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 Betreff des Beitrags: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 22. Mai 2019 11:03 
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neu hier

Registriert: 22. Mai 2019 10:27
Beiträge: 8
NFP seit: 05/2019
Hallo liebe Leute :)
ich bin neu hier und habe leider keinen Vorstellungsthread gefunden, deshalb kurz zu mir: ich werde im Sommer 38, geschieden, habe eine 11jährige Tochter und verhüte mit kleinen Unterbrechungen seit rund 23 Jahren hormonell, vorher mit der Pille, die mir viele Schwierigkeiten brachte , und seit drei Jahren mit der kleinen HormonSpirale Jaydess nahezu Nebenwirkungsfrei ( außer Stimmung ). Seit schon ca. 9 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema hormonfreie Verhütung, habe mich aber aufgrund meiner Lebenssituation nicht dran getraut, geben einem die Hormone doch schon ein immenses Sicherheitsgefühl. Die Kupferspirale habe ich nicht vertragen, ich hatte enorm lange und starke Blutungen.

Jetzt ist es soweit: Mein Partner und ich haben uns für NFP entschieden, da eine SS keine Katastrophe für uns wäre und wir meinem Körper die hormonelle Belastung nicht mehr zumuten wollen.

Ich weiß, dass eine Spirale und NFP grundsätzlich genauso zu handhaben ist, als wenn man mit der Pille verhütet. Dennoch möchte ich gerne eine Meinung von euch zu folgendem Sachverhalt:

Ich hatte in der Zeit der Spirale stets regelmäßige Zyklen von 26-30 Tagen. Meistens genau 27. Meine Mens kam stets pünktlich, in etwas leichterer Form. Da ich mich sehr mit meinem Körper und meinem Zyklus und dem Thema NFP nicht erst seit gestern beschäftige, habe ich auch immer die Symptome während meines Zyklus beobachtet und protokolliert, außer die Temp zu messen, weil es ja nicht notwendig war. Ich kann stets die Veränderung des Schleims sehr gut und deutlich beobachten, und ich habe auch andere Symptome die zeitlich immer passen wie Mittelschmerz etc. Diverse Ultraschalluntersuchungen beim Doc zeigten mir, dass meine Beobachtungen korrekt sind. Auch eine Untersuchung beim Endokrinologen ( wegen anderer Baustellen ) zeigte ein normales Hormonprofil. Daher gehe ich davon aus dass mein natürlicher Zyklus von meiner Spirale kaum beeinflusst wird. Nun ist die Liegedauer meiner Spirale zu Ende, d.h. das Hormondepot ist ja aufgebraucht.Aus organisatorischen und privaten Gründen kann ich den Termin zum Ziehen aber erst um Herbst machen.

Nun zur Frage: macht es unter diesen speziellen Vorraussetzungen eurer Meinung nach Sinn, trotzdem mit NFP vollumfänglich schon zu starten und auszuwerten oder ist das kompletter Unsinn weil ohnehin verfälscht sein könnte? Ich meine, die Spirale gibt ja wenn überhaupt nur noch sehr wenig Hormon ab und ich habe über die anderen Untersuchungen ja auch die Bestätigung dass meine Beobachtungen zu meinem Zyklus ja schon korrekt zu sein scheinen.....und selbstverständlich werden wir zusätzlich mit einer Barriere verhüten wenn ich was nicht auswerten kann, denn eine SS wäre zwar nicht schlimm aber dennoch gerade nicht geplant....

Was meint ihr denn dazu? Ging es hier jemandem ähnlich? Wie sind da eure Erfahrungen?
Ich hoffe, ich bin im richtigen Forumsbereich gelandet, und entschuldige mich für etwaige Fehler gleich mal im Voraus, da ich null Forenserfahrung besitze. Unter der SuFu habe ich leider auch nichts ähnliches gefunden was meine Frage beantwortet. Im Voraus an alle einen Dank, die sich die Mühe machen den langen Text zu lesen :)

Liebe Grüße
Becky


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 22. Mai 2019 11:19 
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NFP-Gräfin

Registriert: 7. Januar 2014 16:18
Beiträge: 4401
Wohnort: NRW
NFP seit: Januar 2014
Liebe Becky, willkommen im Forum!

Selbst wenn von der Hormonspirale nur eine geringe Menge an Wirkstoff abgegeben wird, kannst Du Sensiplan nicht zuverlässig anwenden. Mehr Sinn ergibt es, die Spirale ziehen zu lassen und danach mit NFP zu beginnen.
Es ist übrigens nicht richtig, dass eine Hormonspirale nur lokal wirkt, das synthetische Gestagen (üblicherweise Levonorgestrel) wirkt im ganzen Körper und kann zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen führen. Steht zum Beispiel in der Packungsbeilage der Jaydess und der Mirena.

Liebe Grüße
Bess

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 24. Mai 2019 07:01 
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neu hier

Registriert: 22. Mai 2019 10:27
Beiträge: 8
NFP seit: 05/2019
Danke, liebe Bess.
Ja, das ist mir bekannt, dass die Hormone auch ins Blut übergehen. Nur es scheint, dass mein Eisprung nicht wirklich davon beinflusst wird ( soll ja wohl auch so sein habe aber auch gelesen dass bei vielen Mirena Trägerinnen trotzdem der ES ausbleibt und auch die Mens). Ich hatte schon mehrere US Untersuchungen beim FA die das bestätigen. Vielleicht habe ich das Glück und nach dem Ziehen gibt's keine grossen Probleme mit dem Umstellen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 24. Mai 2019 07:22 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 3. Januar 2011 17:08
Beiträge: 110
NFP seit: Dezember 2010
Wenn du dich jetzt schon so sehr mit dem Thema beschäftigst und Körperzeichen beobachten und einordnen kannst, spricht doch nichts dagegen mal probehalber ein Zyklusblatt zu führen auch wenn du die Spirale trägst. Ich wäre z.B. super gespannt darauf, ob man trotzdem eine Temperaturhochlage sehen kann. Diese Zyklen unter der Spirale kannst du ja als Testzyklen anlegen aber nicht in deine Minus-8-Regel-Statistik aufnehmen. Natürlich solltest du auf Veränderungen nach dem Ziehen der Spirale gefasst sein und Beobachtungen unter der Spirale nicht als Ausgangsbasis annehmen.

