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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 08:14 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. September 2011 15:56
Beiträge: 503
Die Blutungen sind aber ca. 1 Woche vor Es. In der hl habe uch keine und die ist mal im Gegensatz zur Tl stabil bei 12 Tagen.
Coridoras, wie schaut's bei dir heute aus?

Danke Miezi, das klingt interessant!

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Paranoia mit Latina 06/13, Mini-Latina 08/16 an der Hand, Baby-Latina 10/19 auf dem Arm und zwei geliebten Sternchen im Herzen (09/14) (05/15).


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 09:01 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 8. September 2018 08:55
Beiträge: 148
NFP seit: 18.07.2018
Ah ich verstehe, ok also Blutungen durch GV kurz vorm ES, da würd ich drauf tippen das es ne Kontaktblutung sein könnte, weil vorm ES dann so langsam alles viel besser durchblutet wird.
Ich vermute dass bei mir heute der ES ist, 20er Ovus sind zwar noch positiv, aber gestern war der Peak, und es würde diesmal alles zusammenpassen, aber diesmal hatte ich keine Mittelschmerzen, zumindest nicht so dermaßen schlimme wie im letzten Zyklus. Die Mittelschmerzen haben mir halt eher noch die Sicherheit gegeben, aber ich weiß das man keine haben muss. Mal schauen wie die Tempi sich entwickelt. Die Kurve ist ja zur Zeit bei mir echt zackig, habe wohl auch vielleicht paar gestörte Werte, aber mal gucken. Ich vermute morgen ist meine ehm


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 16:37 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 9. Februar 2012 17:23
Beiträge: 1003
NFP seit: 01/2012
chocolate-dream: Ich bin das beste Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt Probleme mit dem schwanger werden haben muss bei langen Zyklen. Sohnemann entstand bei ES an TL-Tag 55 (Ich bin damals tatsächlich in jeden Zyklus schwanger geworden, hat leider wg Chromosomenstörung bei *mann* nicht gehalten.) und aktuell bei ES an TL-Tag 39. Meine frühere FÄ machte da auch immer ein Drama wegen den langen Zyklen und meinte, ich müsse die Pille nehmen, um Spätschäden zu vermeiden und überhaupt einmal schwanger werden zu können. Seit ich dann aber zu Spezialisten gewechselt bin (Endo-Gyn-Prof der Uni und endokrinologisch geschulter FA) ist das gar kein Problem. Beide sagten mir unabhängig voneinander, dass die Pille als Therapie veraltet ist und man unbedingt aufs Verhüten achten muss bei fehlendem KiWu, da man damit nur seltener die Chance auf eine SS hat. Vorausgesetzt natürlich, dass keine anderen Probleme wie zB Progesteronmangel dahinterstecken. Aber das hat ja nicht zwangsläufig mit verlängerten Zyklen zu tun. Meine HL waren trotz ewig langer TL immer bei 13-15 Tage und der Progesteronspiegel ist perfekt. Dank PCOS reifen meine Follis einfach nur später im Zyklus heran.

Gibt es bei dir denn eine "Diagnose" bzgl der verlängerten Zyklen?

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Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. -Jean Anouilh-
Mit ** fest im Herzen (10/13, 2/14) und wundervollem Sohnemann 10/14 und bezaubernder Minimaus 11/18 Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 21:20 
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Gesperrter User

Registriert: 10. Juli 2018 17:32
Beiträge: 592
NFP seit: 2018
Ich habe die Diagnose: "leichtes PCO" das steht so in meiner Akte.
Ich hatte keine Akne, wohl aber ein paar kleine Unreinheiten. Ich bin schlank, durch Pille hab ich leider nicht mehr mein Idealgewicht, weil ich soo Hunger hab und dadurch 4kg mehr habe. Aber immer noch Normalgewicht.
Ich bin nicht übermäßig behaart, aber ein paar Härrchen verirren sich manchmal auf meinen Bauch.
Mein Ultraschall zeigte auf einem Eierstock kaum pco, am anderen "doch etwas mehr Eibläschen als normal", laut Gyn.
Zyklen wie gesagt zw 30-50, wobei der 30 ein Ausreißer war, genauso wie der 50. Normalerweise bewegten sich die Zyklen bei 36, 38 od 40 Tagen.

