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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 26. Januar 2016 18:06 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Püppi, ich hab grad mal nach Deinen letzten Hochlagenlängen geschaut, da geht’s von 11 bis 14, also viel Spaß beim Rechnen *undweg* Ich würde ab ZT 17 dann wohl eher von 14 Tagen ausgehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 26. Januar 2016 20:24 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Februar 2006 21:02
Beiträge: 704
NFP seit: 8/2007
Ich würd' auch von ZT17 zählen - passt doch super mit dem Schleimhöhepunkt. Ich gestehe allerdings, dass ich jetzt nicht deine alten Kurven durchgeguckt habe, wie da sonst bei dir die Abstände sind und deine Niveaus.. *unbekannt*

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 26. Januar 2016 21:47 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Dann wollen wir mal hoffen, dass meine Tempi sich genehmt zu sinken vor Mensbeginn. Das macht sie nämlich manchmal wenn sie Bock drauf hat. 8-)
Und immer schön den Diva einstecken! *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 17. April 2016 19:32 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Mai 2006 15:56
Beiträge: 5510
Liebe Häsinnen, darf ich einmal eine Frage in den Raum werfen?

Wollt ihr mir mal in meinem Zyklus Nummer 51 hineinschauen und mir sagen, was ihr an meiner Stelle gemacht hättet? Hättet ihr ZT 14 ausgeklammert oder nicht? Störfaktor war, dass ich munter wurde, aufs Klo musste (zu dringend um noch 3min messen zu können), und dann wieder ca. 1h (?) weitergeschlafen habe, bevor ich dann gemessen habe. Das war nicht das erste Mal und normalerweise geht das entweder problemlos, oder aber so deutlich schief, dass ich ganz klar klammern kann. Hier bin ich mir aber absolut nicht sicher gewesen:

- Einerseits war ein Störfaktor vorhanden.
- Andererseits war die Temperatur nicht allzu gestört, und noch dazu war es ja die typische Zeit, in der die EHM erwartet wurde.

Was den Schleim anbelangt, er war mit Sicherheit an ZT 15 kein S+ mehr, aber da ich nicht festgehalten habe ob f oder S, hab ich nichts notiert. Der SHP ist für mich aber auf jeden Fall an ZT 14.

Ich frag mich jetzt nur deshalb, weil ich mir in diesem Zyklus beim Freigeben so unsicher war :oops: und im Nachhinein froh war, dass ich erst am Mo (ZT 18) freigegeben habe, weil meine HL nämlich sonst wirklich für mich absolut untypisch lang gewesen wäre. Aber direkt um die EHM herum hab ich das eben nicht sicher gewusst, und ich hab quasi aus einem Zweifel heraus nicht schon am Sa oder So den Schutz weggelassen.

Ich mache schon länger NFP, aber ich mache es erst seit 7 Monaten zur Verhütung. Jetzt bin ich also in offenen Gewässern und nicht mehr in der Badewanne. Meine Frage ist daher eigentlich auch nur: Hättet ihr das bereits zur EHM herum vorhergesehen und hättet mit viel mehr Sicherheit als ich sagen können, dass ich mir noch 1-2 Tage zusätzlich geben sollte? Wär das für euch ein klarer Fall gewesen? Und ist es euch, als es bei euch direkt um Verhütung ging, vielleicht auch so gegangen, dass ihr plötzlich trotz klarer Regeln unsicher wart und lieber Extratage noch eingeführt habt (die bei mir ja im Nachhinein wirklich auch Sinn hatten)?

