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 Betreff des Beitrags: FA-Vorsorge und Praxisgebühr
BeitragVerfasst: 16. April 2007 08:13 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
Wohnort: Dinslaken
Guten morgen Mädels

Habe folgenden Artikel grad bei Yahoo gefunden.
Bin fast geneigt den Bericht auf Video aufzunehmen und bei meinem alten FA abzugeben.

Baden-Baden (ddp). Viele Frauenärzte verlangen nach einem Bericht des ARD-Wirtschaftsmagazins «Plusminus» zu Unrecht zehn Euro Praxisgebühr für Vorsorgeuntersuchungen. Stichproben bei 30 Praxen in Berlin, Köln und im Rhein-Main-Gebiet ergaben, dass sich 29 nicht an die Bestimmungen halten, wonach Vorsorgeuntersuchungen per Gesetz von der Praxisgebühr befreit sind, wie der Südwestrundfunk am Samstag mitteilte.

Schon bei der telefonischen Vereinbarung eines Vorsorgetermins bestünden Praxen auf der Gebühr. Bei ihren Begründungen schreckten viele Ärzte auch vor falschen Aussagen nicht zurück. So werde behauptet, bei einer üblichen Vorsorge dürfe der Arzt kein Gespräch mit der Patientin führen. Das Gespräch sei bereits eine Extraleistung, deshalb werde die Praxisgebühr fällig.

2005 hatte «Plusminus» bereits über den Missstand berichtet. Das Bundesgesundheitsministerium überarbeitete wegen einer unklaren Definition, was zur Beratung zählt, daraufhin die entsprechende Richtlinie. Seitdem sei klargestellt, dass das Patientengespräch fester Bestandteil in der Vorsorge sei und dafür weder ein Extrahonorar noch eine Praxisgebühr erhoben werden dürfe.

Die Sendung «Plusminus» wird am Dienstag um 21.50 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

(ddp)

Quelle: Yahoo Nachrichten

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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 08:41 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 6. August 2006 15:48
Beiträge: 750
Wow!

Das ist interessant! - Ich hatte nämlich erst beim letzten FA-Besuch eine hitzige Diskussion mit der Sprechstundenhilfe über genau dieses Thema: wie viel darf meine FÄ mir denn sagen, ohne dass ich 10 Euro zu zahlen hätte? - Leider hab' ich den Kampf verloren (nicht zum ersten Mal)...

Ich hoffe, dass sich bald exakte Kriterien nachlesen lassen, ab wann bei Vorsorgeterminen die Gebühr fällig ist. Super Beitrag, Rekan! *daumenhoch*


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 13:45 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
Wohnort: Dinslaken
Ich suche grad die Weiten des Internets nach einer offiziellen Verlautbarung (Krankenkasse oder Ministerium für Gesundheit ist mir schnuppe) ab das auch das Gespräch zur Vorsorge gehört.
Konnte aber bisher nichts finden.
Weis von euch eventuell jemand wo man soetwas herbekommt?

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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 13:47 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. September 2006 12:29
Beiträge: 507
Wohnort: Hessen
Ich bin im Hausarztmodell und muss somit sowieso keine 10€ bezahlen, allerdings habe ich mal gehört, dass der FA wenn man nicht zahlt, nicht die Brust abtasten darf, wenn man unter 30 ist, weil das nicht zur Vorsorge gehört, aber keine Ahnung, ob das stimmt.

_________________
Liebe Grüße, Alexandra
mit Noah *11/07 und Mia *07/09


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 14:00 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 18. August 2006 10:51
Beiträge: 897
Wohnort: München
Hallo,

die DAK hat was zu dem Thema. Und wie da geraten wird, würde ich die Gebühr zahlen, mich dann aber an meine Krankenkasse wenden. Oder nachdem ihr den Artikel jetzt schon habt mal vorsorglich nachfragen, wie ihr euch verhalten sollt.
Die Grenze, ob es nun noch zur Vorsorge gehört oder nicht, ist wohl schwimmend. Macht der Arzt nur einen Handgriff der nicht zur Vorsorge gehört und schwupps kann er 10 € verlangen. Vielleicht erfährst du ja bei der Sendung mehr.
SWR hat auch schon so einen Test gemacht.

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Denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an. Marc Aurel


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 14:50 
Mein letzter FA war in der Hinsicht der Knaller: ich hatte versehentlich an einem Tag zwei mal die Pille genommen, gehe am nächsten Tag in die Praxis, sag zur Sprechstundenhilfe, ob ich kurz dem Herrn Doktor die Frage stellen kann, ob ich etwas beachten muss, wenn ich versehentlich zwei Pillen an einem Tag genommen hab und sie meint, ich müsse mit ihrer Antwort Vorlieb nehmen, da ich sonst 10 Euro zahlen müsste, wenn der Arzt mir antwortet...


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BeitragVerfasst: 16. April 2007 14:58 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 18. August 2006 10:51
Beiträge: 897
Wohnort: München
@foxxy
Das finde ich einen echten Hammer.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei ersterem müssen sie aber immer zahlen.
Frechheit.

