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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 3. Juli 2012 19:20 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Februar 2010 22:31
Beiträge: 261
HollyGolightly hat geschrieben:
Meli.d, ich habe in deinen 26 Zyklen jetzt aber auch nur 5 Zyklen gefunden, die überhaupt mit Döring auswertbar waren (ich habe glaube ich 3 oder so).



Ich sag ja, wenn ich es mal wieder könnte. Oft kam es eh nicht vor bisher. Aber trotzdem find ich das jetzt irgendwie ein bisschen beunruhigender als vorbei, gerad weil ich mir mit dem Schleim oft so unsicher bin :-/

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 9. Juli 2012 13:43 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 16. Oktober 2009 18:01
Beiträge: 136
HollyGolightly hat geschrieben:
Stoppelhopser, ich habe es so verstanden, dass beim Mumu eine Veränderung in Richtung "fruchtbar" gemeint ist, als wenn der Muttermund weicher wird oder sich öffnet. Da wird wohl davon ausgegangen, dass der Muttermund zum Ende der Mens hart und geschlossen ist.


Das ist eben genau das, was ich mich frage *hä*
Denn im Buch steht für die Auswertung mit MuMu am Zyklusanfang nur, 'sobald man eine Veränderung bemerkt, ist fruchtbar anzunehmen'.
Aber es steht nicht, in welche Art der Veränderung und ich trau mich nicht, da reininterpretieren.

Denn bei mir ist es so, wie du schreibst:
während der Mens weich/offen/oben und ab ZT 5 oder 6 hart/zu/tief und ich weiß echt nicht, ob ich da noch freigeben darf oder nicht (nach "minus acht" wäre bis ZT 8 frei, aber der Schleim funkt immer dazwischen)

Vielleicht weiß das jemand sicher? Darf ich lt. MuMu dann am Anfang noch freigeben oder nicht?

rätsenden Grüse
*kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 9. Juli 2012 19:26 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Es steht aber auch in N&S, dass nach der Mens der Gebärmutterhals geschlossen und hart ist und tief in die Scheide ragt. Dann geht es weiter: „Rückt der Eisprung näher, wird der Gebärmutterhals weich, öffnet sich leicht und steigt etwas höher…“ Das tut er also erst zum Eisprung hin. Die hart/geschlossen/tief-Phase ist doch eigentlich der Mumu-seitige Ausdruck für „Unfruchtbarkeit“, mal ganz pauschal gesagt. Ich habe leider auch keinen knallharten Beleg für Dich, aber diese Phase dann schon automatisch als fruchtbar anzusehen, weil es eine Veränderung ist, wäre doch unlogisch. Meiner Meinung nach ist N&S an dieser Stelle einfach nur zu knapp geraten, weil eigentlich der Schleim die Standard-Methode ist.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 07:25 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
Wohnort: Berlin
NFP seit: 12/2008
*zustimm*

Meine Info habe ich von einer Frau mit Beraterinnenausbildung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 08:36 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Man wartet, bis der Mumu hart, tief und geschlossen ist. Bei jeder weiteren Veränderung (natürlich Richtung Fruchtbarkeit, "unfruchtbarer" geht es ja nicht) muss man Fruchtbarkeit annehmen. Das geht auch eindeutig aus dem Wortlaut hervor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 09:52 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 16. Oktober 2009 18:01
Beiträge: 136
also für mich war das nicht so eindeutig aus dem Buch herauszulesen, sondern eher etwas ungenau und unlogisch.

