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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 13:20 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 27. Juli 2006 11:29
Beiträge: 122
Wohnort: Österreich
je früher ich messe, so wie heute um fünf uhr aufgewacht, ist sie weitaus tiefer.
gehe immer zur selben zeit schlafen, aber es macht einen unterschied, ob ich um 5 oder um 6 messe.

teilweise bis zu 0,2 grad und mehr geht die tempi dann rauf.

werde ich also um 5 uhr wach, muss ich versuchen, mich umzudrehen und weiterschlafen, damit ich ein brauchbares ergebnis bekomme.
nur so wie heute, da weiß ich, dass ich so knallwach bin, dass ich nimma einschlafen kann... da mess ich gleich und die tempi ist dann um einiges weiter unten.

hab noch zu wenig erfahrungswerte, was passiert, wenn ich ruhig bis zur eigentlichen zeit im bett liegen bleibe und immer zur selben zeit messe.

muss ich als nächstes austesten.



loo

_________________
lg > jk
mit Annika, geboren am 5. 11. 07 mit 3320g und 51cm um 23.37 Uhr
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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 17:31 
@ totalnat o.k., werd ich ab jetzt mal machen...*daumenhoch*


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 17:53 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
Beiträge: 750
Girasol79 hat geschrieben:
Machst Du die Statistik in Excel? Dann hätte ich gerne das vordefinierte Blatt (kann mit Excel nicht so gut umgehen...) ;-) PN mit meiner Email kommt gleich. :mrgreen:


PN hab ich bekommen- merci!

Heute kann ich das Excel-File wohl nicht mehr liefern- ich versink irgendwie ein bisschen in anderer Arbeit. Schade!! Aber ich mach mich dran und bastel für alle Interessierten eine schöne Vorlage :mrgreen:

Letztlich werte ich in SPSS aus- ein Statistik-Programm der Oberklasse.
Je mehr Daten kommen, desto genauer ist die Auswertung über alle...
mit den individuellen Auswertungen muss ich mir noch ein Auswertungsdesign überlegen.

Also: eifrig aufschreiben, Ihr Lieben (insbesonder natürlich auch LaLiLoo und misspi) ;-)


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 18:47 
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neu hier

Registriert: 29. August 2006 20:28
Beiträge: 6
Wohnort: berlin
habe eher nen Temperatur-abfall, wenn ich zu wenig schlafe.
Meine These ist, dass ich dann aus dem Tiefschlaf aufwache und ich glaube, dann ist die Temp tiefer und braucht länger um zu steigen. *hä*

Wenn ich unruhig schlafe und zu früh aufwache oder schon vorher wach lag ist die Temp eher zu hoch.

_________________
NFP - früher mal... vielleicht mal wieder...
aktuell: Verhütung mit Portiokappe und kondom


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 19:01 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 10. September 2005 16:36
Beiträge: 698
totalnat hat geschrieben:
Letztlich werte ich in SPSS aus- ein Statistik-Programm der Oberklasse.

Wären Dir dann SPSS-Daten lieber? ;-)

Grüße, Girasol

_________________
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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 19:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 16. April 2006 21:54
Beiträge: 380
Am Wochenende gehe ich meist später ins Bett und messe dann später. Diese Temperaturen sind meist höher. Manchmal stelle ich mir den Wecker und messe zur ungefähren Uhrzeit wie wochentags. Das paßt dann, aber auch nicht immer.
Da mich die Zusammenhänge sehr interessieren, mach ich auch mit.
totalnat hat geschrieben:
Aber ich mach mich dran und bastel für alle Interessierten eine schöne Vorlage
Eine PN ist unterwegs wegen der Vorlage.


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 19:56 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
Beiträge: 750
Ola!

Girasol79 hat geschrieben:
totalnat hat geschrieben:
Letztlich werte ich in SPSS aus- ein Statistik-Programm der Oberklasse.

Wären Dir dann SPSS-Daten lieber? ;-)


Wenn du welche auf Lager hast! :mrgreen:
Wie gut kennst du dich aus? (Kann ich dich also eventuell zum Design befragen?)

Anemonenfisch hat geschrieben:
Am Wochenende ... stelle ich mir den Wecker und messe zur ungefähren Uhrzeit wie wochentags. Das paßt dann, aber auch nicht immer.


