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BeitragVerfasst: 21. März 2007 09:21 
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NFP-Gräfin

Registriert: 6. August 2005 07:51
Beiträge: 3726
NFP seit: August 2005
also ich wäre dafür, die 5vor,3 nach-regel komplett zu streichen, weil sie einfach nicht zum regelwerk gehört. z.b. hatte ich nach absetzen der pille zyklen, wo der SH sehr weit von der 1.HM entfernt war
http://www.wunschkinder.net/forum/zanze ... 8/nummer=4
(1.HM an ZT 75, SH an ZT 67). hab den zyklus auch mit meiner nfp-beraterin durchgesprochen und der war regelonform auswertbar!

lg julia

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JuJo mit zwei Mäusen (2007/2011)


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 09:23 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
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Ich finde eigentlich auch, dass sie nicht mit "verarbeitet" werden sollte. Es gehört, wie JuJo schon sagte ja nicht zum Regelwerk.

Allerdings finde ich es als Hilfe und Orientierung bei viel Unsicherheit ganz okay, dass man davon weiß! Nur zu NFP gehört es für mich nunmal nicht.

_________________
Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 09:24 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
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Zitat:
also ich wäre dafür, die 5vor,3 nach-regel komplett zu streichen


Das haben wir nun schon x mal durchgekaut, dass das nicht geht ;-) . Dein SH ist doch nur 4 Tage nach der 1.HM, das passt ja zu unserer Ausweitung. Stell dir aber wie gesagt vor: SH Zyklustag 10, Temperaturanstieg ZT 50. Sowas geht einfach nicht und das würde ausgewertet werden.


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 09:28 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3726
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nö... mein SH ist in besagtem zyklus 8 tage VOR der 1.hm.
selbst wenn das so wäre (SH 10.ZT. 1.HM 50.ZT) wäre es nach den regeln auswertbar. ich nehme aber mal an, dass das eh nicht vorkommt (wie du ja auch selbst schreibst) deswegen ist es unsinnig diese "nicht-regel" drinzulassen.

lg julia

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JuJo mit zwei Mäusen (2007/2011)


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 11:08 
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Hochlagenjunkie

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JuJo hat geschrieben:
nö... mein SH ist in besagtem zyklus 8 tage VOR der 1.hm.
selbst wenn das so wäre (SH 10.ZT. 1.HM 50.ZT) wäre es nach den regeln auswertbar. ich nehme aber mal an, dass das eh nicht vorkommt (wie du ja auch selbst schreibst) deswegen ist es unsinnig diese "nicht-regel" drinzulassen.

lg julia

Das Problem wird dann aber der Rechner sein: Wenn der den ersten Schleimhöhepunkt nimmt, den er findet, und dann die erste Temperaturauswertung, die er findet, dann würde (z.B.) mein erster, zweiter, dritter und siebter Zyklus falsch ausgewertet. Da hat sich nämlich der Schleim nach der Mens erst einmal verschlechtert, bevor er wieder besser wurde (evtl. auch in anderen Zyklen, aber da habe ich den Schleim nur lückenhaft beobachtet). Irgendetwas muss man dem Rechner sagen, wo er nach einem Schleimumschwung suchen soll! Das hat dann auch nicht viel mit Regeln sondern mit Erfahrungswerten zu tun, und die besagen nunmal, dass ein SH zehn Tage vor der 1.HM eher unwahrscheinlich ist, ebenso wie ein SH acht Tage nach der 1.HM. Ein bisschen erweitern sollte man das Fenster schon, aber eben nicht beliebig groß machen, denn das wird insbesondere in Monster-Zyklen (und meine waren nun wirklich keine ;-)) oder Stillkurven zu Auswertungsproblemen führen, da es da recht oft zu Schleimumschwüngen kommt.

Und: von Hand darfst du natürlich immer anders auswerten als mynfp! Das Programm ist nur eine Unterstützung beim Auswerten, und deswegen finde ich die zeitliche Einrahmung nicht schlecht - denn wenn es nicht passt, sollte man sich über die Auswertung nochmal Gedanken machen (du hast z.B. mit einer Beraterin gesprochen). Wer sich blind auf ein Programm verlässt, ist selbst schuld, aber evtl. sollte man auch denjenigen die Chance geben, zu sehen, dass da was nicht stimmen kann. Und es gibt ja doch so einige Threads mit der Frage: Warum wertet mynfp nicht aus? bei denen man merkt, dass sie die Regeln nicht kennen (der andere Teil hat zuwenig Schleim-Eintragungen). Ich bin mir sicher, dass es ohne 5-vor-3-nach (o.ä.) noch mal mindestens genauso so viele Kurven gibt, die falsch ausgewertet würden, und die entsprechenden Frauen fragen dann garantiert nicht nach: Wieso wertet mynfp aus?, sondern sich einfach freigeben.

