Ich hatte gestern mein "Antrittsgespräch" bei meiner neuen Frauenärztin. Eine Kollegin hatte mich ja dort hin "geschickt", weil ich mich bei meinem alten FA nicht mehr gut aufgehoben gefühlt habe.
Die Dame jetzt ist etwas älter (weiß also vermutlich aus eigener Erfahrung, wovon sie spricht). Das Gespräch war sehr gut und gründlich - sie hat auch mehrmals nachgefragt - und dann auch noch eine Untersuchung gemacht, weil sie gerne einen "eigenen Eindruck" haben wollte.
Das Lenzetto soll ich so weiternehmen (wir waren uns einig, da jetzt erstmal nicht reinzupfuschen, sondern die Entwicklung zu beobachten). Meine stimmungstechnischen Probleme mit dem Famenita fand sie interessant - dass das etwas depressiv mache, könne tatsächlich vorkommen und möglicherweise sei ich da empfindlich ... sie wäre durchaus auch eine Freundin davon, es (unter Beobachtung und postmenopausal) erstmal ohne Progesteron zu versuchen. "Schlimmstenfalls" bekäme ich Schmier- oder richtige Blutungen, wenn sich die GS zu stark aufbauen würde, aber das würde ich ja merken und dann könnten wir neu beraten, der US sähe ihr aber nicht danach aus. Aber man wisse ja nie

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Vaginale Atrophie konnte sie nicht erkennen (fühlt sich unter Lenzetto auch wieder deutlich besser an), ich habe trotzdem ein Rezept für eine Östriol-Salbe bekommen, um da nach Bedarf noch etwas zu pampern und für die Libido hat sie mir etwas Pflanzliches aufgeschrieben. Alternativ hätte sie nämlich das Lenzetto durch etwas mit mehr "Wumms" ersetzt - aber jetzt probieren wir es erstmal so.
Alles in allem fühle ich mich gut aufgehoben, sie hat sich echt Zeit genommen, es gab kein "das verrate ich Ihnen (noch) nicht"

und ich hoffe, dass sie mich noch einige Jahre betreuen und dann ggfs. gut weitervermitteln kann.