*erschrecken*

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 18. April 2016 07:20 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
Beiträge: 1905
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Bei unsicherer Lage hätte ich auch noch ein paar Tage abgewartet. Prinzipiell heißt es ja im Anstieg klammern, wenn man nicht 100 % ausschließen kann, dass der Wert ungestört ist. In dem Fall hätte ich also auch ausgeklammert. Und wenn mir was spanisch vorkommt, dann habe ich im Verhütungsfall auch mal noch ein, zwei Tage zusätzlich gewartet *zustimm*

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Was dir an Vollkommenheit fehlt, ersetze durch Demut. [Thomas von Kempen]
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Sohn E. (9/16), Tochter K. (6/21), Tochter S. (11/24) sowie ★★ (7/15)


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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 18. April 2016 20:56 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Mai 2006 15:56
Beiträge: 5510
Danke dir *knuddel* Ich habe eine Wochenendbeziehung, und bisher war ich immer ganz klar in der HL, wenn das nächste Treffen an der Reihe war. Dieses Mal aber war ich mit dem "Ernstfall" konfrontiert und da ist mir etwas die Sause gegangen. Und das nach all dem Trockentraining :oops:

Gut, das ist eine weitere Erfahrung, ich habe eine gute Entscheidung getroffen und kann mich wohl ganz gut auf meine Einschätzung der Lage verlassen, weil ich da ja auch den Sicherheitstag eingeschoben hab *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 18. April 2016 21:14 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Ricki hat geschrieben:
Wollt ihr mir mal in meinem Zyklus Nummer 51 hineinschauen und mir sagen, was ihr an meiner Stelle gemacht hättet? Hättet ihr ZT 14 ausgeklammert oder nicht? Störfaktor war, dass ich munter wurde, aufs Klo musste (zu dringend um noch 3min messen zu können), und dann wieder ca. 1h (?) weitergeschlafen habe, bevor ich dann gemessen habe. Das war nicht das erste Mal und normalerweise geht das entweder problemlos, oder aber so deutlich schief, dass ich ganz klar klammern kann.

Wie kann es denn mal nicht stören und mal deutlich? Dann wärs doch per Definition kein SF. Oder es steckt gelegentlich noch ein anderer Umstand dahinter.

Vor einer Freigabe am Samstag musstest Du in jedem Fall aus gutem Grund zurückschrecken, die wäre nicht regelkonform gewesen. Im Grunde fragst Du, ob wir vor abgeschlossener Auswertung auch ein ungutes Gefühl beim Freigeben gehabt hätten ;-) Ja logisch!

Am 17. ZT passt dann eigentlich alles, ich hätte also vermutlich Sonntagabend freigegeben. Vielleicht hätte ich auch noch einen weiteren hohen Wert abwarten wollen und bis Montag gewartet, dass kann ich so absolut nicht sagen. Aber Samstag auf gar keinen Fall, nicht weil ich die Flöhe husten höre, sondern weil da schlicht und einfach die Auswertung noch nicht abgeschlossen ist. Selbst dann nicht, wenn Du ZT 14 nicht ausklammerst.

Und falls rein hypothetisch ZT 14 drin bliebe und der Schleim an ZT 16 schon auswertbar gewesen wäre: Da hätte ich trotzdem noch nicht an ZT 16 freigegeben, weil die Auswertung noch im TL-Niveau liegen würde. Das mit den Niveaus (abwarten, wenn Auswertung noch im TL-Niveau liegt) steht auch als Empfehlung in N&S. Es ist zwar etwas schwammig, aber nur Bauchgefühl ist es eigentlich auch nicht. Die Empfehlung werden sie nicht ohne Grund geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 18. April 2016 22:23 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Mai 2006 15:56
Beiträge: 5510
Dankeschön für das auf die Kurve Sehen :-)

Also den Samstag hätte ich mir eh im Traum noch nicht getraut freizugeben, für mich war am Ende Montag schon mutig.

Mit nicht stören oder deutlich stören meinte ich, dass das ein Fall ist, bei dem ich stark überlegen musste, und bei dem es mir eben nicht sofort klar war, dass das geklammert werden muss. Ansonsten merke ich in so einer Situation (eine Stunde vorher aufstehen und dann wieder hinlegen und dann messen) an der Temperatur eben gar nichts, oder aber es ist überdeutlich, so dass ich gar nicht nachdenken muss. ZT 14 trifft eben für mich auf die Definition des Störfaktors
Zitat:
Ein Wert wird ausgeklammert, wenn ein potenzieller Störfaktor die Temperatur erhöht hat und dieser Wert aus der üblichen Schwankungsbreite des Tieflagenniveaus herausragt und durch ein Ereignis erklärt werden kann
nicht bzw. nur grenzwertig zu.

