Ich hatte letztes Jahr wegen schlimmer Krankheit die Pille absetzten müssen, ich darf auch nie mehr Hormone nehmen. Nach dem Vorfall hatte ich dann den Frauenarzt gewechselt und hab mich von der neuen Ärztin über andere Verhütungsmethoden beraten lassen.
Mir wurde eine Östrogen-Freie-Pille oder das Stäbchen empfohlen. Von einer Natürlichen Verhütungsmethode riet sie mir von vornherein ab, sowie von der Kupferspirale, weil ich keine Kinder habe. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch eine Blutverdünnung nehmen müssen und unter dieser Voraussetzung hat sie mir keine Östrogen-Freien Verhütungsmittel verabreichen dürfen. Wir einigten uns dann darauf das ich wieder komme wenn ich das Medikament abgesetzt habe.
In der zwischen Zeit habe ich mich im Internet erkundigt und habe gelesen das die Östrogen-Freie-Pille und das Stäbchen genauso Thrombosen und Blutgerinnungsstörungen auslösen können und darauf hab ich kein zweites Mal lust
Über NFP hatte ich bei meiner Recherche auch gelesen, zu diesem Zeitpunkt hat mir aber Mut gefehlt wegen der vielen Vorurteile, die ich auch selber hatte durch Unwissenheit. Zum Glück habe ich im Sommer dann eine Frau kennengelernt die erfolgreich mit NFP verhütet und das hat mich überzeugt.
Seit dem war ich auch nicht mehr beim Frauenarzt.
Leider sind die meisten Menschen was das betrifft so unaufgeklärt! Dabei ist es simple Schulmedizin!
Warum wird das den zukünftigen Frauenärzten auf der Uni nicht erklärt? Das sollte doch Grundwissen sein?
Am meisten nervt mich mein Onkel, er ist der festen Überzeugung das Natürliche Verhütung nicht funktioniert, er will auch die wissenschaftlichen Argumente nicht hören. Er fängt dann immer mit seinen Doktor keine Ahnung wie an der ja 5 Kinder hatte, er und seine Frau hatten ja natürlich Verhütet. bla bla bla