Meine Gynäkologin meinte, sie glaube nicht an echte Eisprünge nach dem 21. Zyklustag.
Einmal war ich rund um den 18 (ev. 19 od 20) Zyklustag bei ihr zum Ultraschall und sie sah neben den Eibläschen auch einen großen Folikel (16 mm). Sie sagte, dieser würde in 2-4 Tagen springen, wenn er es trotz Pco schafft.
Ich habe kein nfp gemacht, weil ich in dieser Zeit keinen Verhütungsbedarf hatte, aaber ich war neugierig, hab ein bisschen gegoggelt und daraufhin meine Temperatur gemessen. 36, irgendwas. Null regelkonform. Einen Tag später plötzlich Schleim wie Uhu und zwei Tage später plötzlich eine Aufwachtemperatur von 37, irgendwas. Wumps. Fieber? Ich wusste gar nicht, dass man ohne Erkältung plötzlich ü 37 Grad haben kann?
Meine Gynäkologin hat einige Tage nach dem Temperaturanstieg und dem Uhu schleim Blut abgenommen und mir mitgeteilt, dass mit ziemlicher Sicherheit ein Eisprung gewesen wäre, das Östrogen sei hoch und das Progesteron ebenfalls. Das Progesteron könne ohne Eisprung nicht so hoch sein, meinte sie, auch wenn sie eigentlich nicht an Eisprünge so spät im Zyklus glauben würde.
Jedenfalls endete der Zyklus mit Brustschmerzen, PMS und komischen Zwischenblutungen, weshalb meine Gynäkologin meinte, ich hätte leichtes pco, aber starkes PMS u am Ende des Zyklus eine Gelbkörperschwäche, all das sollte ich mit Pille behandeln.
Mein Partner war zu dieser Zeit noch im Ausland wegen eines Auslandsjahres und ich hatte keinen Verhütungsbedarf, also hab ich erstmal Mönchspfeffer genommen, welcher mir gegen Brustspannen half.
Meinen 30 Tage Zyklus hatte ich dann mit Mönchspfeffer u Frauenmanteltee und 2x pro Woche Sport.
Dann kam gleich darauf mein Partner wieder zurück und ich nahm wieder die Pille ein.
Nun stehe ich hier - Kinderwunsch in 1-2 Jahren(Herbst 2018 wollen wir es locker angehen mit der Verhütung u gucken was passiert), Gewichtszunahme und Brustspannen durch die Pille und einer Gyn, die mir rät noch bis zur Kinderplanung die Pille zu nehmen.

Ups, das war erstmal sehr viel von mir *winke*

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 21:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 3. September 2014 21:55
Beiträge: 452
NFP seit: Oktober 2014
Interessant, was Frauenärzte so glauben. Mein Sohn ist in einem Zyklus mit ehM an Tag 28 entstanden. Beim Sternchen war die ehM an ZT 18. (mein frühester je aufgezeichneter ES). Davor hatte ich auch Zyklen mit ehM an Tag 38. die HL war meist konstant bei 12-13 Tagen.

Edit: ich schließe mich an: Pille absetzen und dem Körper erstmal Zeit geben, beobachten, den Körper kennenlernen. Ich hatte ein paar Mega Monsterzyklen nach Absetzen der hormonellen Verhütung. Hätte ich direkt angefangen zu hibbeln , wäre ich wahrscheinlich total nervös und ungeduldig geworden, schnell zum FÄ gerannt, für pathologisch befunden worden und und und.
Ich habe aber auch ca. 1,5 Jahre vorm Bastelstart aufgehört mit den Hormonen um erstmal dem Körper Zeit zu geben und zu beobachten, würde ich immer wieder so machen.
(Nach der Geburt wollte meine FÄ mir auch die Pille wieder andrehen, weil das für mich wahrscheinlich besser wäre mit vielen Eiern am Start (ob das schon eine PCOS-Vorstufe ist...? Fettige Hasre, manchmal Pickelchen, leichtes Übergewicht und behaarter als gewünscht :rot: würden jedenfalls passen. Aber in meinen Rechnungen steht immer PCO- Ausschluss in den Diagnosen) wenn meine FÄ dann noch von den Monsterzyklen wüsste *pfeif* )