Aber das hat sich ja nun aufgeklärt und ich kann jetzt am Zyklusanfang ein zwei Tage länger frei geben *applaus*

Danke Euch!

lg
*sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 12:52 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
Beiträge: 1905
Wohnort: SN
NFP seit: Juni '12
Ich hab dann auch mal ne Logikfrage, die kam glaub ich noch nicht ;)

Als Anfänger (so wie ich) gibt man ja am ZA nach der Minus-5-Regel frei (bei ausgewerteter Temp im vorherigen Zyklus), das hab ich geschnackelt.
Fortgeschrittene (mind. 12 Zyklen Beobachtung) können nach Minus-8 freigeben. Diese Regel muss aber auch dann sofort angewandt werden, wenn die eHM vor dem ZT13 war (für Anfängerinnen). Das hab ich auch noch verstanden ;)

Nun meine Frage: im N&S wird ja auch die Minus-20-Regel erwähnt, für Frauen, die einen Menskalender geführt haben (wie ich, allerdings erst das letzte halbe Jahr). Bei mir stellt sich die Frage eig nicht, da mein kürzester Zyklus 29 (oder 28?) Tage war, aber:
Wenn der kürzeste Zyklus z.B. nur 24 Tage war, muss man dann auch sofort die Minus-20 Regel anwenden, oder darf man trotzdem nach der Minus-5-Regel freigeben?

Wie gesagt, mich betrifft es nicht, aber es schwirrt mir halt so im Kopf rum ...

LG Tabs

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:07 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 7638
Wohnort: Berlin
NFP seit: 12/2008
Nur der Vollständigkeit halber, die Regel heißt "5-Tage-Regel", nicht "Minus 5".

die_tabs hat geschrieben:
Wenn der kürzeste Zyklus z.B. nur 24 Tage war, muss man dann auch sofort die Minus-20 Regel anwenden, oder darf man trotzdem nach der Minus-5-Regel freigeben?
Was steht denn dazu im Buch? Ich hab nur NFP heute da und da wird es genau erklärt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:12 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
Hi Tabs,

ich benutze auch seit ein paar Zyklen Minus-20, weil ich noch nicht ausreichend auswertbare Zyklen für Minus-8 zusammen habe, und habe mir um diese Frage auch schon Gedanken gemacht.

Soweit ich weiß, kann die Minus-20-Regel die unfruchtbare Zeit nur verlängern, aber nicht verkürzen; sie kann sozusagen freiwillig angewendet werden, aber sie muss es nicht.
Bei mir war z.B. der kürzeste Zyklus 27 Tage lang, also kann ich sieben Tage statt nur fünf Tagen bei der 5-Tage-Regel freigeben (27-20=7). Hätte ich aber als kürzesten Zyklus z.B. 24 Tage gehabt, hätte ich nach Minus-20 nur vier freie Tage am Zyklusanfang. Das brauche ich dann aber nicht berücksichtigen, sondern kann weiter die 5-Tage-Regel anwenden (außer natürlich, in dem 24-Tage-Zyklus wäre die ehM vor ZT 13 gewesen, so dass Minus-8… usw. usf.).

Edit 2: Das sagt NFP heute dazu:
NFP heute, S. 49 (2008) hat geschrieben:
Lediglich knapp 50% von [den Frauen] profitieren jedoch von dieser Sonderregel, bei den übrigen Frauen ist der kürzeste Zyklus 25 Tage oder kürzer, sodass hier wieder die 5-Tage-Regel gilt.
Bei der Minus-20-Regel wird von einer maximal 16-tägigen postovulatorischen Phase und einer 4-tägigen Spermienüberlebenszeit ausgegangen.




Da du mich jetzt gerade wieder drauf gebracht hast, hätte ich eben zur Minus-20-Regel auch noch eine Frage:

Ich habe ja die Anzahl der freien Tage bei Minus-20 aus meinen ersten 12 Zyklen bestimmt. Was ist denn, wenn ich nun später noch, z.B. im Zyklus nach den 12 Zyklen oder auch noch später, einen kürzeren Zyklus als den bis dahin kürzesten hätte? Muss ich die unfruchtbare Zeit am ZA dann weiter verkürzen oder kann ich das ignorieren und weiter nach der als erstes bestimmten Anzahl Tagen freigeben?

Edit: Holly war schneller, ich schick trotzdem mal ab (und geh in NFP heute nachlesen *g*).