Lola hat geschrieben:
Und falls rein hypothetisch ZT 14 drin bliebe und der Schleim an ZT 16 schon auswertbar gewesen wäre: Da hätte ich trotzdem noch nicht an ZT 16 freigegeben, weil die Auswertung noch im TL-Niveau liegen würde. Das mit den Niveaus (abwarten, wenn Auswertung noch im TL-Niveau liegt) steht auch als Empfehlung in N&S. Es ist zwar etwas schwammig, aber nur Bauchgefühl ist es eigentlich auch nicht. Die Empfehlung werden sie nicht ohne Grund geben.


Ja, das Tieflagenniveau hat mich tatsächlich auch irritiert. Danke für´s in Erinnerung Rufen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 18. April 2016 23:08 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Ricki hat geschrieben:
Also den Samstag hätte ich mir eh im Traum noch nicht getraut freizugeben, für mich war am Ende Montag schon mutig.


*kopfkratz*

Ricki hat geschrieben:
Ich frag mich jetzt nur deshalb, weil ich mir in diesem Zyklus beim Freigeben so unsicher war :oops: und im Nachhinein froh war, dass ich erst am Mo (ZT 18) freigegeben habe, weil meine HL nämlich sonst wirklich für mich absolut untypisch lang gewesen wäre. Aber direkt um die EHM herum hab ich das eben nicht sicher gewusst, und ich hab quasi aus einem Zweifel heraus nicht schon am Sa oder So den Schutz weggelassen.


Du hast aber doch offenbar über den Samstag schon nachgedacht? Dabei kam der offiziell wegen des Schleims eh nie in Frage, völlig unabhängig davon, was Du mit ZT 14 machst.

Zitat:
Ansonsten merke ich in so einer Situation (eine Stunde vorher aufstehen und dann wieder hinlegen und dann messen) an der Temperatur eben gar nichts, oder aber es ist überdeutlich, so dass ich gar nicht nachdenken muss.

Ja und genau dann ist es eben kein Störfaktor. Er muss immer stören. Wenn Du oft in der Situation gar keine Erhöhung der Temperatur merkst, wie kann es denn dann ein Störfaktor sein? Bzw. dann wäre dieser mögliche SF doch schon ausgeschlossen. Entweder die "überdeutliche" Erhöhung in einigen Fällen ist noch im TL-Niveau oder der Grund dafür ist ein ganz anderer; vielleicht kommt eine außergewöhnlich lange oder kurze Schlafdauer hinzu oder Alkohol oder sonst irgendwas, das wäre dann offenbar wert, genauer beobachtet zu werden.

Im Zweifelsfall im Anstieg zu klammern ist grundsätzlich aber richtig, wenn man das mal weiterhin als potenziellen Störfaktor ansieht. Das Herausragen ist hier unerheblich, weil es sich um den Anstieg handelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 19. April 2016 21:23 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Mai 2006 15:56
Beiträge: 5510
Lola hat geschrieben:
*kopfkratz*
Du hast aber doch offenbar über den Samstag schon nachgedacht? Dabei kam der offiziell wegen des Schleims eh nie in Frage, völlig unabhängig davon, was Du mit ZT 14 machst.


:shock: Kann ich mir jetzt auch nicht erklären, da hab ich wirklich einen Blödsinn geschrieben. Im Zyklus selbst war es mir klar, das ist das Wichtigste *lach* , aber nacherzerziert hab ich das jetzt offensichtlich falsch. Sorry.

Zitat:
Ja und genau dann ist es eben kein Störfaktor. Er muss immer stören. Wenn Du oft in der Situation gar keine Erhöhung der Temperatur merkst, wie kann es denn dann ein Störfaktor sein? Bzw. dann wäre dieser mögliche SF doch schon ausgeschlossen. Entweder die "überdeutliche" Erhöhung in einigen Fällen ist noch im TL-Niveau oder der Grund dafür ist ein ganz anderer; vielleicht kommt eine außergewöhnlich lange oder kurze Schlafdauer hinzu oder Alkohol oder sonst irgendwas, das wäre dann offenbar wert, genauer beobachtet zu werden.