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BeitragVerfasst: 21. März 2007 11:17 
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NFP-Kaiserin

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Teresa hat geschrieben:
Ich bin mir sicher, dass es ohne 5-vor-3-nach (o.ä.) noch mal mindestens genauso so viele Kurven gibt, die falsch ausgewertet würden, und die entsprechenden Frauen fragen dann garantiert nicht nach: Wieso wertet mynfp aus?, sondern sich einfach freigeben.


Das denke ich auch und deshalb finde ich diese Regel wirklich *daumenhoch*

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BeitragVerfasst: 21. März 2007 12:08 
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NFP-Prinzessin

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Ich kann meinen Vorgängerinnen nur zustimmen.

Jools, ich denke keine NFP-Beraterin würde der Auswertung zustimmen, wenn der SH an ZT 10 und der Temperaturanstieg an ZT 50 liegt (sowas kommt in Monsterzyklen durchaus vor, solche "Pseudoanstiege". Wenn so ein Fall auftreten würde, würde man thermal, aber nicht mehr symptothermal auswerten, da ein SH, der 40 Tage lang vom Anstieg entfernt ist schon rein biologisch niemals zu dem Anstieg gehören kann.

Es kommt ja durchaus öfter vor, dass der SH weit NACH dem Anstieg liegt - das ist ein ganz anderer Fall Dann kann man aber, wenn man Erfahrung hat, die Binnendifferenzierung durchführen bzw. da könnte man die Regel eher ausweiten.

Und wie gesagt: bald kann man manuell auswerten, also wenn man nicht zufrieden ist kann man alles nach seinen Wünschen umstellen.


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 18:20 
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Fingerwundschreiberin

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Lang lang ists her, dass ich mich hier blicken lassen habe. Ich wollte nur mal Bescheid geben, dass ich euch und die ganzen Verbesserungsvorschläge nicht vergessen habe. Da ich zur Zeit aber noch an einem Auftrag arbeite, mit dem ich hoffentlich die Studiengebühren finanzieren kann, muss myNFP erstmal etwas ruhen. Zudem habe ich einige neue Programmiertechniken gelernt, die ich anwenden möchte. Dazu werde ich myNFP zu großen Teilen neu schreiben, um dann die ganzen geplanten Features einbauen zu können. Mehr dazu steht auf der Startseite, ich denke mal, das ist alles ganz in eurem Sinne, auch wenn ich euch um Geduld bitten muss. Ich habe vermutlich erst Mitte April wieder Zeit mich richtig um die Seite zu kümmern, dann aber richtig ;)


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 19:47 
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NFP-Kaiserin

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Auf die kommenden Veränderungen kann man sich wirklich freuen *applaus* *knutsch* und dafür wartet man auch gerne ;-)

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BeitragVerfasst: 21. März 2007 20:18 
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NFP-Gräfin

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Teresa hat geschrieben:
Das Problem wird dann aber der Rechner sein: Wenn der den ersten Schleimhöhepunkt nimmt, den er findet, und dann die erste Temperaturauswertung, die er findet, dann würde (z.B.) mein erster, zweiter, dritter und siebter Zyklus falsch ausgewertet.


das versteh ich jetzt nicht *hä* hab mir deine zyklen angeschaut und da ist zwar ein schleimumschwung (das ist ja auch völlig ok, dass es da mehrere im zyklus gibt), aber es würde doch nicht falsch ausgewertet werden, denn die temp ist doch nicht auswertbar.
wenn das programm freigibt, wenn sowohl temperatur als auch schleim-auswertung abgeschlossen sind, dann dürfte die auswertung doch stimmen. anders machen wir's doch auch nicht in der händischen auswertung.
also nach wie vor, find ich das unsinnig mit dieser "unechten" regel.

lg julia

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JuJo mit zwei Mäusen (2007/2011)


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BeitragVerfasst: 21. März 2007 21:56 
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Hochlagenjunkie

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JuJo hat geschrieben:
Teresa hat geschrieben:
Das Problem wird dann aber der Rechner sein: Wenn der den ersten Schleimhöhepunkt nimmt, den er findet, und dann die erste Temperaturauswertung, die er findet, dann würde (z.B.) mein erster, zweiter, dritter und siebter Zyklus falsch ausgewertet.


das versteh ich jetzt nicht *hä* hab mir deine zyklen angeschaut und da ist zwar ein schleimumschwung (das ist ja auch völlig ok, dass es da mehrere im zyklus gibt), aber es würde doch nicht falsch ausgewertet werden, denn die temp ist doch nicht auswertbar.
wenn das programm freigibt, wenn sowohl temperatur als auch schleim-auswertung abgeschlossen sind, dann dürfte die auswertung doch stimmen. anders machen wir's doch auch nicht in der händischen auswertung.
also nach wie vor, find ich das unsinnig mit dieser "unechten" regel.

