Phacelia hat geschrieben:
Ich finde Älterwerden (wozu ich Menopause auch, aber nicht nur zähle) einfach so irritierend - ich muss mich umstellen und umorientieren, weil Dinge einfach nicht mehr so gehen wie bislang. Als wäre ich bislang die meiste Zeit flott über einen gut ausgebauten Wanderweg spaziert und auf einmal habe ich voll viele Steine da liegen. Und jetzt muss ich gucken, was geht und wie ich da weiterkomme.
Ich will bitte meinen schönen alten easy Wanderweg zurück.

Oh, ich dachte, ich wäre allein damit und das läge nur an meinen geplagten Achillessehnen.
Und das ist wirklich hart und gewöhnungsbedürftig.
Ich kann nicht mehr im Schneidersitz sitzen, komme nur umständlich vom Sofa hoch, beim Wandern tun mir nach ein paar Stunden die Beine tierisch weh und ich kann mir morgens die Strümpfe nur im Sitzen anziehen.
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Ich bin ja schon länger in der Situation mit sehr deutlich längeren bzw. verändertem Zyklus _und_ ich hab Bauchfett _und_ ich hab viele viele graue Haare.

Auf eine gewisse Weise beginnen sich meine Welt und meine Wahrnehmung zu verändern, seitdem ich mich als "alternd" wahrnehme und zwar in dem Sinne, dass ich mir mehr und mehr gestatte aus der Rolle zu fallen.
Da ich ja z.B. offensichtlich nicht mehr unter das Schönheitsdiktat falle, gegen das ich mich seit 30 Jahren oder so zu wehren versuche, empfinde ich es als durchaus positiv, wenn ich nun von anderen als "alternd" gelesen werde - weil diese beknackten Regeln nun nicht mehr für mich gelten. _Das_ finde ich wirklich angenehm.

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Planet io kurvt auf Umlaufbahn

umschwirrt von zwei maunzenden Satelliten und einem zeitlosen Leitstern ✹
„Wenn Sie sich verwirrt fühlen, fassen Sie sich ein Herz: Sie sind nur in Kontakt mit der Wirklichkeit.“ Dean Rusk