Genau so mach ich's auch - ich spiele quasi mit meiner Schlafzeit - wenn ich sehr viel später ins Bett geh, messe ich auch später - sonst hab ich böse Bugs *teufel* in der Kurve ...

xx-gendra hat geschrieben:
Meine These ist, dass ich dann aus dem Tiefschlaf aufwache und ich glaube, dann ist die Temp tiefer und braucht länger um zu steigen. *hä*


Hm hm hm... den ersten Teil kann ich nachvollziehen: Tiefschlaf = niedrige Temperatur.
Zur Schnelligkeit des Anstieg's kann ich aber nichts sagen - man könnte uns alle aber mal an ein 24-Stdn.-Thermometer anschließen!? *lach*


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 20:42 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. Februar 2005 00:59
Beiträge: 235
Wohnort: Ruhrgebiet
totalnat hat geschrieben:
Letztlich werte ich in SPSS aus- ein Statistik-Programm der Oberklasse.
Je mehr Daten kommen, desto genauer ist die Auswertung über alle...

Sorry, aber da muss ich doch mal *lachen* SPSS ist zwar bei Geisteswissenschaftlern weit verbreitet, hat aber durchaus viele Schwachstellen. Die Anwenderzahl und der Lizenpreis allein können das Programm kaum in die "Oberklasse" befördern.
Aber naja, jedem das Seine! :mrgreen:

Übrigens: Mehr Daten machen eine Auswertung nicht zwangsweise aussagekräftiger, da stellt sich vielmehr die Frage, ob Deine Daten überhaupt randomisiert sind?

_________________
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Primzahlen bleiben übrig, wenn man alle Muster entfernt. Ich denke, Primzahlen sind wie das Leben. Sie sind sehr logisch, aber man käme niemals auf die Regeln, selbst wenn man die ganze Zeit über nichts anderes nachdenken würde.


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 20:43 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 10. September 2005 16:36
Beiträge: 698
totalnat hat geschrieben:
1. Wenn du welche auf Lager hast! :mrgreen:
2. Wie gut kennst du dich aus? (Kann ich dich also eventuell zum Design befragen?)

1. Naja, es ist ja prinzipiell egal, ob ich's jetzt in Excel oder gleich in SPSS tippe. ;-) (Es sei denn, mein SPSS zickt wieder so schrecklich rum! *zunge*)

2. Hm, ich bin vermutlich kein Profi, aber ich kann damit umgehen. ;-) Ich habe grade erst einen ganzen Schwung Daten von meiner Diplomarbeit eingegeben und wenn ich den 2. Teil meiner Erhebung abgeschlossen habe, kommt der große Rest. *angst*

Grüße, Girasol

_________________
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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2006 21:02 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
Beiträge: 750
Hi Rohrspatz!

Rohrspatz hat geschrieben:
Übrigens: Mehr Daten machen eine Auswertung nicht zwangsweise aussagekräftiger, da stellt sich vielmehr die Frage, ob Deine Daten überhaupt randomisiert sind?


Wieso sollte ich denn eine Zufallsverteilung vornehmen, wenn ich gar keine Vergleichsgruppen hab??? Das ist also nicht notwendig.

Im ersten Teil hast du vollkommen Recht - mehr Daten machen eine wie auch immer geartete Auswertung nicht immer aussagekräftiger.

Ich habe folgendes mit den Daten vor:
:arrow: Ich möchte trennen zwischen Daten aus Tief- und Hochlagen.
:arrow: ich möchte alle Daten z-standardisieren.
:arrow: Dann möchte ich eine hypothetische Normalverteilung anlegen, die aber nicht die Absolutdaten, sondern die Schwankungsbreite der Temperaturen über die ganze TL (respektive HL) abbildet.
:arrow: Je mehr Daten ich also habe, desto sicherer kann ich abbilden, in welcher Schwankungsbreite sich die Messungen in der TL (resp. HL) bewegen.

Im zweiten Schritt erst folgt eine individuelle Auswertung:
:arrow: über die z-standardisierten Daten und eine hypothetische Normalverteilung der Temperaturen in der Tieflage (respektive Hochlage) kann ich für nur eine Person die Wahrscheinlichkeit errechnen, dass eine Abweichung durch längere oder kürzere Schlafdauern die Temperatur tatsächlich beeinflusst;
:arrow: Signifikanzniveau dafür noch unbekannt.