Beim ersten und siebten Zyklus fällt es in der Auswertung natürlich nicht auf (weil ja der echte SH vor der 1.HM ist), aber beim zweiten Zyklus hätte mir mynfp ohne 5vor3nach am 19.ZT abends freigegeben, denn der SH war ja bereits am 9.ZT und beim dritten Zyklus am 17.ZT, da der SH am 6.ZT war... Und die anderen Zyklen kann ich nur deshalb nicht anführen, weil dort kein "früher" Schleimumschwung stattgefunden hat, aber immer, wenn der echte Schleimumschwung erst nach der 1.HM passiert, würde das Programm ohne 5vor3nach (o.ä.) zu früh freigeben.

Also, wenn das mein Programm wäre, würde ich in jedem Fall die Variante mit "lieber mal eine Kurve nicht ausgewertet" als "eventuell wird die eine oder andere Kurve falsch ausgewertet" ins Netz stellen - und ich glaube, ich würde mir den Haftungsausschluss bei einer eingetretenen Schwangerschaft wegen einer vom Programm falsch erkannten Auswertung juristisch doppelt und dreifach absichern!

Achso, um nochmal auf die Unmöglichkeit zurückzukommen, diese Regel ersatzlos zu streichen: Ein Rechner ist doof - in dem Sinne, dass er Dinge nicht sieht, die einem Menschen sofort ins Auge stechen. Eine Beispielkurve, die jeder N+S-Kundige als nicht-auswertbar erkennt, der Rechner jedoch nicht (ausgedacht, aber sicherlich gibt es jemand, der eine solche Kurve hat):
Direkt nach der Mens spinnbarer Schleim, danach jedoch den Rest des Zyklus S. Sagen wir, SH am 8.ZT. Die Temperatur steigt jedoch erst am 30.ZT an und ist auch nach den Regeln (der Einfachheit halber ohne ARn) auswertbar.

Variante 1: Das Programm kennt 5vor3nach (o.ä.). -> Kurve nicht auswertbar, da um den Temperaturanstieg herum kein Schleimumschwung stattfand und der 8.ZT definitiv zu weit weg ist; ist zwar blöd für den Anwender, der die Regeln nicht kennt, aber immerhin kein Sicherheitsrisiko.

Variante 2: Das Programm kennt 5vor3nach nicht, ersatzweise 10vor10nach -> Kurve nicht auswertbar, s.o.

Variante 3: Das Programm kennt 5vor3nach nicht, nimmt stattdessen den ersten SH und den ersten TA, den er findet -> Kurve wird ausgewertet, ab dem 32.ZT abends wird freigegeben -> wenn man Pech hat: schwanger (da gehört natürlich viel Pech dazu, aber je mehr Anwender, umso mehr mögliche Falschauswertungen, umso höher das Risiko).

Variante 4: Das Programm kennt 5vor3nach nicht, stattdessen sucht es nach einem SH "in der Nähe" der 1.HM (natürlich erst nach der 1.HM, sprich während die Temperaturauswertung läuft, dann aber auch vor der 1.HM) -> danach findet es nichts, davor ist aber was - nur leider viel zu weit weg, aber das ist dem Programm egal, denn das kann es nicht sehen, weil es nicht weiß, wie weit ein SH im allgemeinen vom TA entfernt liegt. Rest dann s.o.


In deiner Handauswertung hättest du bei so einer Kurve nie freigegeben, denn du siehst, dass da was nicht stimmen kann. Ein Rechner sieht so etwas nicht von alleine; man muss ihm genau sagen, wann etwas nicht stimmen kann. Dabei fallen natürlich ein paar Kurven, bei denen ein Mensch freigeben würde, aus dem Raster, aber eben zugunsten der Sicherheit für die 99% anderen Anwenderinnen.

Ich kann verstehen, dass diese unechte Regel für dich unsinnig ist, aber ein Programm braucht solche Regeln, es besteht nur aus solchen Regeln. Und da man ihm keinen gesunden Menschenverstand beibringen kann, muss man eben manchmal einen Kompromiss eingehen und ihm eine Regel mitgeben, die sehr viele Fälle, bei denen der gesunde Menschenverstand richtig entscheidet, abdeckt.

Uff, herzlichen Glückwunsch an alle, die es bis hierhin durchgehalten haben!

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BeitragVerfasst: 21. März 2007 22:05 
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NFP-Guru

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Teresa hat geschrieben:
Beim ersten und siebten Zyklus fällt es in der Auswertung natürlich nicht auf (weil ja der echte SH vor der 1.HM ist), aber beim zweiten Zyklus hätte mir mynfp ohne 5vor3nach am 19.ZT abends freigegeben, denn der SH war ja bereits am 9.ZT und beim dritten Zyklus am 17.ZT, da der SH am 6.ZT war...


