Ich habe gerade auch akut das Problem, meinen

davon zu überzeugen, dass NFP dafür da ist, dass man auch mal freigeben kann, weil das früher, als wir noch eine Fernbeziehung geführt haben, nicht so ins Gewicht gefallen ist. Habe mir jetzt Nfp heute bestellt, ist zwar etwas älter als N&S, aber dafür stehen die ganzen Studien zur Sicherheit mit drin, und hoffe, dass er sich damit lieber beschäftigt. N&S hat er vor anderthalb Jahren zwar gelesen, aber diese Art Gebrauchsanweisung mit bunten Bildchen von lächelnden Paaren hat ihn doch mehr an Frauenzeitschrift, denn an etwas wissenschaftlich fundiertes erinnert.
Jetzt habe ich schon seit einigen Monaten, und konkret jetzt seit einer Woche angekündigt, wir sollten doch endlich einen Termin finden, wo wir uns dem Thema noch mal ganz sachlich nähern und dann die Vor- und Nachteile abwägen, um uns endlich für eine Verhütungsmethode zu entscheiden (das heißt nicht, dass ich wenn ich ihn nicht überzeugt bekomme, auf die Zyklusaufzeichnungen verzichte, irgendwie kriegt man dieses Körperbewusstsein nicht mehr los

), aber immer kommt was dazwischen, er fühlt sich nicht bereit, hat den Kopf nicht frei etc. pp.
Ich habe keine Lust mehr auf dieses ständige Hoffen in der Hochlage: gibt er jetzt frei oder vertraut er mir und der Methode immer noch nicht?
Wie überzeugt man jemanden, der sich im Grunde auskennt (Buch gelesen), Kondome absolut nicht schlimm findet (deshalb ist Freigabe kein Argument, wobei er das auch nicht schlechter findet, es ist ihm schlicht egal), aber einfach keine Lust hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Die Kontrolle will er aber trotzdem behalten, Dia wollte er nicht (wende ja auch ich an) und auf meine Ansagen zur Fruchtbarkeit verlässt er sich auch nicht...
Ich habs schon mal versucht mit: ich werde keine Kondome mehr haben, dafür bist du dann zuständig, wenn du willst. Aber inzwischen habe ich mich so daran gewöhnt, dass Sex Kondom bedeutet (und ich hasse diese Dinger), dass ich auch wieder welche gekauft habe, sonst müsste ich ja manchmal wegen seiner Schusseligkeit auf Sex verzichten.
Irgendwie schwierig, vor allem da von ihm keine sachlichen Gegenargumente kommen, die man dann aushebeln könnte. Es fühlt sich einfach für ihn umständlich und unsicher an.
Habt ihr einen Tipp für mich, wie ich vielleicht doch noch in den Genuss kommen könnte, mit der Methode zu verhüten, die für mich die richtige ist?
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Der Große *6/19 bekommt nun überraschend doch noch ein Schwesterchen
