sommi1990 hat geschrieben:
Ich weiß nicht, aber ich fürchte, mit der Temperaturauswertung klappt es diesen Zyklus wahrscheinlich nicht.

Ich habe nur Zacken und ich kann es mir nicht erklären, woran das jetzt liegen könnte. Ihr könnt euch die Kurve gerne nochmal angucken. Woran liegt das nur...
Liebe Grüße
Es gibt ja noch die beiden Ausnahmeregeln, mit denen es dann nicht mehr notwendig ist, eine Temperaturdifferenz von 0,2 °C feststellen zu müssen oder mit denen solche Ausreißer nach unten auch unter der Linie zu liegen kommen dürfen. Damit klappt die Auswertung dann meistens noch.
Ansonsten wird es zwar möglich sein, irgendwann eine Hochlage feststellen zu können, aber ein Tag der ersten höheren Messung dann nicht bestimmt werden kann.
Ich habe auch ganz viele zu tiefe Werte. Bei mir bilden sich teils sogar zwei Temperaturniveaus sowohl in der Tieflage als in der Hochlage aus, nach denen ich, wenn ich für beide genug Werte hätte, beiden auswerten könnte.
Schlafentzug und sehr frühe Messzeiten führen bei mir zu solchen Ausreißern nach unten, außerdem gibt es bei mir auch noch eine "temperaturinstabile" Uhrzeit, zu der ich oft aufstehe und bei der es auch keinen besonderen Sinn macht, da zu messen...
In der NFP Literatur findet sich sowas unter dem Begriff "Wochenendsyndrom" beschrieben. Die gehen halt davon aus, dass man unter der Woche nicht ausschläft und nur am Wochenende zu hohe Werte rauskommen, die dann ggf. ausgeklammert werden müssen. Es geht offenbar aber auch umgekehrt, dass man so viele "Wochenendwerte" hat, dass man danach normalerweise auswertet und dann nur die Ausreißer nach unten auffallen.
Ersatzweise die Werte ganz am Anfang des Zyklusses heranziehen (was nicht den Regeln entsprechen würde!), würde ich jedoch nicht unbedingt, weil es normal ist, dass das Temperaturniveau am Ende und Anfang eines Zykluses irgendwo zwischen Hoch- und Tieflage ist, das richtige Temperaturtieflagenniveau dann also noch nicht ganz erreicht ist.