Hallo zusammen!
Ich hoffe das ist OK, das ich hierfür einen neuen Thread eröffne. Mir geht es um folgendes: In meinen 2 uralten Zyklen die ich vor Jahren aufgezeichnet habe und dann auch wieder im 1. Zyklus seit meinem NFP-Neustart hatte ich dauernd ganz komischen S+ in der Hochlage und das hat mir in insgesamt 3 Zyklen die Auswertung verhagelt. 2 davon waren postpill, aber in meinem Neustart-Zyklus 1 war ich jahrelang ohne Hormone und ziemlich geknickt dass die Schleimauswertung trotzdem wieder nicht geklappt hat. Also habe ich mit einer Beraterin gesprochen (war zu ungeduldig um einfach abzuwarten

).
Diese hat mir den unkonventionellen Tipp gegeben Milchprodukte zu vermeiden wegen der enthaltenden Hormone. Ihrer Ansicht nach könnten diese nämlich für den "versauten" Schleim verantwortlich sein. Ich habe kurz gegoogelt und folgenden Link gefunden:
http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_an ... 90401.htmlEs ist also definitiv der Fall, dass wir über Milchprodukte am meisten Fremdhormone durch Lebensmittel aufnehmen. Ob das den Zervixschleim beeinflussen kann lässt sich natürlich nicht sagen, kein Mensch macht für sowas Studien.
Leider sind meine Beobachtungen nicht allzu aussagekräftig, es könnte auch einfach Zufall sein. Allerdings habe ich bei Einschränkung oder Verzicht auf Milchprodukte (ab Anfang Zyklus 3) immer absolut eindeutigen Schleim in der Auswertung gehabt. Ich habe auch in den ersten beiden Zyklen wo ich noch viel Milchprodukte verzehrt habe tendenziell mehr S+ am Zyklusanfang gehabt als später. Außerdem habe ich in den ersten beiden Zyklen praktisch immer ZS gesehen. Seit Zyklus 3 sehe ich immer weniger ZS, auch die Menge an S-Schleim hat stark abgenommen und ich habe oft nur ein feuchtes Gefühl.
Im Zyklus 5 habe ich testweise wieder Milchprodukte verzehrt. Man sieht schön dass der erste Schleimhöhepunkt mit klarem und rutschigem Schleim ganz klar S+ ist. Während der zweite Schleimhöhepunkt sichtbaren S-Schleim und ein rinnendes Gefühl (bei dem ich mir etwas unsicher war) hervorgebracht hat. Ansonsten ist im Zyklus 5 am Anfang weniger Schleim als in Zyklus 4 - ich hab aber erst so ab ZT 6-10 wieder angefangen mit Milchprodukten. Im Zyklus 6 habe ich wieder weniger Milch verzehrt und gerade in der heißen Phase einen großen Bogen drum gemacht.
Ich muss dazu sagen dass ich früher sehr viel Milchprodukte konsumiert habe und vermutlich auch mal die Empfehlung von 200-250 g des BfR überschritten habe.
Grundsätzlich finde ich ja nicht, dass man sich für NFP groß einschränken sollte. Ich habe auch aus anderer Motivation heraus (Akne) den Konsum von Milchprodukten eingeschränkt. Aber vielleicht gibt es ja die ein oder andere die sich sehr über ihren ZS ärgert und für die eine Einschränkung von Milchprodukten keine große Sache ist?
Vielleicht ist die These auch interessant für Leute die viel Sojaprodukte konsumieren und daher pflanzliche Östrogene aufnehmen.
Was haltet ihr von der Idee? Ich fände es sehr spannend wenn das noch jemand ausprobieren würde ob das tatsächlich einen Einfluss hat oder ob es bei mir einfach Zufall war. Relativ zeitgleich habe ich auch Vitamin D angefangen zu supplementieren (abgesehen von den Antibiotika die ich in der Zeit genommen habe), das könnte auch dafür verantwortlich sein. Allerdings fällt mir keine Erklärung ein warum das so sein sollte und ich konnte auch keine Hinweise dazu finden.