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 Betreff des Beitrags: depression nach DMS
BeitragVerfasst: 28. April 2013 15:35 
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Registriert: 28. April 2013 14:59
Beiträge: 2
NFP seit: 2010
ich möchte als betroffener Mann wissen ob es bei Euch Erfahrungen mit der Drei Monats Spritze gibt und wie lange es dauerte bis der Hormonhaushalt wieder einigermaßen in Ordnung war.

Kurz zu den Ereignissen des letzten Jahres.

Meine Frau hat nicht hormonell verhütet so das bis kurz nach der Hochzeit nur Kondome in Frage kamen.Ich habe mich mit Rötzer bereits befasst aber wollte nichts riskieren.

Mit der Schwangerschaft und Geburt lief dann alles aus dem Ruder.
In der 13ten postnatalen Woche hatte sich meine Frau auf Rat ihrer ungebildeten Schwägerin und ihrer herrschsüchtigen Oma eine DMS setzten lassen.Aus Peinlichkeit und Angst das ich Sie des Fremdgehens verdächtigen würde verschwieg Sie mir dies.Die Nebenwirkungen waren aber nicht zu übersehen.Haarausfall,Blutungsausfall,Bauchkrämpfe.Libidoverlust,Depressionen.

Wie lange hält dieser unerträgliche Zustand noch an obwohl die DMS nicht wiederholt wurde.Wie kann ich die boshaften Verwandschaftsteile der Frau welche sich auf pseudomedizinische Eigenversuche einlassen zum schweigen bringen?Gibt es Fachliteratur zu den Nebenwirkungen mit DMS?

Grüße Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: depression nach DMS
BeitragVerfasst: 28. April 2013 15:41 
Das klingt aber gar nicht gut. :( Ich finde es toll, dass du dich so um deine Frau bemühst!

Die Fachinformation für Ärzte der Dreimonatsspritze findest du hier:

http://kompendium.ch/mpro/mnr/23466/html/de

Das müsste dir schon mal weiterhelfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: depression nach DMS
BeitragVerfasst: 28. April 2013 16:27 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Bei der Pille wird meist von einer Übergangszeit von ca 9 Monaten geredet, bis alle Rückstände der künstlichen Hormone aus dem Körper sind. Vorher wird von Untersuchungen zum Hormonstatus soweit ich weiß abgeraten.
Manche Körper brauchen aber noch länger, um sich wieder zu normalisieren, manche Nebenwirkungen bleiben dauerhaft. Darunter fallen nach meiner Beobachtung zB Haut, Libidoveränderung und Schilddrüsenstörungen.
Da auch viele Mineralien und zB auch die Leber durch starke Hormongaben in Mitleidenschaft gezogen sein können, lohnt sich vielleicht aber dort, schon jetzt den Körper zu unterstützen.

Eure Geschichte klingt traurig – so krass hab ich hier noch nichts gelesen.
Es gibt inzwischen schon einige Seiten, die sich insbesondere mit Trombose-Fällen durch die Pille befassen – aber manche nehmen auch andere Nebenwirkungen mit in ihr Blickfeld – vielleicht sind da Anregungen zur Argumentation dabei?
Auch empfehle sich hier die Threads
viewtopic.php?f=7&t=17510
viewtopic.php?f=10&t=10813
Eventuell sind die Mirena-Threads interessant, da diese ja auch über Dauerabgaben funktionieren.

Meine persönliche Meinung:
solange Deine Frau keinen festen Standpunkt in der Verhütungsfrage bezüglich ihrer Gesundheit und ihrem Körperempfinden hat, wird sie sich immer leicht von der Verwandschaft bequatschen lassen.

Ich wünsche Euch alles Gute.

_________________
Schleim-Flowchart und Rundungstabellemeine kreative Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: depression nach DMS
BeitragVerfasst: 28. April 2013 20:42 
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neu hier

Registriert: 28. April 2013 14:59
Beiträge: 2
NFP seit: 2010
Besten Dank für Eure Info

ich habe keine Einflüße mehr auf meine Frau,ob ich sachlich argumentiere und medizinisch korrekte Fakten präsentiere es nützt alles nichts.Wie Du(Thoes)schon sagst.
kein fester Standpunkt ist dabei noch linde ausgedrückt.

Wenn ich es rechtzeitig erfahren hätte was Sie mit Ihrer Schwägerin ausgeheckt hat,hätte es vermutlich Schellen gegeben weil das Kindesgefährdung ist.In der Stillzeit ne DMS!Hoffentlich hat die Kleine nichts was darauf zurük zu führen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: depression nach DMS
BeitragVerfasst: 28. April 2013 20:49 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Auf die erste schnelle Recherche hin sind die Infos im Netz widersprüchlich.
Bei Wikipedia wird von der 3MS abgeraten, allerdings werden rein gestagenhaltige Hormonpräperate in der Stillzeit erlaubt.
Die 3MS soll angeblich nur Gestagen enthalten.

Würde mein Mann mit Schellen drohen, würde er sicherlich auch keinen Einfluss mehr auf mich ausüben…

_________________
Schleim-Flowchart und Rundungstabellemeine kreative Seite


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