Girasol79 hat geschrieben:
Hm, ich bin vermutlich kein Profi, aber ich kann damit umgehen. ;-) Ich habe grade erst einen ganzen Schwung Daten von meiner Diplomarbeit eingegeben und wenn ich den 2. Teil meiner Erhebung abgeschlossen habe, kommt der große Rest. *angst*


Also doch ein bisschen Profi ;-) Super! Viel Spaß weiterhin beim Daten einhacken!

Soviel zu meinen Ideen...
Ich werd das mit einem lieben Statistik-Freak in der Uni aber noch mal abklären. Es sei denn, hier im Forum tummeln sich eben solche schon und wissen mehr :mrgreen:

Also - sind bis jetzt nur IDEEEhheeeen ;-) Grins..


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 Betreff des Beitrags: Zum Thema Schlafzeit und Temperatur....
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2006 20:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 14. August 2006 10:26
Beiträge: 277
Wohnort: Österreich
NFP seit: 2006
Hi,

mein Schatz hat mich um 4:45 aufgeweckt, weil er nach Frankfurt fliegen musste. Ich hab dann wie gewohnt zum Thermi gegriffen und gemessen und hatte eine Temperatur von 36.7.

Da mein Schatz das Licht brennen lies (sehr schlau) musste ich kurz aufstehen, hab mich dann hingelegt und noch ca. 40min geschlafen. Hab dann wie gewohnt um 5:45 nochmals gemessen und hatte einen Wert von 36,9.

Hab dann mal zur Sicherheit den niedrigeren Wert angenommen, obwohl ich so sehnlich auf meine HL warte....

@totalnat
Ich hab dir ein PM geschickt, würde gerne an deiner Statistik teilnehmen!


Sag mal hat sich von euch schon mal wer überlegt, ob es einen Einfluss auf die Temperatur hat, ob man sozusagen "von selbst aufwacht" also in eine der letzten Schlafphasen oder ob man "brutal" also vom Wecker aufgeweckt wird?

Normalerweise wach ich immer sehr selbstständig auf, also um Punkt 5:35 (um 5:40 läutet mein Wecker).

Wenn ich aber aus irgendeinem Grund mitten aus dem Schlaf gerissen wird hab ich das Gefühl, dass meine Tempi dann tiefer ist.....

Lg

Angela

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loopi83 mit großem Bruder Dominik (08/11) an der Hand und kleinem Baby Daniel (5/14) am Arm...


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BeitragVerfasst: 14. Oktober 2006 12:58 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. Februar 2005 00:59
Beiträge: 235
Wohnort: Ruhrgebiet
totalnat hat geschrieben:
Hi Rohrspatz!

Rohrspatz hat geschrieben:
Übrigens: Mehr Daten machen eine Auswertung nicht zwangsweise aussagekräftiger, da stellt sich vielmehr die Frage, ob Deine Daten überhaupt randomisiert sind?


Wieso sollte ich denn eine Zufallsverteilung vornehmen, wenn ich gar keine Vergleichsgruppen hab??? Das ist also nicht notwendig.


Mit randomisiert meine ich: repräsentieren Deine Daten überhaupt die Grundgesamtheit? Das heißt, sind sie in ihrer Struktur homogen mit der Gesamtmenge von NFP-Anwenderinnen? (Vgl. z. Bsp. Natürliche Familienplanung heute, S. 163). Ich vermute mal, dass Du hier beispielsweise keine repräsentative Altersverteilung bekommst, etc..

totalnat hat geschrieben:
Ich habe folgendes mit den Daten vor:
:arrow: Ich möchte trennen zwischen Daten aus Tief- und Hochlagen.
:arrow: ich möchte alle Daten z-standardisieren.
:arrow: Dann möchte ich eine hypothetische Normalverteilung anlegen, die aber nicht die Absolutdaten, sondern die Schwankungsbreite der Temperaturen über die ganze TL (respektive HL) abbildet.
:arrow: Je mehr Daten ich also habe, desto sicherer kann ich abbilden, in welcher Schwankungsbreite sich die Messungen in der TL (resp. HL) bewegen.

