@ Melisande
Als ich anfing zum Thema zu Lesen ist mir die Aussage begegnet, dass bereits verkürzte Zyklen und insbesondere PMS nicht der "Normalzustand", sondern Ausdruck eines Hormonungleichgewichts im Sinne einer relativen Östrogendominanz sein können.
Die kurzen Zyklen und die ständige Bluterei empfand ich als anstrengend und das PMS-Launen/Gereiztheits-Jojo haben mich irgendwann im Laufe der weiteren Jahre echt fertig gemacht. PMS hatte ich als jüngere Frau
nie.
Ob man was tun will oder nicht oder erst später, findet man glaube ich am besten raus, wenn man sich ein Bild gemacht hat. Dazu empfehle ich gerne neben "Woman on fire" noch ein weiteres Buch, nämlich "Heilen mit bioidentischen Hormonen" von Jens und Nadja Keisinger
Link auf Amazon.
Ich habe längere Zeit gezögert es zu kaufen, weil ich mich aufgrund des Titels gefragt habe "Brauche ich das wirklich?", nach der Lektüre weiß ich nun, dass es wirklich gute Infos bereitstellt. Und zwar werden anhand von Betroffenengeschichten Hintergründe erläutert und Anwendungsempfehlungen gegeben. Ich mag dieses "amerikanische Modell" eigentlich nicht besonders, aber in diesem Fall finde ich es sehr nützlich, weil es Zusammenhänge und Möglichkeiten beleuchtet und auch mit Studien unterfüttert (und dabei nicht amerikanisch-übereuphorisch daherkommt).
Da es leider auf Ama keinen "Blick ins Buch" gibt, führe ich die Anwendungsgebiete mal kurz auf: Depression, Bluthochdruck, Migräne Rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündungen), Endometriose, PMS, Osteoporose, Schilddrüsenunterfunktion, Akne, Haarausfall, Übergewicht, Karpaltunnelsyndrom (Sehnenreizungen/-entzündungen), Fibromyalgie.
Weiterhin gibt es es selbstverständlich eine Einführung mit Basiswissen zu bioidentischen Hormonen sowie einen Selbsttest und Hilfe zur Selbsthilfe bei Problemen, ärztliche Unterstützung zu finden sowie Infos zu Fertigpräparaten und hormonähnlichen Medikamenten und Wirkstoffen.
Das Buch von Helena Orfanos-Boeckel muss ich mir ja jetzt selbst kaufen, da ich es leider nicht beim Jubiläumsgewinnspiel gewonnen habe.

Inwieweit sich dieses von o.g. abhebt, kann ich also nicht sagen.
@ ketogene Ernährung
Ich habe diese mal über einen längeren Zeitraum praktiziert und es war auch sehr hilfreich, aber als dauerhafte Ernährungsform ist sie leider mMn nicht geeignet. Ich hatte seit 2020 einen Durchhänger und ernähre mich jetzt wieder entzündungsarm mit etwas, was ich als "Paläo 2.0 mit (resistenten) Stärken aus Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchten" beschreiben würde, wenn ich ein Label draufpappen soll.
@ Zucker und Getreide
Ich wollte noch etwas zur Studienlage bzw. zum Zusammenhang zu niedriggradigen Entzündungen und Sehnenproblemen verlinken, mir rennt aber momtentan die Zeit etwas weg und ich komme später drarauf zurück.
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Planet io kurvt auf Umlaufbahn

umschwirrt von zwei maunzenden Satelliten und einem zeitlosen Leitstern ✹
„Wenn Sie sich verwirrt fühlen, fassen Sie sich ein Herz: Sie sind nur in Kontakt mit der Wirklichkeit.“ Dean Rusk