Uff, ähm, ja, lauter Leute schneller als ich. Egal, hier trotzdem mein Senf:
rather_ripped hat geschrieben:
Die einzige Option scheint für mich dann gar nicht erst wegzugehen - aber das ist auf Dauer ja auch keine Lösung
Och, es ist doch normal, dass sich "Glücksfaktoren" im Leben auch mal ändern. D. h. vielleicht gefallen dir Partynächte irgendwann sowieso nicht mehr so sehr und du tust stattdessen lieber andere Dinge. Ob und wenn ja, wie schnell das so kommen wird, können wir natürlich nicht sagen. Das kannst du dir nur selbst beantworten. So weit zu dieser langfristigen Lösung. Eine kurzfristige Lösung hast du ja nun schon.
Zur anderen langfristigen Lösung:
rather_ripped hat geschrieben:
Ich käme mir irgendwie lächerlich vor, damit in eine Beratungsstelle zu gehen
Darüber würde ich mir keine Sorgen machen. Sucht ist ja nun kein Larifarithema; da sollte man Zweifelsfälle lieber ernster nehmen als sie sind statt umgekehrt. Vernünftige Berater finden das vermutlich auch. Insofern würde ich sagen: Es gibt nix zu verlieren bei solchen Beratungsgesprächen und vielleicht gibt es sogar was zu gewinnen, wer weiß.
Ich finds übrigens gut, dass du dich mit allem, was so zusammenhängen könnte, auseinandersetzt. Ich glaube, viele Dinge lassen sich tatsächlich schlecht voneinander trennen, auch wenn Ärzte das manchmal nicht so sehen mögen.
Frau_G., bitte nicht von einem spezifischen Fall auf einen anderen schließen. rather_ripped wird mit Hilfe einschlägiger Threads (ja, hier finden sich diverse Einlageberichte) und ärztlichen Hinweisen vermutlich in der Lage sein, selbst einzuschätzen, wie genau sie ggf. ein IUP gelegt haben möchte.
Umgekehrt kann ich nämlich sagen: Meine Multiload-Einlage mitten im Zyklus ohne jegliche Betäubung verlief absolut harmlos und zog keinerlei Arzneimittelkonsum nach sich. Das aber veranlasst mich noch lange nicht dazu, jemandem zu raten, auf jegliche Betäubungsmaßnahmen zu verzichten.
Und jetzt einfach wieder zurück zum eigentlichen Thema.
