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 Betreff des Beitrags: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 26. Oktober 2018 20:52 
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Registriert: 22. Juni 2018 08:46
Beiträge: 27
Wohnort: RLP
NFP seit: 05/2018
Guten Abend ihr Lieben,

ich habe diesen Monat ein kleines Problem mit meiner Temperaturauswertung und bräuchte mal eure Meinung.
Ich werte nach Sensiplan zur Verhütung aus.

Leider war meine Tempikurve von Beginn des Zyklus an sehr unruhig und auch mein ZS hat immer wieder Anläufe zum Schleimhöhepunkt mit S+ Qualität gemacht.
Dann an ZT 11 und 12 hatte ich potentiell höhere Messungen die dann durch den niedrigeren Wert an Tag 13 wieder hinfällig waren. Eigentlich kam mir das auch relativ früh als ehM vor, da die sonst bei mir eher so an ZT 19 kommt.
Die ehM nach Auswertung hatte ich an ZT 17 mit Ausnahmeregel 1, da der dritte Wert nicht 0,2 Grad über der HiLi liegt. Seitdem steigt meine Tempi stetig weiter und ist heute bei 36,95 Grad gewesen. Solche Werte erreiche ich sonst nie außer es liegt ein extremer Störfaktor vor.

Jetzt frage ich mich ob nicht vielleicht doch ZT 11 schon die ehM gewesen sein könnte, da auch die HiLi im Gegensatz zu meinen bisherigen Messungen relativ hoch liegt. Die Kopfschmerzen an ZT 7 (der Wert, der ZT 11 als ehM eliminiert) könnten theoretisch ein Störfaktor gewesen sein, aber eigentlich haben Kopfschmerzen noch nie gestört *kopfkratz* Außerdem finde ich passt die Schleimauswertung auch nicht wirklich zu einer so frühen ehM, da immer wieder S+ Schleim auftritt.

Was meint ihr dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 26. Oktober 2018 21:30 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Wie ZT 11 ehM sein könnte, sehe ich gar nicht. Zumal du an dem Tag spät gemessen und einen Störfaktor eingetragen hast. Auch an ZT 18 hast du einen Störfaktor eingetragen, aber nicht geklammert, obwohl im Anstieg liegend.
ZT 7 könnte hier gar nicht geklammert werden, da er in deinem üblichen TL-Niveau liegt.

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 26. Oktober 2018 22:13 
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Registriert: 22. Juni 2018 08:46
Beiträge: 27
Wohnort: RLP
NFP seit: 05/2018
Ok danke für den Input.

Die eingetragenen Störfaktoren an ZT 11 und 18 habe ich nicht geklammert, da diese (gestörter Schlaf bzw. später ins Bett) in der Regel nicht stören. Auch späteres Messen hat noch nie wirklich gestört. Die Störfaktoren eintragen tue ich nur für mich der Vollständigkeit halber. Habe aber auch noch eine Übersicht, in der ich notiere, was (evtl.) stört und was nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 27. Oktober 2018 17:33 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
@denise42 Du hast also jede Menge Werte, die Deiner Meinung nach nicht gestört sind. Also warum nimmst Du die Kurve dann nicht so, wie sie ist? Warum zweifelst Du die Auswertung an?

Du formulierst allerdings einschränkend, dass irgendetwas "in der Regel" oder "nie wirklich" gestört hätte. Daraus schließe ich, es gibt gewisse Umstände (Kombinationen von Störfaktoren?), die eben doch stören bzw. wo Du eine Störung noch nicht sicher ausschließen kannst. Wenn diese Formulierungen nicht nur so dahergesagt sind, lohnt es sich für Dich noch einmal, genauer nachzuforschen. Im Anstieg muss auch bei einem vermuteten SF geklammert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 27. Oktober 2018 22:50 
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Registriert: 22. Juni 2018 08:46
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Wohnort: RLP
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Lola hat geschrieben:
Warum zweifelst Du die Auswertung an?


Eigentlich tue ich das nicht, die Kurve verwirrt mich nur diesen Zyklus total, weil ich noch nie solch hohe Werte in der Hochlage hatte und diese immer weiter gestiegen sind. Meine Hochlage war bislang eigentlich immer ziemlich nah bei der Hilfslinie. Daher wollte ich nur nochmal andere Meinungen dazu und ob das auch alles so in Ordnung ist.