Einen anderen Störfaktor konnte ich leider nicht festmachen *nixweiss*

Zitat:
Im Zweifelsfall im Anstieg zu klammern ist grundsätzlich aber richtig, wenn man das mal weiterhin als potenziellen Störfaktor ansieht. Das Herausragen ist hier unerheblich, weil es sich um den Anstieg handelt.


Ja, da werd ich wohl weiterhin die vorsichtige Schiene fahren, falls das nochmal vorkommt, auch wenn der Störfaktor nicht zu 100% einer ist. Sicher ist sicher. HL-Niveau werd ich ab jetzt noch stärker im Auge behalten.

Danke dir :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 8. Mai 2016 21:15 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Ich verlink hier mal die Umfrage zur Hochlagen-Länge, für alle, die noch nicht daran teilgenommen haben. :-) Ich hatte sie im Februar neu angelegt, nachdem die alte Umfrage keine genauen Werte erlaubt hatte.

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Neu hier? Hier geht's zum Forumswegweiser.


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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 10. Mai 2016 16:46 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 87
NFP seit: 07/2013
*winke* Hallo zusammen,

Lola hat geschrieben:
Zitat:
Ansonsten merke ich in so einer Situation (eine Stunde vorher aufstehen und dann wieder hinlegen und dann messen) an der Temperatur eben gar nichts, oder aber es ist überdeutlich, so dass ich gar nicht nachdenken muss.

Ja und genau dann ist es eben kein Störfaktor. Er muss immer stören. Wenn Du oft in der Situation gar keine Erhöhung der Temperatur merkst, wie kann es denn dann ein Störfaktor sein? Bzw. dann wäre dieser mögliche SF doch schon ausgeschlossen.


Hier muss ich nochmal nachhaken, weil ich im Forum immer wieder über diese Aussage stolpere, es in dem Regelwerk von Sensiplan so wie ich es verstehe gar nicht drinsteht? *kopfkratz*

Ich muss dazu sagen, ich habe die Regeln seinerzeit aus "NFP Heute" gelernt ("Natürlich und Sicher" habe ich nicht), aber das sollte ja keinen Unterschied machen, da beides sind offizielle Sensiplan-Publikationen sind. Und da steht zu Störfaktoren (Unterstreichungen von mir):

NFP Heute, 5. Auflage hat geschrieben:
Wie erkennt man eine Störung? Eine »Störung« ist ein erhöhter Temperaturwert, der aus der üblichen Schwankungsbreite des Tieflagenniveaus herausragt und der durch ein Ereignis erklärt werden kann, das als möglicher Störfaktor (s. oben) gilt.
[...]
Die Chance eines sicheren Umgangs mit der Temperaturkurve liegt dann im Kennenlernen der individuellen Reaktionsweise auf den jeweiligen Einflussfaktor, der bei der einen Frau den Kurvenverlauf stören kann, sich bei einer anderen aber nicht auswirkt.

Störungen werden ausgeklammert und bei der Auswertung nicht berücksichtigt. Nicht ausgeklammert werden Temperaturwerte, die zwar mit einem möglichen Störfaktor in Verbindung stehen, aber innerhalb der Schwankungsbreite der Tieflage liegen, also per definitionem keine Störungen sind.


Es wird also zwischen "Störungen" (Temperaturwert ragt aus der Tieflage UND es liegt eine mögliche Erklärung vor) und "Störfaktoren" (die mögliche Erklärung für die Störung) unterschieden. Da steht nirgendwo dass ein Störfaktor nur dann ein Störfaktor sein kann, wenn er IMMER den Temperaturwert erhöht. Ansonsten würde der letzte Satz im Zitat überhaupt keinen Sinn ergeben und es stünde da nicht überall "kann" und "möglicher Störfaktor". Steht dazu in "Natürlich und Sicher" was anderes?

