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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 10. Januar 2026 14:19 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 19:41
Beiträge: 1775
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NFP seit: 2007-2009, 8/2014
*knuddel* Tuscany. Wenn möglich, gönne ich mir nach solchen Nächten einen ausgiebigeren Mittagsschlaf, sonst bin ich am Nachmittag auch zu nichts zu gebrauchen.

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Dora hat mit 128 Zyklen ausgekurvt Bild
Geliebt wirst du einzig, wo schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren -Adorno-


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 10. Januar 2026 14:23 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Danke dir Dora. Ich bin dann heute gegen Morgen nochmal eingeschlafen und konnte noch 3 Stunden schlafen. Mittagsschlaf ist bei mir leider kontraproduktiv, danach bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich lege mich allerdings manchmal für 2 Stunden ins Bett und lese, das hilft auch etwas zum erholen.

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 10. Januar 2026 19:22 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
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Ich kann tagsüber überhaupt nicht schlafen, ich komme da überhaupt nicht zur Ruhe irgendwie.

Ich muss tatsächlich schauen eher früh ins Bett zu gehen, denn va die Stunden vor Mitternacht sind mein bester /erholsamster Schlaf. Was mir vor Mitternacht verloren geht, kann ich nicht mehr nachholen und leider ist bei mir die Nacht meist und ziemlich zuverlässig gegen 4 Uhr vorbei. Ich wache dann auf und finde fast nie mehr in den Schlaf zurück.

Ich habe aufgehört mich darüber zu ärgern, nehme es ähnlich stoisch hin wie meinen Libidoverlust. Ich mache das Beste daraus (Lesen, Gebet oder auch Autogenes Training zB) und versuche einfach täglich frühzeitig schlafen zu gehen, denn Einschlafen ist zumindest kein Problem - kein Wunder, irgendwann ist man halt doch müde.

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 10. Januar 2026 23:06 
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NFP-Gräfin

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Ich kann leider nicht einfach einschlafen, wenn ich ins Bett gehe, sondern brauche eine Müdigkeit auch im Kopf (Körper ist immer müde, damit habe ich kein Problem) um in den Schlaf zu finden. Wenn ich im Kopf noch zu wach bin, bekomme ich, wenn ich schlaflos im Dunklen im Bett liege depressive Gedanken. Eine gewisse Depression ist immer da bei mir seit Jahren.

Also versuche ich mich auszutricksen, mache gegen 10, halb 11 die Nachtischlampe aus und lese im Dunklen noch auf meinem Tablett. Ich habe bei amazon kindle unlimited(das gabs jetzt übrigens für 0,99€ für insgesamt 3 Monate) und lade mir von da ebooks herunter. Denn wenn ich die Lampe noch anhabe, finde ich schwerer zur Ruhe.
Aber das klappt auch nicht immer und manchmal bekomme ich davon Kopfschmerzen und mache dann doch lieber die Lampe an.
Oder ich höre im Dunklen Hörbücher, aber das mag ich nicht immer. Manche Hörbücher sind eher anregend

Mit mir im Zimmer schläft die Katze und die liegt manchmal so schwer auf mir drauf(ihr bevorzugter Schlafplatz) , dass mich das auch stört, aber ich bringe es so schwer übers Herz, sie runter zu Komplimentieren. Manchmal beruhigt sie mich auch mit ihrem Schnurren und leisem Schnaufen. In letzter Zeit hat sie sich zum Glück oft woanders hin gelegt.

Ich hab früher mit meinem Mann abends noch Krimis geschaut und dabei gestrickt, aber ich mag im Moment die Krimis nicht, die haben mich teilweise zu sehr aufgeregt. Und inzwischen ist auch meine Fibromyalgie stärker und ich kann nicht mehr so lange stricken.

Ich hoffe auf längere Tage , dann ist auch die Dunkelheit für mich schlafanregend, aber funktioniert im Winter nicht, und leider auch teilweise nicht so richtig, wenn Sommerzeit ist und es so lange hell ist. Ich merke, ich bin inzwischen wirklich kompliziert, was Schlafen betrifft. *augenverdreh*

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 11. Januar 2026 20:10 
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NFP-Königin

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Mir geht's mit längeren Tagen und va auch der Sommerzeit sehr viel besser hinsichtlich meinem Schlaf und überhaupt *zustimm*

Ich muss in der dunklen Jahreszeit generell auf meine Stimmung aufpassen.
Am besten hilft da Bewegung va im Freien.

@ Tuscany
Wenn dein Tablett den Dunkel/Schwarzmodus hat, kann ich dir empfehlen diesen zum Lesen mal auszuprobieren, falls du es noch nicht probiert haben solltest.
Dabei ist der Hintergrund schwarz und die Schrift weiß. Das beruhigt noch mehr und das Lesen ist entspannter.
Ich lese auch Kindle Unlimited, allerdings auf einen sehr guten Reader und eben auch im Dunkelmodus. Das war echt ein Gamechanger.