Lola hat geschrieben:
Du formulierst allerdings einschränkend, dass irgendetwas "in der Regel" oder "nie wirklich" gestört hätte. Daraus schließe ich, es gibt gewisse Umstände (Kombinationen von Störfaktoren?), die eben doch stören bzw. wo Du eine Störung noch nicht sicher ausschließen kannst. Wenn diese Formulierungen nicht nur so dahergesagt sind, lohnt es sich für Dich noch einmal, genauer nachzuforschen. Im Anstieg muss auch bei einem vermuteten SF geklammert werden.


Ok das war vielleicht blöd ausgedrückt. Es HAT NIE gestört. Und meines Wissens nach stört etwas doch entweder immer oder eben nicht. Also wenn es bisher nicht gestört hat, darf ich auch nicht Klammern wenn ich denke, dass es in diesem Zyklus vielleicht gestört haben könnte sofern es keine anderen Faktoren gab, die in Kombination stören könnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 27. Oktober 2018 23:50 
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wohnt hier

Registriert: 11. Oktober 2016 10:54
Beiträge: 1736
NFP seit: September 2016
Ich sehe deine Kurve vom Handy aus nicht aber hätte aus Neugier gerne gewusst warum du dir solche Gedanken machst? Ich nehme an du kennst deine normale Hochlagenlänge? Wenn der Zyklus vorbei ist dann kannst du ja zurückrechnen. Zwischen deiner eventuell vermuteten ehM von 11 und deiner ausgewerteten ist ja doch ein großer Unterscheid.

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 28. Oktober 2018 12:53 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
denise42 hat geschrieben:
Ok das war vielleicht blöd ausgedrückt. Es HAT NIE gestört. Und meines Wissens nach stört etwas doch entweder immer oder eben nicht. Also wenn es bisher nicht gestört hat, darf ich auch nicht Klammern wenn ich denke, dass es in diesem Zyklus vielleicht gestört haben könnte sofern es keine anderen Faktoren gab, die in Kombination stören könnten.

Ganz so eindeutig finde ich das nicht. Z. B. in Zyklus Nr 3 sind die 8:xx-Werte "Buckel" inmitten der 5:xx-Werte. Im aktuellen Zyklus ist es im Unterschied zu den anderen Zyklen so, dass die Messzeiten nicht gemischt sind, sondern ab dem fraglichen ZT 11 nur noch spät gemessen wurde. Sowohl die Hilfslinie als auch die Hochlagenwerte sind im Schnitt mal locker 2-3 Stunden später als üblich gemessen, was den Temperaturunterschied erklären dürfte. Du hattest bisher noch keine Hochlage, die komplett spät gemessen wurde. Für diesen Zyklus ist das ok, denn die HiLi und die Hochlage wurden unter gleichen Bedingungen gemessen. Es ist sicher nicht so einfach, eindeutige Störfaktoren zu identifizieren, es sieht für mich aber nicht so aus als könntest Du wirklich problemlos 5:30-Werte mit 8:45-Werten vergleichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Liegt meine ehM ggf. früher als tatsächlich ausgewertet?
BeitragVerfasst: 3. November 2018 14:11 
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Registriert: 22. Juni 2018 08:46
Beiträge: 27
Wohnort: RLP
NFP seit: 05/2018
Sorry für die späte Antwort, komme erst jetzt dazu wieder reinzuschauen.

sabschi hat geschrieben:
Ich sehe deine Kurve vom Handy aus nicht aber hätte aus Neugier gerne gewusst warum du dir solche Gedanken machst?

Wäre die ehM an ZT 11 gewesen, hätten wir ein kleines Verhütungsproblem haben können :oops: Aber da ich am Dienstag meine Mens bekommen hab, hat sich die Frage nach der Auswertung geklärt :)

Lola hat wahrscheinlich Recht und ich muss nochmal auf meine alten Messzeiten draufschauen. Dachte, da ich schonmal Messwerte um 7:45/8 Uhr hatte die ich auch zu frühen Uhrzeiten ohne Störfaktoren gemessen hatte, lässt sich das auch auf 8:30 Uhr bspw. übertragen, aber dann schau ich mir das nochmal an.

Ganz lieben Dank :)

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