Ich habe gestern im Thread über die neue N&S-Auflage
dieses Posting gelesen. Der Aspekt über die Befruchtungsfähigkeit der Spermien [+ die folgenden Postings über die Minus-8-Regel) erregte meine Aufmerksamkeit.
In meiner N&S Ausgabe (2005) steht, dass Spermien 3-5 Tage, also im Durchschnitt 4 Tage befruchtungsfähig sind. Diese 4 Tage werden als Baustein zur Berechnung der Minus-8-Regel hergenommen. 4Tage + 2Tage vor der ehM als mögl. ES + 1Sicherheitstag= 7 und somit ist der 8. Tag
als letzter vor der ehM aus mind. 12 Zyklen
un-fruchtbar.(*)
Ich stieß mich etwas an dem Durchschnittswert und rechnete das ganze mit 5 Tagen und kam dann auf das Ergebnis, dass der 8. Tag
als erster vor der ehM aus mind. 12 Zyklen
fruchtbar wäre. (oder sowas wie "Minus-9" nach obigem (*) Denken

) -> ich habe das mit meinen Aufzeichnungen verglichen und tatsächlich festgestellt, dass bei mir (früheste ehM = ZT 17, nach Minus-8 = 9) tatsächlich der ursprünglich letzte
un-fruchtbare Tag zum ersten
fruchtbaren durch den ZS = S oder f wird.
Bei mir besteht momentan kein Bedarf zur Verhütung, deswegen ist es
eigentlich irrelevant, dennoch habe ich beschlossen, dass ich - falls NFP zur Verhütung genutzt und ein Kind ausgeschlossen wäre - den durch -8 errechneten ZT als ersten fruchtbaren Tag anzunehmen und ggfs. sogar noch einen Sicherheitstag einzubauen.
Damit würde ich dann auch sicher gehen, falls der ES in diesen 3-4 Tagen vor der ehM auftreten würde (quasi "Minus-10", das hier auch mal erwähnt wurde.

)
Was ich eigentlich mit diesem Posting sagen will: dass NFP doch jeden die Möglichkeit gibt, die Methodengrundregeln an das eigene Sicherheitsbedürfnis anzupassen (und wo gibt es das schon!?).
Es geht hervor, dass der ZA bedeutend für den PI ist. Mit dem Wissen kann frau die Sicherheit von PI 0,4 hochgeschraubt werden auf 100%ige Sicherheit. Die Verantwortung liegt bei mir.
So, und jetzt verkrümel ich mich mal, wollte das nur bzgl Minus-8 loswerden