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Pinki ist überglücklich mit dem großen Fußballer (08/16), kleinem Fußballer (08/19) und Minipinki (06/25)
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Zuletzt geändert von pinki am 21. Oktober 2018 21:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 21:50 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 9. Februar 2012 17:23
Beiträge: 1003
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chocolate-dream hat geschrieben:
Meine Gynäkologin meinte, sie glaube nicht an echte Eisprünge nach dem 21. Zyklustag.
So ein Blödsinn! *zunge* Leider war meine alte FÄ vom gleichen Schlag, dennoch frage ich mich immer, wie man als Fachärztin solch einen Schwachsinn verbreiten kann. Das scheint es allerdings häufiger zu geben, denn bei meinem Prof waren angeblich schon sehr viele Frauen, die das gesagt bekommen haben incl der Aussage, dass sie mit so langen Zyklen gar nicht schwanger werden können *nichtallehaben*

Wenn du mit der Pille nicht glücklich bist, würde ich sie ehrlich gesagt nicht mehr einnehmen, gerade wenn ihr es sowieso ab jetzt verhütungstechnisch locker angehen lassen wollt. Ich habe es im Nachhinein bereut, nicht früher hormonfrei gewesen zu sein, um meinen Körper und Zyklus zu beobachten und ggf. positiv beeinflussen zu können. Ggf könnte es bei dir auch sinnvoll sein, dich nach Absetzen der Pille nochmal bei einem Spezialisten vorzustellen, falls die Diagnose bisher nur auf die Aussage deiner Gyn basiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 21. Oktober 2018 22:01 
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Hochlagenjunkie

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Wie schon im anderen Faden geschrieben ist das leider Quatsch was deine FA da erzählt und PCO nicht gleich PCOS und Achtung jetzt kommt es: es gibt sogar PCOS ohne PCO.

Setz die Pille ab und lass deinen Körper sich finden und Geräte nicht in Panik wenn das einige Zeit dauert.

Mein Körper produziert gem. NFP Kurve saubere ES trotz PCOS ca um Tag 23, mit Ausreißern bei Stress oder höherem Gewicht.

Selbst ein diagnostiziertes PCOS muss man nicht mit Pille ruhigstellen (denn behandeln tut sie nicht).
Inositol hilft bei vielen, ebenso Metformin oder ganz schnöde Sport.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2018 10:47 
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hat sich gut eingelebt

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Meine Zyklen sind ca. 30-90 Tage lang. Immer (bis auf glaub ich eine Ausnahme) mit Eisprung und die HL sind auch sehr konstant lang mit ca. 12-14 Tagen. Ich war letztens bei einer neuen Frauenärztin und die ist da zum Glück total entspannt, auch in Bezug auf Kinderwunsch meinte sie, dass das erst mal überhaupt kein Grund sei, mir Sorgen zu machen, dass es nicht klappt. Sie hat auch passend zu meinen Schleimbeobachtungen einen Follikel kurz vorm Sprung gesehen und zwar an ZT 26. Der letzte ZT war dann ZT 41. Ich bin sehr froh, dass sie das so entspannt sieht und mich darin bestärkt meinen Körperbeobachtungen zu vertrauen. Mag sein, dass lange Zyklen auch öfter mit anderen Problemen korrelieren (kein Eisprung, kurze Hochlage,...), aber wenn das nicht der Fall ist, warum sollte es dann ein Problem mit der Fruchtbarkeit geben? Ich bin da auf jeden Fall noch optimistisch, dass dies bei mir nicht der Fall ist! Auch wenn natürlich so lange Zyklen bei Kinderwunsch trotzdem doof sind, weil man lange auf die nächste Chance warten muss...