Im zweiten Schritt erst folgt eine individuelle Auswertung:
:arrow: über die z-standardisierten Daten und eine hypothetische Normalverteilung der Temperaturen in der Tieflage (respektive Hochlage) kann ich für nur eine Person die Wahrscheinlichkeit errechnen, dass eine Abweichung durch längere oder kürzere Schlafdauern die Temperatur tatsächlich beeinflusst;
:arrow: Signifikanzniveau dafür noch unbekannt.


Die eigentliche Fragestellung mündet ja in eine zweifaktorielle Varianzanalyse mit fixen Effekten, wobei die Temperatur die abhängige, Alkohol und Schlafdauer die Einflussvariablen sind. Zudem wirst Du berücksichtigen müssen, dass Du ein unbalanciertes Modell haben wirst, da nicht in allen Faktorkombinationen gleich viele Beobachtungen liegen werden. Die Normalverteilungsannahme für die Temperaturabweichungen wäre natürlich zuerst zu prüfen.
Falls Du in TL und HL trennst und somit zwei getrennte Varianzanalysen durchführst, musst Du bei einer zusätzlichen Analyse über alle Temperaturwerte oder einzelne Personen berücksichtigen, dass Du das globale Signifikanzniveau nicht einhältst, da Du den Datensatz mehrfach testest. Du müsstest das lokale Signifikanzniveau also nach dem Bonferroni-Prinzip anpassen.

Viel Spaß! *pc*

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BeitragVerfasst: 14. Oktober 2006 13:17 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
Beiträge: 750
Rohrspatz hat geschrieben:
totalnat hat geschrieben:
Hi Rohrspatz!

Rohrspatz hat geschrieben:
Übrigens: Mehr Daten machen eine Auswertung nicht zwangsweise aussagekräftiger, da stellt sich vielmehr die Frage, ob Deine Daten überhaupt randomisiert sind?


Wieso sollte ich denn eine Zufallsverteilung vornehmen, wenn ich gar keine Vergleichsgruppen hab??? Das ist also nicht notwendig.


Mit randomisiert meine ich: repräsentieren Deine Daten überhaupt die Grundgesamtheit? Das heißt, sind sie in ihrer Struktur homogen mit der Gesamtmenge von NFP-Anwenderinnen? (Vgl. z. Bsp. Natürliche Familienplanung heute, S. 163). Ich vermute mal, dass Du hier beispielsweise keine repräsentative Altersverteilung bekommst, etc..

totalnat hat geschrieben:
Ich habe folgendes mit den Daten vor:
:arrow: Ich möchte trennen zwischen Daten aus Tief- und Hochlagen.
:arrow: ich möchte alle Daten z-standardisieren.
:arrow: Dann möchte ich eine hypothetische Normalverteilung anlegen, die aber nicht die Absolutdaten, sondern die Schwankungsbreite der Temperaturen über die ganze TL (respektive HL) abbildet.
:arrow: Je mehr Daten ich also habe, desto sicherer kann ich abbilden, in welcher Schwankungsbreite sich die Messungen in der TL (resp. HL) bewegen.

Im zweiten Schritt erst folgt eine individuelle Auswertung:
:arrow: über die z-standardisierten Daten und eine hypothetische Normalverteilung der Temperaturen in der Tieflage (respektive Hochlage) kann ich für nur eine Person die Wahrscheinlichkeit errechnen, dass eine Abweichung durch längere oder kürzere Schlafdauern die Temperatur tatsächlich beeinflusst;
:arrow: Signifikanzniveau dafür noch unbekannt.


Die eigentliche Fragestellung mündet ja in eine zweifaktorielle Varianzanalyse mit fixen Effekten, wobei die Temperatur die abhängige, Alkohol und Schlafdauer die Einflussvariablen sind. Zudem wirst Du berücksichtigen müssen, dass Du ein unbalanciertes Modell haben wirst, da nicht in allen Faktorkombinationen gleich viele Beobachtungen liegen werden. Die Normalverteilungsannahme für die Temperaturabweichungen wäre natürlich zuerst zu prüfen.
Falls Du in TL und HL trennst und somit zwei getrennte Varianzanalysen durchführst, musst Du bei einer zusätzlichen Analyse über alle Temperaturwerte oder einzelne Personen berücksichtigen, dass Du das globale Signifikanzniveau nicht einhältst, da Du den Datensatz mehrfach testest. Du müsstest das lokale Signifikanzniveau also nach dem Bonferroni-Prinzip anpassen.