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Zuletzt geändert von Herbstfeuer am 10. Juli 2012 13:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:17 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
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NFP seit: Juni '12
HollyGolightly hat geschrieben:
Nur der Vollständigkeit halber, die Regel heißt "5-Tage-Regel", nicht "Minus 5".

Na ähmd... Stimmt ;) Wird ja auch nix minus gerechnet, von daher ... hätte mir auch selbst auffallen können.

HollyGolightly hat geschrieben:
Was steht denn dazu im Buch? Ich hab nur NFP heute da und da wird es genau erklärt.

Im N&S steht nur, dass man eben bei vorliegendem Menskalender die als unfruchtbar angenommene Zeit am ZA verlängern kann (wenn beispielsweise der kürzeste Zyklus 27 Tage war, kann man 7 Tage statt 5 freigeben). Logischerweise doppelte Kontrolle mit ZS.
Und dann noch der Hinweis, dass man (wie auch schon davor) nach der Minus-8-Regel gehen soll, wenn sich die Freigabe am Anfang davor verkürzt (hab ich so verstanden, ich geb mir etwa nach Minus-20 am ZA 7 Tage frei, eHM kommt aber dann schon an ZT14, dann darf ich im nächsten Zyklus nur noch 6 Tage freigeben).

Das erklärt aber meine Frage nicht, steht im NFP heute mehr dazu? Und wenn ja, könntest du mir das erklären?


Edit: Scala war schneller ;)
Danke für die Info! Also zählt das wirklich nur verlängernd.
Und wegen deiner Frage: ich würde sagen: ja, musst du ändern (also weiter verkürzen). Bei der Minus-8-Regel nimmt man ja auch die früheste eHM aus allen Zyklen und nicht aus den ersten 12, die man hat ;)

LG Tabs

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Zuletzt geändert von die_tabs am 10. Juli 2012 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:19 
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NFP-Kaiserin

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die_tabs hat geschrieben:

Das erklärt aber meine Frage nicht,

Indirekt aber schon: es steht nicht dort, dass man es auch verkürzend verwenden muss, nur vom Verlängern ist die Rede. :)

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:20 
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Moderatorin a. D.

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Ich weiß nicht genau, was in N&S steht, aber es steht bestimmt was dazu.
NFP heute hat geschrieben:
Lediglich knapp 50% von ihnen profitieren jedoch von dieser Sonderregel, bei den übrigen Frauen ist der kürzeste Zyklus 25 Tage oder kürzer, sodass hier wieder die 5-Tage-Regel gilt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:23 
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Kurvenjunkie

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NFP seit: Juni '12
Ich kopier nochmal meinen Edit aus dem ersten Post rein:

Danke für die Info! Also zählt das wirklich nur verlängernd.
Und wegen deiner Frage: ich würde sagen: ja, musst du ändern (also weiter verkürzen). Bei der Minus-8-Regel nimmt man ja auch die früheste eHM aus allen Zyklen und nicht aus den ersten 12, die man hat ;)

Und im N&S gibts dazu nur ne knappe Seite Info und da steht nix dazu (habs jetzt schon dreimal gelesen den Text, entweder ich hab Tomaten auf den Augen, oder es steht wirklich nix da ^^)

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 13:47 
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Moderatorin

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NFP seit: Juli 2005
die_tabs hat geschrieben:
Im N&S steht nur, dass man eben bei vorliegendem Menskalender die als unfruchtbar angenommene Zeit am ZA verlängern kann (wenn beispielsweise der kürzeste Zyklus 27 Tage war, kann man 7 Tage statt 5 freigeben). Logischerweise doppelte Kontrolle mit ZS.

Du hast es doch sogar selbst geschrieben *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 10. Juli 2012 14:54 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
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NFP seit: Juni '12
Hätte ja auch sein können, im N&S fehlt ganz einfach die Angabe, dass es auch verkürzend wirken kann. Aber eigentlich hast du schon Recht "steht nicht im Buch, also gibts das nicht" reicht aus - aber mir in diesem Fall halt mal nicht ;)

Danke für die Geduld! :)

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