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2018 14:25 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: 03/15
Ich bin nur kurz zum Meckern hier.
Nachdem mein Körper einen Anlauf mehr gebraucht hat - angetäuschter Eisprung an ZT22 - hat jetzt endlich an ZT 34 doch einer stattgefunden. *sonne*
Ich war immer froh über meine späten Eisprünge (hieß nämlich auch weniger Blutungen auf's Jahr gesehen) aber jetzt, wo es um die Familienplanung geht, ist es doch sehr Nerven aufreibend, doppelt solange warten zu müssen.

Ich fühle da mit dir Gummibärchen. Solange ein ES stattfindet, und die zweite Zyklushälfte nicht auffällig ist, ist meiner Meinung nach alles machbar. Man muss nur etwas mehr Geduld mitbringen.

Wobei mit einer Aussage hat mir mein Gyn doch Angst gemacht vor ca 2 Jahren. Er sagte, mein Körper versuche immer wieder einen Eisprung zu erzeugen, die unreifen Follikel waren ja der Beweis, und er sagte, es ist nicht weiter schlimm, wenn ich mir nicht erst in allzu ferner Zeit Gedanken über Kinder machen würde. d.h. er sagte, bei Frauen mit polyzystischen Ovarien könne es sein, dass der Eier-Vorrat früher aufbraucht ist, eben weil man so viele Anläufe braucht. Ob da was dran ist, weiß ich nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2018 16:58 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 204
NFP seit: Ende 2015
Ich schnei mal kurz rein wegen der "aufgebrauchten" Eizellen.
Der Vorrat an Eizellen wird nie aufgebraucht sein. Davon haben Frauen in aller Regel mehr als genug. Wechseljahre werden nicht ausgelöst, weil es keine Eizellen mehr gibt. Sonst würden Pillenanwenderinnen ja später in die Menopause kommen, weil da ja keine Eizellen genutzt werden.
Also kann ich das, was dein Gyn sagt nicht nachvollziehen.

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Schon immer ohne Pille & co.|Mehr als 80 Verhütungszyklen seit Beginn mit der STM|Nun mit kleinem großen Wunder im Bauch


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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2018 06:36 
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Gesperrter User

Registriert: 10. Juli 2018 17:32
Beiträge: 592
NFP seit: 2018
Danke für euren Input *daumenhoch*
Woher kommen denn eigentlich die vielen unreifen Folikel bei pco, wenn es doch jeden Zyklus zum Eisprung kommt?
Mein Anti Müller Hormon war erhöht, was doch für pco spricht. Die anderen Hormone, lh, fsh, Prolaktin, östrogen, Progesteron und sogar die männlichen Hormone waren in der Norm.
Bedeutet das jetzt einfach PCO ohne pcos? Oder erhöhte Eizellenreserve? Woher kommt das?

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2018 13:36 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. September 2011 15:56
Beiträge: 503
@coridoras, ich freue mich, dass dein es durch ist!
Ich warte auch noch, zwar gerade erst zt 24, aber hm... das ist jetzt wieder der 2. Zyklus seit langem, der so lang wird. Davor waren sie oft 34 tage und kürzer. Bin schon etwas gestresst davon und suche die ganze zeit nach besserem schleim, mittelschmerz und co. Aber vergeblich...

