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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 21:12 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Ah, danke Bess! Da gibt es also tatsächlich eine Verwirrung mit dem Begriff Menopause. Mir war nur nicht klar, dass die aus Vermischung mit ner anderen Sprache kommt.

Im Deutschen gibt es aber für die Zeit danach keinen richtigen Begriff?
In der Gynokologie wird wohl von Semium gesprochen (hat eine Freundin grad nachgeschlagen), aber das steht auch für „Greisenalter“, was ich absolut nicht passend finde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 21:31 
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ob es einen passenden deutschen Begriff für die Jahre nach der Menopause gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 21:44 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Postmenopause heißt die Zeit nach der Menopause.
Mit Senium ist nicht die Zeit direkt nach der Menopause gemeint, sondern die nach Ende der Wechseljahre insgesamt, wenn sich die Hormone auf stabilem Niveau eingependelt haben und keine Symptome mehr da sind, also erst Jahre nach der Menopause beginnend (ich glaube, größenordnungsmäßig im Schnitt ca. 10 Jahre danach).

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 21:45 
Laut Wikipedia bezeichnet Postmenopause nur die ersten 12 Monate nach der Menopause.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 22:37 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Das steht nur im Klimakterium-Eintrag so. Im Perimenopausen-Eintrag und medizinischen Quellen steht es anders.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 2. Januar 2020 23:50 
Interessant, danke für die Info.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 3. Januar 2020 01:41 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
OK, Sopherl, dann gehn die Wechseljahre (= Veränderung der Hormone) vor der Menopause (die 12 Monate nach der letzten Mens) bis nach der Menopause. Dann ist Postmenopause, bis sich die Hormone eingependelt haben und dann schon „Senilium“ ;-)

Und Postmenopause klingt ja auch n bissl wie … post-Frausein … Also worauf ich hinaus will: gibt's da keinen positiv besetzten Begriff für?!

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 3. Januar 2020 16:55 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Ich finde das jetzt gar nicht negativ? *hä*
Man könnte es ja auch deuten als "post-Theater-an-der-Backe-haben-und-nun-endlich-wieder-frei-sein" :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 3. Januar 2020 19:42 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
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Ich persönlich kann es eigentlich vollkommen wertfrei und neutral nehmen.

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 8. Januar 2020 18:40 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Maus74 hat geschrieben:
Schade eigentlich, ich wollte den FA beim nächsten Mal damit überraschen:
"Wann war denn Ihre letzte Regel?"
"6.August"
"Äh - der ist erst nächste Woche???"
"Na, 2019 … " :mrgreen: *lachen*

Ha, so ähnlich werde ich das machen *lachen* Ich habe demnächst tatsächlich mal wieder einen FA-Termin. Und wehe, es kommt ausgerechnet dann eine SB dazwischen.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 8. Januar 2020 19:35 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Februar 2013 09:24
Beiträge: 270
Wohnort: Maushausen
NFP seit: 02/13
Mein Körper hat mir jetzt einen 20-Tage-Zyklus beschert. K.A., wo der plötzlich die Hormone her hat, aber für ein paar äußerst schmerzhafte Pickel hat es auch noch gereicht *zunge* *teufel*

_________________
Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte. [Galileo Galilei]

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 8. Januar 2020 22:25 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Lustig die Deodiskussion auf den letzten Seiten, ich hatte das Müffel-Problem nämlich auch und habe es ebenfalls vor Kurzem mit einem Natron-Deo von we love the planet in den Griff bekommen. *daumenhoch*
Ansonsten, uiuiui, ich hatte nie in meinem Leben irgendwelche Hormonprobleme (oder kann mich nicht erinnern), aber jetzt manchmal volle Kanne PMS mit Bauchweh, Durchfall, totalem Krankheitsgefühl *hä* Ich dachte echt, ich schramme an einer Grippe vorbei, dabei wars nur PMS *nichtallehaben*
Und Wasserein- und Auslagerungen im Zyklusverlauf hatte ich auch nie, und jetzt mal zack ein Kilo rauf und dann wieder runter *ko*
Naja. Wird man sich wohl dran gewöhnen müssen. :yoga:


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 8. Januar 2020 22:41 
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neu hier

Registriert: 3. Juni 2007 01:03
Beiträge: 5
Hallo, ich reihe mich hier jetzt auch mal ein und habe auch gleich eine Frage bzw. würde mich über einen guten Rat freuen:

Ich bin Ende 40 und habe eigentlich schon immer eher kurze Zyklen (meistens um die 23 Tage). Seit 2018 hatte ich aber auch mehrere seehr lange Zyklen, zuletzt sogar einmal über 100 Tage (nachdem ich davor erstmal wieder mehrere Monate relativ "normale" Zyklen hatte). Die Blutung nach dem extrem langen Zyklus war sehr lang (über 10 Tage - das hatte ich vorher noch nie) und zeitweise sehr schmerzhaft, wobei sie schwächer als sonst angefangen und sich dann langsam gesteigert hat (was ich so bisher auch nicht kannte).