Viel Spaß! *pc*




Uaaaaahhh!!!!!! :mrgreen:

Wie krass! Hey - Rohrspatz: ich glaub, ich hab den SPSS-Guru gefunden. DU machst das am Besten *grins*

Also: Randomisierung
Grundgesamtheit repräsentieren will ich gar nicht. Drum keine Randomisierung. Ich denke, dass das für meine Fragestellung einfach nicht nötig ist.

Als unabhängige Variable nehme ich erst mal nur die Schlafdauer, auch wenn über Alkohol schon viel geschrieben wurde. Ich möchte die Variable Alkohol lediglich als Ausschlusskriterium für den entsprechenden ZT nehmen, und somit missed values kreieren, damit Alkohol nicht als Störvariable konfundiert.

Weiter: HL vs. TL
Ich werde wohl zunächst nur Temperaturwerte der TL beobachten, weil die HL sowieso stabiler und somit auch eindeutiger ist für die Anwenderin.

Wegen Modell, Normalverteilung und Varianzanalyse:
um ganz ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht genau, was ich machen werde. Mehrfachtesten sowieso klar... Aber: Erstmal Daten haben!! Wollen ja auch schon ein paar liebe Frauen hier sich engagieren - find ich super *daumenhoch*

Ob sich tatsächlich eien Normalverteilung basteln lässt - auch das weiß ich noch nicht. Was schlägst du vor?
Mir fällt gerade noch die Konfigurationsfrequenzanalyse ein. Die würde greifen, wenn ich HL und TL nicht trenne. Wie findest du die Idee? *hä*

Um abzuschließen und nicht die anderen mit technischen Details zu langweilen:
Offensichtlich kann gar nichts mehr schiefen, Rohrspatz ist mein persönlicher Statistik-Guru - alles wird gut: auf geht's mir eifrigem Zeitenaufschreiben :D


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BeitragVerfasst: 14. Oktober 2006 13:29 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. Februar 2005 00:59
Beiträge: 235
Wohnort: Ruhrgebiet
totalnat hat geschrieben:
Uaaaaahhh!!!!!! :mrgreen:

Wie krass! Hey - Rohrspatz: ich glaub, ich hab den SPSS-Guru gefunden. DU machst das am Besten *grins*


Nö, denn ich bevorzuge ja SAS oder R. :mrgreen: SPSS nur wenn ich gezwungen werde 8-)

Und nur kurz zum Rest:

totalnat hat geschrieben:
Also: Randomisierung
Grundgesamtheit repräsentieren will ich gar nicht. Drum keine Randomisierung. Ich denke, dass das für meine Fragestellung einfach nicht nötig ist.
[...]
Ob sich tatsächlich eien Normalverteilung basteln lässt - auch das weiß ich noch nicht. Was schlägst du vor?
[...]


Zum Einen: Repräsentation der Grundgesamtheit ist immer wichtig um zulässige Ergebnisse zu bekommen.
Zum Anderen: Wenn die Daten nicht normalverteil sind, dann sind sie es nicht, dann muss man auf andere Analysemethoden ausweichen.

Was Statistiken angeht, bin ich eigen, wenn man sich ständig rechtfertigen muss, wieso das ein eigenständiger Studiengang ist, wo das "doch heute alles Computer machen" :roll: (ja, die wissen ganz von selbst, was sie rechnen sollen! :mrgreen: ), wird man da empfindlich... ;-)

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BeitragVerfasst: 14. Oktober 2006 13:47 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
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Girasol79 hat geschrieben:
totalnat hat geschrieben:
Letztlich werte ich in SPSS aus- ein Statistik-Programm der Oberklasse.

Wären Dir dann SPSS-Daten lieber? ;-)

Grüße, Girasol


OT: einen SPSS-Kurs hatte ich auch gerade belegt, wirklich ein tolles Programm. :mrgreen:

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Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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