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2018 10:14 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 15. Oktober 2018 11:19
Beiträge: 573
Immer echt interessant, was ihr so von euren FAE berichtet. Ich hab da ähnliche Erfahrungen gemacht. Meine aktuelle FA hat mir auch zur Pille geraten "um den Zyklus zu regulieren". Hab mich geweigert, weil ich der Pille zumindest eine Teilschuld an meinen langen Zyklen gebe. Bevor ich sie mit 18 genommen hab, waren die nämlich mit meist 33-35 Tagen weitgehend regelmäßig. Ich wüsste wirklich gern, wie es wäre, wenn ich die Pille nie genommen hätte. Wobei die letzte Einnahme ja wirklich schon lange her ist. Aber die starken Unregelmäßigkeiten gingen direkt nach dem Absetzen los und haben nie wieder aufgehört.

Wie auch immer, dieser Zyklus nervt so langsam. Bin jetzt an ZT 45 und weder von Eisprung noch von Mens ist irgendwas in Sicht. Dabei gab's Anfang des Monats so schönen Schleim und Mittelschmerz. Damit hätte es wieder ein Zyklus von ca 40 Tagen werden können, aber nein, mein erster NFP-Zyklus muss ja unbedingt so ein Monsterding (oder unauswertbar/anovulatorisch) werden. Und Kinderwunsch sei Dank gab's ein paar Gratis"symptome" und einen negativen SST obendrauf *zunge*
Die vermeintlichen Symptome sind jetzt auch wieder weg und ich bin einfach nur verwirrt und frustriert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2018 11:58 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 722
Wohnort: Bremen
NFP seit: September 2009
Ich hatte lehrbuchmässige 28 Tage Zyklen vor der Pille. Ich sehe diese bei mir durchaus auch als den Trigger.

Aktuell überraschte mein Körper heute mit einer vorläufigen ehM an ZT21, mal sehen ob er das Ernst meint.

Wichtig zur PCOS Diagnose ist auch das die Hormonwerte an ZT 1-14 gemacht werden und man sollte allermindestens 3 Monate ohne Fremdhormone sein, besser 6 Monate.
Auffällig sollten dabei die Androgene sein und LH/FSH
Weiters muss ein OGTT gemacht werden um den Nüchternzucker und die Verwertung von Glucose zu testen.

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 Betreff des Beitrags: Re: CDSE - Club der späten Eisprünge
BeitragVerfasst: 26. Oktober 2018 21:40 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 15. Oktober 2018 11:19
Beiträge: 573
Inimini, danke für die Infos. Ist schon irgendwie "beruhigend", wohl nicht die einzige mit möglicherweise langfristigen Pillenfolgen zu sein, so blöd die Tatsache an sich auch für uns ist. Wegen der Diagnostik habe ich dann ja jetzt einige Anhaltspunkte, worauf ich pochen kann, wenn ich mit meiner FÄ rede. Sie hatte, als ich ihr das erste Mal von meinen langen und unregelmäßigen Zyklen erzählt habe, mal einen Ultraschall von den Eierstöcken gemacht und dabei keine Zysten sehen können. Danach hat sie dann auch nicht weiter nachgeforscht, sondern mir eben gleich die Pille empfohlen.

Ich bin inzwischen an ZT 47 angekommen und habe den ersten Hauch einer Schmierblutung. Juhuu! *lachen* Da ich das immer so 2-4 Tage vor Mensbeginn habe, kann ich auf ein Ende dieses verwirrenden Zyklus hoffen. Und darauf, dass der nächste vielleicht besser (oder überhaupt) auszuwerten ist... Zumindest habe ich dann eine neue Chance, mal meine "normale" Tieflagentemperatur herauszufinden. Diesen Zyklus war das aufgrund äußerer Bedingungen und Unkenntnis möglicher Störfaktoren eher ein lustiges Rätselraten. Aber gut, aller Anfang ist schwer. Ich bin jedenfalls total froh darüber, mich mal näher mit dem Thema zu beschäftigen und mich auch hier über diese typischen Frauendinge austauschen zu können :) Mein Liebster ist ein geduldiger Zuhörer, der auch keine Angst vor derartigen Gesprächsthemen hat, aber er kann einige Dinge aus anatomischen Gründen halt einfach nicht so nachvollziehen *pfeif*

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