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Soooo, bei mir kommt Einiges zusammen, deshalb packe ich das alles jetzt in das Thema, das mir am geeignetsten scheint (Postpille).
Ich bin pillenmüde. Mit der Pille habe ich ein paar Tage nach meinem fünfzehnten Geburtstag begonnen. Seit kurzem bin ich 28. Ich hatte mir damals zwar noch einmal eine Halbjahrespackung gekauft, wegen noch relativ frischer Beziehung und gewohnter Praxis (praktikabler bei enormem Uni-Stress, der einem keine Zeit für sich lässt). Den letzten Blister habe ich vor ein paar Tagen begonnen und freue mich schon riesig. Literatur zu STM schon massig durchgearbeitet.
Meine Gründe, weshalb ich die Pille nicht mehr will (vielleicht kann ich ja doch ein paar neue Gedanken dazu beitragen):
- meinen Körper kenne ich im 'ausgereiften' Zustand nicht, da ich ja sehr früh mit der Pille begonnen habe. - zwar waren die zwei Pillen, die ich genommen habe/ nehme vegetarisch, also ohne Bestandteile vom toten Tier (Gelatine beispielsweise), dennoch unterstütze ich durch den Konsum die Pharmaindustrie, die Tierversuche macht. Das lief mir schon immer quer, ausser der Pille nehme ich keine Medikamente (tatsächlich 'toitoitoi' werde ich auch nicht krank). - durch Studien konnte nachgewiesen werden, dass die künstlichen Hormone, die von den Frauen, welche die Pille nehmen, mit dem Urin ins Abwasser und schliesslich ins Gewässer (natürlich auch das Meer) gelangen, Mutationen bei Fischen auslösen. Das ist, meiner Meinung nach, einen Gedanken wert. Meine Frauenärztin meinte nur, dass man ja auch ohne Pille Hormone ins Abwasser lässt. Das stimmt wohl, aber die sind dann natürlich, darauf konnte sich die Natur im Laufe der Evolution einstellen (da hört man wohl den Biologen raus).
Meine wichtigsten Fragen vorweg (noch nehme ich ja die Pillen aus dem letzten Blister):
- ich weiss nicht, was mich erwartet, da ich definitiv gar nichts über meinen natürlichen Zyklus weiss. Vor der Pille hatte ich noch unregelmässig meine Tage, diese waren sehr stark und gingen meist etwa sieben bis acht Tage. Seit der Pille viel weniger (bei Microgynon, der ersten Pille kann ich das nicht mehr sagen), seit der Valette (2007) sehr wenig, schwache Blutung, drei bis vier Tage. Vor der Pille hatte ich auch starke Regelschmerzen, mit Pille kein einziges Mal mehr.
- wie ursprünglich vorgehabt, werde ich das Muttermund-Abtasten sein lassen. Ich hatte vor nicht einmal einem Jahr eine Konisation (eigentlich eine Laserbehandlung, dieser Eingriff ist nicht ganz so gross und war bei mir ausreichend, an dieser Stelle verweise ich auf Dr. Menton, der wohl Gründer der Deutschen Konisations-Gesellschaft ist oder so ähnlich, mit seiner Frau führt er zwei Praxen und ist mit, wenn nicht sogar der Erfahrenste auf diesem Gebiet in Deutschland).
- da ich kein Kombi-Thema gefunden habe, die Postpille plus Einnahme der Pille in so frühen Jahren verbindet, hoffe ich hier auf eure Antworten.
- ich habe jetzt ein digitales Thermometer auf dem Nachttisch liegen, das Geratherm basal musste ich erneut zurücksenden (Herstellerfehler) und warte auf den Ersatz. Ich möchte mit beiden Thermometern gleichzeitig und gleich lange messen (oral). Ist das sinnvoll? Dann sehe ich, wie die Werte eventuell voneinander abweichen. Wenigstens mit dem digitalen übe ich schon, damit ich mich an das morgendliche Ritual gewöhne.
- gibt es etwas, an das ich mich halten sollte oder gibt es eine Empfehlung für den ersten (vielleicht auch zweiten und dritten) Tag, an dem die Pille nach der Abbruchblutung wieder genommen werden würde?
Vielen Dank schon einmal im Voraus für eure Hilfe.
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