_________________
Kurvt in Zyklus
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 24. Mai 2019 16:59 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. April 2011 21:06
Beiträge: 1924
NFP seit: 05/2011
Flammenlilie hat geschrieben:
Wenn du dich jetzt schon so sehr mit dem Thema beschäftigst und Körperzeichen beobachten und einordnen kannst, spricht doch nichts dagegen mal probehalber ein Zyklusblatt zu führen auch wenn du die Spirale trägst. Ich wäre z.B. super gespannt darauf, ob man trotzdem eine Temperaturhochlage sehen kann. Diese Zyklen unter der Spirale kannst du ja als Testzyklen anlegen aber nicht in deine Minus-8-Regel-Statistik aufnehmen. Natürlich solltest du auf Veränderungen nach dem Ziehen der Spirale gefasst sein und Beobachtungen unter der Spirale nicht als Ausgangsbasis annehmen.

dem möchte ich mich gerne anschließen :-) insbesondere dem Hervorgehobenen
Es spricht überhaupt nichts dagegen, mit Lernzyklen anzufangen um die Auswertungsregeln zu erlernen und den Schleim einordnen zu können. Im Gegenteil: ich finde das sinnvoll!
Aber zur Verhütung verlassen würde ich mich darauf auch nicht. Und wie gesagt sollten die Freigabezeiten für den Zyklusanfang auch nicht durch die Lernzyklen verlängert werden.

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Mariechen

Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Mit (2018) im Herzen. kurvenlos. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 26. Mai 2019 22:23 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. Juli 2018 08:47
Beiträge: 110
NFP seit: Juni 2018
Liebe Becky,
also eigentlich schadet es ja nicht, wenn du die Zyklen einfach dazu nutzt eine gewisse Routine zu erlangen. Dran denken morgens erst zu messen kann man schon einmal vergessen... Ich habe selber noch mit Mirena angefangen. Dachte allerdings auch, dass sie in dem Monat gezogen wird. Grundsätzlich kann man den Zyklus mit Mirena sogar auswerten (siehehttp://www.nfp-forum.de/kurvenreich/kurve-31272-datum-2018-07-10.html). Wichtig ist wirklich ihn nicht in die Statistik mit einzubeziehen und dass du dir im Klaren bist, dass der Zyklus Hormon beeinflusst ist und es ohne auch ganz anders sein könnte. Mein Zyklus hat sich zwar nicht verändert nach der Mirena, aber es kann bei dir ganz anders sein....

_________________
Gespanntes Warten auf Veränderungen! Nach Pille, 2 Kindern und 10 Jahren Mirena seit 09/18 endlich hormonfrei!

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Hormonspirale und NFP
BeitragVerfasst: 28. Mai 2019 13:52 
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neu hier

Registriert: 22. Mai 2019 10:27
Beiträge: 8
NFP seit: 05/2019
Ich danke euch allen :)

sorry, ich bin nicht so oft online, deshalb erst jetzt die Rückmeldung....

Ja, das war mein Ansinnen, dass ich jetzt erstmal übe, und mich zur Verhütung natürlich noch nicht voll darauf verlasse. Und so habe ich mich auch entschieden. Habe jetzt natürlich erst mittig im Zyklus angefangen zu messen, aber es fällt mir zumindest gar nicht schwer dran zu denken und alles einzutragen, weil ich es super spannend finde :) also ich übe jetzt quasi erstmal protokollieren und auswerten ( sofern möglich ), nach dem Ziehen geht´s dann richtig los. Ich bin auch sehr gespannt ob mein Zyklus bleibt wie er ist nach dem Ziehen. Da ich ein eher sicherheitsfanatischer Mensch bin, werde ich mich auch nicht auf die infertile Phase vor dem ES verlassen wollen...Außerdem gab es im letzten halben Jahr ein Ausreißer Zyklus der sehr kurz war ( vermutlich stressbedingt oder weil ich alt werde ;) ), so dass der Beginn meiner fruchtbaren Tage, selbst wenn ich die -8 Regel oder 5-Tage Regel anwenden würde ( was ja im Moment Quatsch ist ), während der Periode wäre, und da mag ich grundsätzlich keinen Verkehr haben. Heißt für mich also, nur geschützt bis ES sicher ausgewertet vorbei ist ( nach Ziehen der Spirale ).

Ich habe mich dazu hinreißen lassen, das Cyclot... "Blauzahn" Thermometer zu erwerben, weil ich es ganz praktisch und witzig finde, das Zyklusblatt digital zu führen ( technische Spielerei halt ), werde aber, um die Methode richtig zu erlernen, auch ganz sorgfältig manuell auf Blättern protokollieren. Ich bin sehr auf den ersten richtigen Zyklus gespannt und die Temperaturkurve.

Wenn ihr wollt, werde ich in einigen Monaten berichten, ob und wie sich etwas verändert hat :)

Liebe Grüße
becky


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