Das glaube ich nun wieder nicht, weil du ja S+ vor dem TA hast und müsste das Programm schon normal auswerten :?: Denke ich zumindest irgendwie, weil ....

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BeitragVerfasst: 22. März 2007 00:13 
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NFP-Prinzessin

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In einem meiner Monsterzyklen wäre mit Sicherheit ein falscher Eisprung so auswertbar gewesen, wie Teresa es beschrieben hat. Nur mal so als Beispiel. Ich hab übrigens durchgehalten Teresa :mrgreen: .


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BeitragVerfasst: 22. März 2007 00:19 
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Fingerwundschreiberin

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Guter Beitrag Teresa und genau so ist es. Ich habe mal eine arg konstruierte Beispielkurve (klick) erstellt. Diese würde ohne 5-vor-3-nach Regel REGELKONFORM ausgewertet werden; man könnte sich am Abend des 30. ZT freigeben - dumm nur, wenn die Temperatur dann ein paar Tage später wieder runtergeht. Am 30. ZT weiß man das ja noch nicht.

Ich denke keine NFP-Anwenderin mit gesundem Menschenverstand würde sich in diesem Fall freigeben (es wäre aber regelkonform!). Ein Programm kann aber niemals so auswerten wie ein Mensch (höchstens mit enorm großen Aufwand). Die Regeln der NFP AG setzen aber nunmal gesunden Menschenverstand voraus, um korrekt auswerten zu können. Ein Programm hat leider nur eiskalte Logik.
Da ich es für übertrieben halte ein Programm zu schreiben, welches "lernt" variabel auszuwerten wie ein Mensch das tun würde (sofern das überhaupt möglich ist) und mir persönlich die Sicherheit der Freigabe sehr am Herzen liegt, halte ich die 5-vor-3-nach Regel für angemessen. Sie mag in Einzelfällen zu streng sein, in anderen Fällen aber wieder genau richtig und das ist das Problem. Ich denke in den meisten Fällen, bei denen die 5-vor-3-nach Regel zu streng auswertet, kann mit einer leichten Modifikation der Werte nachgeholfen werden.

Ich kann verstehen, wenn Userinnen dies aber nur ungern möchten, weil ihre Kurven so exakt wie möglich sein sollen. Aus diesem Grund plane ich für jeden Zyklus die Auswertung individuell gestalten zu können. So kann die eine Userin 6-vor-4-nach nehmen, die andere 5-vor-3-nach und die Dritte es ganz abschalten. So liegt die Verantwortung wieder in stärkerem Maße bei der Nutzerin. Vermutlich wird es einfach eine Art Fortgeschrittenenmodus geben, damit Anfängerinnen nicht mit einer Flut von Möglichkeiten überfallen werden.

Dennoch: Aus algorithmischer Sicht ist die jetzige Lösung mit 5-vor-3-nach der beste Kompromiss zwischen korrekter Auswertung und zu starker Einschränkung.


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BeitragVerfasst: 22. März 2007 01:09 
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Hochlagenjunkie

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SChaf hat geschrieben:
Teresa hat geschrieben:
Beim ersten und siebten Zyklus fällt es in der Auswertung natürlich nicht auf (weil ja der echte SH vor der 1.HM ist), aber beim zweiten Zyklus hätte mir mynfp ohne 5vor3nach am 19.ZT abends freigegeben, denn der SH war ja bereits am 9.ZT und beim dritten Zyklus am 17.ZT, da der SH am 6.ZT war...


Das glaube ich nun wieder nicht, weil du ja S+ vor dem TA hast und müsste das Programm schon normal auswerten :?: Denke ich zumindest irgendwie, weil ....

Okay, da könntest du recht haben. Aber nicht, weil ich S+ vorm TA habe, sondern weil während der Temperaturauswertung besserer Schleim auftritt (nämlich S+ anstelle von S bzw. f). Und das hat wiederum nichts mit 5vor3nach zu tun ;-) Leider macht mein Kopf das Gedankenspiel um die Uhrzeit nicht mehr mit, ob das jetzt das Problem irgendwie löst, tschuldigung...

Wobei - wenn ich mir den ersten Zyklus bei der Beispielkurve von Christian angucke: da tritt nach der Schleimauswertung nach f bzw. Ø nochmal S auf, aber es wird trotzdem nicht neu ausgewertet... Ist das eigentlich regelkonform? (Sorry, mein N+S liegt bei meiner Schwester, und da bei mir nur S+ und S vorkommen, stellt sich mir so eine Frage normalerweise nicht :mrgreen:)

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