Kathibaby hat geschrieben:
Es handelt sich dabei um die pharmakologischen Daten zur Zulassung, die auch in der Fachinfo zu finden sind. Bei der Minipille mit LNG wird nach 1h 0,8ng/ml im Serum erreicht, nach ca. 5 Tagen Einahme steigen die Steady-State-Spiegel auf ca. das Doppelte und nach ca. 2-3 Wochen fallen die Spiegel wieder um ca. 40% und da müssten sie dann die gesamte Zeit bei kontinuierlicher Einnahme über bleiben. Also sind die Daten vergleichbar.
Und klar muss die Dosierung nicht unbedingt in Relation zu den Nebenwirkungen stehen, aber warum soll z.B. eine Minipille mit ebenfalls kontinuierlicher Applikation und höheren Wirkspiegeln soviel anders sein?
Hallo Kathi, du fragst mich ja Sachen, woher soll ich das wissen
Erinnere mich jedoch, irgendwo mal einen Spruch von Paracelsus gelesen zu haben: ein und die dieselbe Substanz kann in einer bestimmten Dosierung toxisch wirken, in einer anderen heilend. Da ich des Lateinischen nicht mächtig bin, verkneife ich es mir, den Spruch jetzt aus google herauszukopieren

. Langer Rede kurzer Sinn: die unterschiedliche Wirkung einer Substanz in Abhängigkeit von der Dosierung erstaunt mich nicht unbedingt.
In deinen Zahlen kommen verschiedene Einheiten vor, bei den ersten Zahlen handelte es sich um pg/ml, diesmal nennst du ng/ml, das macht einen Unterschied von drei Nullen nach der Dezimalstelle, werde das morgen oder in den nächsten Tagen mal umrechnen, um zu sehen, ob sich ein Unterschied in der Vergleichbarkeit ergibt, dann melde ich mich zurück.
wünsche allen Mitleserinnen und Mitschreiberinnen eine gute n8
lg.