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 11. Januar 2026 21:41 
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NFP-Gräfin

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Ja, das Tablet hat den Schwarzmodus, aber den mag ich gar nicht gerne, der hat mich irgendwie genervt, also bin ich wieder bei hell mit reduzierter Helligkeit.
Ich kann schon lange schlecht einschlafen, hatte schon als KInd und Jugendliche teilweise dieses Einschlafproblem, das ist aber mit der Zeit immer schlimmer geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 12. Januar 2026 13:02 
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NFP-Königin

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Schade, ich hoffte ich könnte dir etwas gutes, neues raten. :-(

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 12. Januar 2026 21:52 
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NFP-Gräfin

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Ich bin wirklich etwas Schwierig :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 13. Januar 2026 11:02 
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NFP-Königin

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Tuscany hat geschrieben:
Ich bin wirklich etwas Schwierig :oops:

Mein, du bist du und gut so wie du bist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 28. April 2026 19:22 
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NFP-Gräfin

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Ich war heute bei meiner Psychiaterin und die hat mir zugestimmt, dass die derzeitige mittlere Depression auch mit dem Östrogenmangel durch die Antihormontherapie mit Aromatasehemmer(Letrozol) zusammen hängen kann, durch welche die Umwandlung von Testosteron in Östrogen bei mir unterbunden wird.
Die AHT ist ja Teil der Krebsbehandlung bei mir und die muss ich seit August 2025 für insgesamt 5 Jahre einnehmen.
Dieser Hormonmangel macht mir sehr zu schaffen, aber die Rest-Hormone Östrogen und Progesteron haben den Brustkrebs wachsen lassen.(hormonrezeptorpositiv)

Ich fahre jetzt nächste Woche auf gynäkologische onkologische Reha nach Maximilianbad in Bad Waldsee und hoffe, dass ich dort guten Austausch habe und noch hilfreiche Dinge lerne. Und wie ich halt jetzt so in der Situation trotzdem gut leben kann. Ich bin ja nicht die einzige Frau, die in einer solchen hormonarmen Situation der Postmenopause ist und ich will gerne lernen, was mir helfen kann, damit umzugehen.

Ich bin manchmal traurig, dass mir Hormone verwehrt sind durch den Krebs und ich doch ziemlich leide. Aber immerhin lebe ich noch. :applaus: und habe immer noch eine gute Prognose.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 2. Mai 2026 18:41 
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NFP-Königin

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Tuscany *trösten*

Das ist so gemein

Ich verzichte auch ganz bewusst auf Homonsubliments, seit der Brustkrebs Erkrankung meiner Schwester.
Mir ging es mit biodentischen Hormonen auch so viel besser, aber ich trau mich da nun nicht mehr ran.

Ich hadere generell in letzter Zeit öfters mit meiner Post Menopause.
Keine Hormone, kein Spüren von Lust oder Libido, alles trocken ect pp *motz*

Dabei geht es mir eigentlich echt noch sehr gut! 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 14. Mai 2026 18:43 
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NFP-Königin

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Sagt mal, habt ihr eigentlich gelegentlich noch sowas wie Zervixschleim oder fühlt euch feucht, seid es sogar?

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 14. Mai 2026 22:23 
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NFP-Gräfin

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Ich hab noch Schleim, etwas weniger als zu fruchtbaren Zeiten in der Hochlage. Wenn ich aber in der Therme oder im Schwimmbad bin, dann ist der danach erst mal weniger. Merke ich hier bei der AHB, weil das häufiger vorkommt. Ich hab auch Erregungsschleim, auch etwas weniger, aber durchaus vorhanden. Meistens brauche ich kein Gleitgel beim GV.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 15. Mai 2026 08:34 
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Fingerwundschreiberin

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schnecke hat geschrieben:
Sagt mal, habt ihr eigentlich gelegentlich noch sowas wie Zervixschleim oder fühlt euch feucht, seid es sogar?



Der ging schon vor Jahren merklich zurück, dabei hatte ich da noch Eisprünge. Ohne HET war alles sehr trocken. Inzwischen habe ich ja keine Zervix mehr und damit keinen ZE, aber dank Gynokadin sind die Schleimhäutet auch so in gutem Zustand. Für Sex braucht es aber Gleitgel, obwohl die Lubrikation bei Erregung funktioniert. Es hält nur nicht lang genug feucht :oops:

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♪ ...denn alle wirklich großen Schätze erobert man nicht unbeschwert. Sie liegen ganz da hinten, hinterm Horizont. Da, wo der Mut aufhört.♪ (Sarah Lesch)
Wiesel(01/85) in offener Ehe, mit großem Sommerbub (*16.06.2013) und dem kleinen Frühlingsjungen (*14.04.2017) sterilisiert seit 05/2020, ohne GM seit 11/23


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 15. Mai 2026 15:42 
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Beiträge: 41
Bei mir so gut wie gar kein Zervixschleim mehr, ganz ganz selten etwas am Toilettenpapier, aber das letzte Mal ist schon Wochen, wenn nicht Monate her.
Gleitgel ist sowieso mein Freund und für die Schleimhäute nehme ich vaginales Östrogen als Zäpfchen zwei Mal die Woche.


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