Heute war ich bei der Frauenärztin zur Krebsvorsorge. Sie weiß, dass ich sehr ungern Medikamente nehme und bisher mein ganzes Leben ohne Hormoneinnahme ausgekommen bin. Sie meinte, dass ich eine Gelbkörperschwäche habe, was ich mir mehr oder weniger auch schon selbst diagnostiziert hatte und mich sogar schon gefragt habe, ob ich sie vielleicht darum bitte, mir eine Progesteroncreme zu verschreiben. Sie hat dann von selbst in den Raum gestellt, mir Gelbkörperhormon zu verschreiben - allerdings als Tabletten. Ich habe mehrfach nachgefragt, ob es nicht die Möglichkeit einer Anwendung als Creme oder Gel gibt. Das hat sie verneint bzw. gesagt, damit würde man sich strafbar machen.

Per Ultraschall hat sie festgestellt, dass meine Schleimhaut sehr hoch aufgebaut ist. Anhand des Schleimbildes und einer Eierstockzyste hat sie diagnostiziert, dass es bei mir wohl gerade die Zeit des Eisprungs ist (Tag 26 - es wird also wieder kein normal langer bzw. kurzer Zyklus). Sie hat daraufhin nochmal Tabletten empfohlen (als ich gerade in der Umkleide war, hat sie, meine ich, was von "Gestagen-Tabletten empfohlen" diktiert). Da ich ihr erzählt hatte, dass ich letztes Jahr eine von ihr verschriebene Kortisoncreme nicht benutzt habe, meinte sie, ich solle mir überlegen, ob sie mir die Tabletten verschreiben soll. Die seien sehr teuer und sie würde sie nicht verschreiben, wenn ich sie dann doch nicht nehme. Ich habe mir dann erstmal nichts verschreiben lassen - bin nun aber unsicher, was ich machen soll.

Einerseits würde ich wirklich ungern Hormone einnehmen und habe davor irgendwie auch Angst. Ich habe auch die Hoffnung, dass es vielleicht gar nicht mehr so lange hin ist bis zur letzten Periode und ich würde ungern sozusagen kurz vor Schluss meinen Körper noch mit künstlichen Hormonen durcheinander bringen. Als Creme hätte ich es vielleicht ausprobiert, wobei ich auch das nicht leichtfertig gemacht hätte. Bei Tabletten zögere ich noch mehr. Leider habe ich nicht ausdrücklich gefragt, ob es um Tabletten zum Einnehmen geht oder für eine vaginale Anwendung - es klang in dem Moment für mich aber sehr nach oraler Einnahme.

Sie weiß, dass ich häufig mit Kopfschmerzen und Migräne zu kämpfen habe und dass diese bei mir auch zyklusabhängig auftritt. Es klang fast so, als würde sie mit den Tabletten bewirken wollen, dass ich gar keine Periode mehr bekomme. Leider bin ich beim Arzt immer so angespannt, dass ich zu wenig nachfrage und nicht alles genau mitbekomme, so dass ich es nicht genauer sagen kann.

Es wäre natürlich verlockend, weniger Migräne zu haben - und die Aussicht, dass es noch schlimmer wird und sich die fiesen Regelschmerzen womöglich wiederholen, ist natürlich eher beängstigend. Gleichzeitig hoffe ich eben, dass es vielleicht auch so in absehbarer Zeit besser wird oder dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als Progesteron/Gestagen-Tabletten einzunehmen. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass solche Tabletten zu depressiven Verstimmungen und Kopfschmerzen führen können. Das wäre das Gegenteil vom Gewünschten.

Lange Rede (sorry), kurzer Sinn: Was würdet ihr mir raten? Was kann schlimmstenfalls/bestenfalls passieren, wenn ich mir doch die Tabletten verschreiben lasse - und was, wenn nicht? Könnte es sein, dass ich durch die Tabletten erst später meine letzte Regelblutung habe als ohne die Einnahme von Hormonen oder/und dass die Migräne oder meine Stimmung davon eher negativ beeinflusst wird? Gibt es mildere Alternativen? Bin für jeden Hinweis dankbar (und hoffe, dass dies der richtige Thread für meine Fragen ist).


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 9. Januar 2020 00:51 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Ich habe keine Wechseljahrsbeschwerden und weiß daher nicht, wie belastend es werden kann. Ich bin zwar qua Diagnose in den Wechseljahren, aber habe keine Hitzewallungen oder lange, starke, schmerzhafte Blutungen.
Ich hatte aber jahrelang meine Menstruation in Kombination mit Schmerzen und Kreislaufproblemen. Seitdem ich in TCM-Behandlung bin mit Akupunktur und chinesischen Kräutern habe ich fast gar keine Schmerzen mehr und die Blutung selbst ist auch wie aus dem Bilderbuch.
Vielleicht wäre also auch das eine Alternative, mit der du dich vielleicht besser anfreunden kannst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 9. Januar 2020 08:35 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Sorana, ich würde mir eine Zweitmeinung holen, evtl. einen Arzt/Ärztin suchen, die alternativen Methoden/Naturheilkunde aufgeschlossener ist oder manchmal gibt es auch in Frauenzentren oder bei Pro Familia Ärzte, vielleicht findest du da jemanden. Oder übers Forum gibt es doch auch eine Liste von empfehlenswerten Frauenärzten.


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