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Denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an. Marc Aurel


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BeitragVerfasst: 20. April 2007 12:05 
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neu hier

Registriert: 18. April 2007 13:12
Beiträge: 10
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Ich bin gerade echt und ehrlich entsetzt!!!
Zu welchen Ärzten geht ihr denn?
Diese Ärzte gehören der Ärztekammer gemeldet!!!
Gott sei Dank hatte ich damit noch keine Probleme. Klar wurde schon versucht mir IGEL-Leistungen zu verkaufen.
Habe ich aber mit dem Argument abgewehrt das die Kasse weiterführende Untersuchungen im Verdachtsfall übernimmt und ich somit erstmal die normale Vorsorge machen lassen werde. Sollte da was Unklares auftreten, dann kann weitergemacht werden (und das von der Kasse bezahlt).

Fragt doch am besten bei eurer Kasse selbst nach und lasst euch diese Aussage schriftlich geben. Damit dann zum Arzt gehen.
Sollte doch die Gebühr verlangt werden obwohl es nicht nötig wäre, dann würde ich mit Nachdruck erklären das ich mich jetzt mit der Ärztekammer in Verbindung setze.

Grüße Kelene


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BeitragVerfasst: 20. April 2007 14:47 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 4. November 2006 00:01
Beiträge: 148
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Ich hab da gleich mal ne allgemeine Frage:

Derzeit bin ich leider nicht krankenversichert. Muss ich die Krebsvorsorge dann privat bezahlen oder ist das eine Leistung vom Staat?

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Aller guten Dinge sind drei


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BeitragVerfasst: 20. April 2007 15:01 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. März 2007 19:28
Beiträge: 341
NFP seit: 2007
wieso sollte das denn der staat bezahlen? diese kosten übernimmt doch eigentlich die KK, oder sehe ich das falsch? *kopfkratz*
an wen sollte man sich diesbezüglich auch wenden? :roll:
wenn du also momentan nicht krankenversichert bist, dann musst du die kosten selbst tragen, würde ich meinen.

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Es ist mal wieder an der Zeit für einen Mutausbruch.


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BeitragVerfasst: 20. April 2007 15:07 
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NFP-Gräfin

Registriert: 13. Februar 2007 13:07
Beiträge: 4423
Wohnort: Zuhause :-)
Ich denke, Du wirst ohne KV alle Leistungen selbst zahlen müssen...
Warum sollte der Staat (würde ja wahrsch. heissen Soz-Amt o. ä.) da übernehmen? Ham ja nix davon. Hört sich blöd an, aber ist Bürokratie.
Wenn Du arbeistlos bist, zahlt das Amt natürlich Deine KV, wenn Du da gemeldet bist..
Wenn Du aber weniger als 4 Wochen jetzt ohne KV bist, dann übernehmen die evtl doch noch, wenn Du im Anchluss wieder versichert bist.
Aber warum bist Du denn nicht krankenversichert? *hä*
Vielleicht hilft und das weiter bei Deiner Frage...

LG B.Nutzerin

Edit: Krebsvorsorge u ä ist ja eine Kassenleistung...ohne Kasse (oder ohne Geld) keine Leistung, würd ich sagen

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BeitragVerfasst: 20. April 2007 15:15 
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neu hier

Registriert: 18. April 2007 13:12
Beiträge: 10
Wohnort: Mittelfranken
Bist du verheiratet?
Dann gäbe es die Möglichkeit bei deinem Partner Familienversichert zu werden.
Dazu solltet ihr euch an seine KK wenden.

Kelene


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BeitragVerfasst: 20. April 2007 15:26 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 4. November 2006 00:01
Beiträge: 148
Wohnort: Rosenheim/Kufstein
Früher gabs das mal, da konnte man ins Gesundheitsamt zur Krebsvorsorge gehen. Also als meine Mutter so in meinem Alter war :mrgreen:

Ich bin irgendwie schon krankenversichert. Eigentlich bin ich arbeitslos, aber da ich nebenbei noch ein Gewerbe habe, liege ich mir mit dem österreichischen Arbeitsamt noch etwas in den Haaren. Irgend wann werde ich dann rückwirkend zum Beginn der Arbeitslosigkeit rückversichert.

Da ich vorher in Deutschland gearbeitet habe und auch da krankenversichert war, habe ich in Österreich keine Übergangsfrist.

Ich hab da einfach mal beide Augen zugedrückt, weil ich nie krank bin und wenn doch, dann gehe ich eh nicht zum Arzt und versuche es erst homöopatisch in den Griff zu bekommen.

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BeitragVerfasst: 20. April 2007 15:27 
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NFP-Gräfin

Registriert: 13. Februar 2007 13:07
Beiträge: 4423
Wohnort: Zuhause :-)
naja, und unter 25 bei den Eltern...
Über 25 als Studentin mit den Studi-Tarifen der KK usw.
Aber ich glaub, wir können gaaanz viel spekulieren- ohne den Hintergrund zu kennen, warum sie keine KV hat, wird s schwierig ;-)

LG B.Nutzerin

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BeitragVerfasst: 21. April 2007 08:05 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
Beiträge: 3006
NFP seit: Nov. 2004
Mir ging es bisher immer so, dass ich wegen der Vorsorgeuntersuchung 10 Euro bezahlen musste. Erst seit ca. 2 Monaten weiß ich, dass ich das nicht machen muss! :-x
Beim nächsten Besuch werde ich auch darauf bestehen nichts zu bezahlen!

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Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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