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Praseodym (36) ist nach vielen Jahren NFP zur Verhütung jetzt mit Kinderwunsch unterwegs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 10. Mai 2016 18:44 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. Oktober 2007 14:34
Beiträge: 3655
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NFP seit: Nov. 2007
*kopfkratz*
ich hab deinen Beitrag jetzt mehrfach gelesen und hoffe, ich hab dein Problem verstanden.

Im Endeffekt ists doch deutlich sicherer, wenn du einen Störfaktor nur als solchen anerkennst, wenn er bei der Person wirklich IMMER stört, weil man sich ja sonst aussuchen könnte. Dann klammert man den Wert aus, weil man meint, dass er nicht in die Kurve passt, weil der Störfaktor ja da war. Und beim nächsten Mal, wenn der Wert in die Kurve passt, lässt man ihn trotz Störfaktor drin. Das ist dann ein Zurechtklammern, wie es gerade passt.

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Carisa macht NFP seit 11/07 - mit Mirena wegen Endometriose mit chronischen Schmerzen, begrabenem KiWu und sieben ★chen im Herzen.
Teilt ihre Wohnung mit ihrem Mann und drei Katerchen.
Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. - Stefan Zweig -


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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 11. Mai 2016 07:06 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 87
NFP seit: 07/2013
Ja, ich glaube du hast mich richtig verstanden, sorry, wenn es nicht klar genug formuliert war. *sonne*

Carisa hat geschrieben:
Im Endeffekt ists doch deutlich sicherer, wenn du einen Störfaktor nur als solchen anerkennst, wenn er bei der Person wirklich IMMER stört, weil man sich ja sonst aussuchen könnte. Dann klammert man den Wert aus, weil man meint, dass er nicht in die Kurve passt, weil der Störfaktor ja da war. Und beim nächsten Mal, wenn der Wert in die Kurve passt, lässt man ihn trotz Störfaktor drin. Das ist dann ein Zurechtklammern, wie es gerade passt.

Mein Punkt ist, dass die Sensiplan-Regeln aber genau das nicht sagen. Da steht: stören kann, nicht muss. Die hier im Forum propagierte Muss-immer-stören-Regel ist meiner Meinung nach eine Überinterpretation, die nicht von den Regeln gedeckt ist *nixweiss*.

Die Gefahr, dass dies zum Schönklammern führt, sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Im Gegenteil würde diese Immer-Regel dazu führen, dass viele Kurven überflüssig unauswertbar wären und die Findung von Störfaktoren unendlich kompliziert wird. Ich bringe dazu mal ein Beispiel aus meinen Störfaktoren:

Bei mir stört Alkohol sehr eindeutig, ab einer gewissen Menge. Ich weiß dass durch viele viele gestörte Messwerte nach Alkohol in der Tieflage. Ich gehe also in den verschiedenen Szenarien so vor:

1) Alkohol getrunken, Messwert in der Tieflage über üblichem Tieflagenniveau --> klammern
2) Alkohol getrunken, Messwert im Tieflagenniveau --> nicht klammern, weil nicht beide Bedingungen zum Klammern zutreffen
3) Kein Alkohol getrunken, Messwert ist erhöht --> nicht klammern, weil nicht beide Bedingungen zum Klammern zutreffen
4) Alkohol getrunken, Messwert ist erhöht und liegt im potenziellen Anstieg --> klammern, da Anstieg und potenzieller Störfaktor

Wo klammere ich da was zurecht? In allen Fällen sind die Regeln erfüllt. Natürlich suche ich nicht nach einem neuen Störfaktor, nur weil mal ein Wert erhöht ist, sondern lasse ihn drin und beobachte das weiter. Aber in Fällen, wo ich zig mal beobachtet habe, dass ein bekannter Faktor (hier Alkohol) stört, klammere ich natürlich.

