Passera hat geschrieben:
Ich frage mich halt nur, wie es sein kann, dass durchaus kompetente Leute sagen, dass der Wert sich auch noch ändern kann und dass mit den Statistiken den Frauen nur unnötig Angst gemacht wird.
Naja, das liegt aber auch ein bisschen daran, dass viele Frauen nicht weiter darüber nachdenken, was die Statistik denn aussagen soll/kann

.
Hier bei wunschkinder.net gibt es einige gute Infos zum AMH, u.a. steht dort, dass sie in der Tat eine Studie bei allen Frauen gemacht haben, bei der folgendes rauskam:
Wurde der AMH-Wert nun mit dem Ausgang der IVF-Behandlung korrelliert, also der Zahl der gewonnen Eizellen, dann ließ sich diese bei einem Grenzwert von 0,8 nmol/L mit einer Sensitivität von 80% und einer Spezifität von 85% vorhersagen.
Sensitivität: Bezeichnet die Fähigkeit eines Tests das herauszufinden, was man messen/erkennen möchte, in diesem Fall als die Fähigkeit “low responder” als solche zu erkennen. Mit anderen Worten: 20% der Frauen mit einer Eizellzahl unter 5 wurden durch den Test im Vorfeld nicht erkannt (falsch negativ).
Spezifität: Bezeichnet die Fähigkeit eines Tests, die richtigen Fälle herauszufinden. Bei 85% der Frauen mit einem AMH-Wert unter 8,1 [Ich vermute, das soll 0,1 heißen, Anmerkung Petersilie] bestand tatsächlich eine reduzierte Reaktion der Eierstöcke. Bei 15% der Frauen mit einem solchen AMH-Wert war die Reaktion der Eierstöcke nicht eingeschränkt (falsch positiv)
Das heißt also, dass es sowohl falsch negative als auch falsch positive Fälle gibt - und zwar einige

. Das Ergebnis 0,1 zeigt also eine Wahrscheinlichkeit, kann aber im konkreten Einzelfall "falsch" anzeigen.
Petersilie
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Petersilie, 41 Jahre, NFP seit 3/2006 mit Papier&Stift, nach insgesamt sechs Jahren KiWu-Zeit jetzt mit der großen Mini-Petersilie (2008) und Petersilchen (2013) komplett, und Ju_uma als Forumspatin.