Arztwahl hab ich ebenfalls Schwierigkeiten: nicht innerhalb eines Quartals, Wartezeiten bis 9 Monate oder länger *hä* und Geldmangel, deswegen nur Kassenärzte deswegen weniger Auswahl.

@dieElla
(kein KiWu) Ich kenne mich nicht sonderlich aus mit Endokrinologen. Bisher hab ich zwar schon versucht hinzukommen, aber weil ich keine Stoffwechselstörung hab heißt es is nicht ihr Gebiet. Ich hatte aber mal im KH nen Termin (um 06:15 in der Früh am andern Ende der Stadt) bei der gynäk. Endokrinologie (gibts sowas nur im KH?), nur leider haben mir die nen Termin zur Urlaubszeit des Arztes gegeben und dann hats mich auch nicht mehr interessiert und ich hab mir einen FA mit Spezialgebiet Endokrinologie gesucht (was auch immer das heißt), irgendwie war da trotzdem nix anders, als bei jedem andren FA-Besuch.

@ Püppi again
Danke übrigens nochmal, du hast mir bisschen Mut gemacht, besonders als du erwähnt hast, das man einfach stark sein soll. Ich hoffe ich schaff das noch irgendwie *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie überlebe ich einen FA-Besuch?
BeitragVerfasst: 2. August 2010 16:55 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
Beiträge: 11121
Wohnort: Cosmopolitan
Mara hat geschrieben:
Wenn mir wichtig ist, dass sich mein FA mit der STM auskennt, dann such ich mir einen solchen. Gibt's ja auch.
Warum mit einem rumschlagen, der a) mich nicht ernst nimmt und b) keine Ahnung hat. Es gibt ja gottseidank freie Arztwahl in Deutschland :-).


Die sind selten und in Österreich gleich nochmal so schwer zu finden (vor allem hängt das noch sehr von der Situation ab, ob man in einer Großstadt wohnt und dann mehrmals den Arzt wechseln kann oder in einer Kleinstadt, wo es nur ein paar wenige gibt und abhängig von Kassen gegenüber Privatbezahlungen, die schnell teuer werden können). Wenn es nur um die normalen Untersuchungen geht, ist das auch alles kein Problem. Aber wenn es darum geht, dass man eben Präparat in der TL oder HL nehmen muss oder der Hormonstatus am richtigen Tag gemacht werden muss, dann wird das sehr schwer. Denn welcher Arzt ist schon bereit, sich von einem Patienten sagen zu lassen, wann er Blut entnehmen muss, wenn er es jahrzehntelang so (vielleicht sogar falsch) gemacht hat?

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Zuletzt geändert von dieSanfte am 2. August 2010 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

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