Wenn ich euch richtig verstehe, müsste ich Alkohol als Störfaktor ausschließen, sobald ich einmal unter Alkohl einen ungestörten Wert habe *kopfkratz* . Abgesehen davon, dass das von den Regeln nicht gedeckt ist, geht das irgendwie davon aus, dass der Körper eine Maschine ist, die immer exakt gleich reagiert. Was weiß ich, warum in einem von 10 Fällen die Temperatur nach der gleichen Menge Alkohol nicht gestört ist *hä* . Vielleicht hat meine Leber einen Besonders guten Tag, vielleicht war der Rollmops vor dem Glas Wein entscheidend, vielleicht ist es die Mondphase...

Im Endeffekt würde das bedeuten, dass ich keinen Wert nach Alkohol mehr klammern darf, nur weil es ausnahmsweise Mal nicht gestört hat. Wenn ich ich im 15. Zyklus plötzlich feststelle, dass er einmal nicht stört, sind dann alle vorangengenen Zyklen falsch ausgewertet? Darf ich dann nie wieder Alkohol in der Tieflage trinken, weil ich nicht mehr klammern darf und meine Zyklen dadurch unauswertbar werden? Das kann nicht sein, und so steht es auch nicht in den Regeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Club der alten Häsinnen
BeitragVerfasst: 11. Mai 2016 07:38 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 18. November 2013 07:32
Beiträge: 461
NFP seit: 10/13
@Praseodym: da stimme ich dir zu. ich verfahre mit dem alkohol nämlich genauso wie du. ich sehe beim alkohol trinken im TL-niveau teilweise, dass der wert erhöht ist (gerade in der ruhigen phase vor dem eisprung), klammere ihn aber nicht, da er ja dann nicht aus dem TL-niveau rausragt. ich weiß aber, dass alkohol stört. abgesehen davon, dass man nicht immer exakt dieselbe menge trinkt. und auch nicht um dieselbe zeit und auch nicht gleich gut verträgt. deshalb bewerte ich auch jeden wert einzeln. das kann man nicht einfach so pauschal sagen.
und wenn ich weiß, dass alkohol ein störfaktor ist, hat das meiner meinung nach auch nichts mit schönklammern zu tun. denn wenn er mal nicht stört, kann es ja sein, dass ich da weniger getrunken habe, was aber nicht heißt, dass mehr alkohol dann kein störfaktor ist.

für mich ist da eigentlich der satz ganz wichtig:

Nicht ausgeklammert werden Temperaturwerte, die zwar mit einem möglichen Störfaktor in Verbindung stehen, aber innerhalb der Schwankungsbreite der Tieflage liegen, also per definitionem keine Störungen sind.

somit sehe ich das nämlich so, dass frau wissen muss, was ihre störfaktoren sind, aber nicht in jedem fall klammern darf und auch nicht muss. und ein störfaktor kann sehr wohl ein störfaktor sein, ohne dass er geklammert werden darf/muss. und wenn wir ehrlich sind, wird man einen störfaktor nie so fixieren können, dass er IMMER stört. also würde es auch keine störfaktoren geben.

bei mir ist ausschlafen zb ein weiterer störfaktor. nun finde ich zb heraus, dass ein wert um 07:44 nicht mehr gestört ist, ab 07:48 dann schon. wenn ich dann mal am vortag um 20h ins bett gehe, kann es sein, dass der wert um 07:44 doch wieder gestört ist. dann dürfte ich aber nicht klammern, weil ich ja einmal um 07:44 einen wert hatte, der ungestört war. am besten noch um die eisprungzeit herum, weil da mein wert eh im keller ist. also dürfte ich ausschlafen schon nicht mehr als störfaktor sehen.

oder wenn nachts mal ein baby schreit.... wenn es um 03:15 durst hat und ich weiterschlafen kann, dann ist er nicht gestört, um 03:30 dann schon? weil ich einmal einen erhöhten wert habe, das andere mal nicht? oder muss ich diese störung komplett ignorieren, weil ja einmal der wert gestört ist und einmal nicht?

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...mit Mini *heartbeat* (10/19) an der Seite und Sternchen (03/24) im Herzen und Zwergi (06/25) an der Brust


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