Nougat hat geschrieben:
Aber ich kann die Skepsis und bis zu einem gewissen Punkt auch die Abwehrhaltung nachvollziehen, wenn ich als Pillen-Frau davon überzeugt werden soll, dass die Pille nicht gut ist und ich angeblich schlimme Nebenwirkungen habe, die ich aber vielleicht gar nicht habe.
Sicher hat nicht jede Frau Nebenwirkungen, aber gewisse gesundheitliche Risiken haben alle, da können sie das absprechen was sie wollen. Mal abgesehen davon, kann man doch ganz einfach argumentieren, dass sie die jeweiligen Studien selbst nachlesen und erfahren, was Sache ist.
Zitat:
Mir wurde sogar Überheblichkeit vorgeworfen, als ich pillenverschreibende Ärzte (zur "Zyklusregulierung"

) kritisiert habe. Schließlich hätten die ja Medizin studiert und wüssten Bescheid über Zyklus und co.
Das ließe sich aber entkräften, wenn man Studienkollegen hat/kennt, die Medizin studieren und selbst sagen, dass sie von Verhütung und dem Zyklus nichts lernen bzw. aus Büchern, die aus den 60ern stammen und bereits überholt sind.
Aufkärung ist immer schwer, das ist klar, aber wer skeptisch ist, kann sich doch einfach selbst ein Bild machen und querlesen, um zu sehen, was stimmt (und dabei ist nicht das Forenwissen oder irgendwas zusammen gegoogeltes gemeint).
Ich habe zum Glück nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst bei (gut bekannten) Studienkolleginnen, wo das Thema mal darauf zu sprechen kam und ich meinte, dass ich mir solchen Nebenwirkungen und künstliche Hormoneinflüsse nicht mehr antue, wurde nur neugierig nachgefragt, was ich damit meine. Als ich dann näher ausführte, was die Pille alles verändern und beeinflussen kann, waren viele sehr erstaunt. Eine Freundin von mir hat dann auch die Pille abgesetzt, weil ihr so klar wurde, dass all die Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Pille standen und bei näherem überlegen, diese erst mit der Pille angefangen haben (gewisse Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten).
Es ist auch eine Frage der Art und Weise, wie man erklärt und aufklärt - und eben nicht bekehren will.