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BeitragVerfasst: 16. Juni 2005 18:10 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
Beiträge: 3006
NFP seit: Nov. 2004
@Limo: siehste mal, mein FA war der Meinung,
dass ich mir die Stimmungsschwankungen und den Libidoverlust nur einrede *zunge* ;-) .
Also wirklich, die FAs wollen doch alle nur Geld verdienen und nehmen einen nie erst *motz*

_________________
Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2005 20:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. Juni 2005 14:28
Beiträge: 272
Um nochmal zurück zur ursprünglichen "Studie" zu kommen - also ich zweifle doch sehr an der Aussagekraft! Nicht, weil es "nur" 125 Frauen waren; wenn bei 125 Frauen ein großer Prozentsatz einen Libidoverlust mit der Pille feststellt, find ich das repräsentativ genug. Mein Problem mit der Statistik ist, dass alle diese Frauen in einer Klinik aufgegabelt wurden, wo sie wegen Libidoverlustes waren!
Und überhaupt, was soll die Statistik:
Zitat:
62 Teilnehmerinnen nahmen orale Verhütungsmittel, 40 hatten sie in der Vergangenheit genommen. 23 Frauen hatten nie oral verhütet.

Das bringts doch überhaupt nichts, wenn man nicht weiss, wie viel Prozent der Frauen allgemein die Pille nehmen. Wenn das in der Bevölkerung ein deutlich niedrigerer Prozentsatz ist als in dieser Klinik, okay, dann ist das eine Statistik - sonst nicht.
Und selbst wenn, dann sagt diese Studie lediglich aus: in den USA gibt es mindestens 102 Frauen, die die Pille nehmen oder nahmen und einen hohen Libidoverlust erlitten haben. Ob es dadurch geschah ist wie gesagt durch diese Erhebung nicht geklärt!
(Was mich viel mehr davon Überzeugt hat, dass es so ist, sind die Postings hier im Forum von ehemaligen Pillenschluckerinnen.)

So, das alles soll nicht heißen, dass ich die Pille kleinreden will, wirklich-wirklich-wirklich nicht! Ich will sagen, dass ich einen anderen Punkt der Studie den schwerwiegendsten finde: die Aussage, dass der Stoffwechsel bei einigen Frauen, die die Pille nehmen, über die Zeit der Einnahme hinaus, vielleicht sogar für den Rest des Lebens gestört wird. Das finde ich nun richtig bedenklich, denn so lange sich etwas rückgängig machen lässt, kann man sich ja ruhig mal "vergiften" (hahaha), aber wenn da etwas zurückbleibt, wie soll dann ausgeschlossen werden, dass nicht noch mehr zurückbleibt, andere Sachen im Körper dauerhaft verändert werden, von denen wir erst in 5 Jahren im "Spiegel" lesen werden?
Also, das hat mich letztendlich überzeugt, die Pille nie auch nur ausprobieren zu wollen.

Ach so, und noch was zu Susi:
susi sorglos hat geschrieben:
Ich bin der Meinung [...], dass sich alles im Kopf abspielt.
Ich habe ca. 15 Jahre die Pille und später den Nuva-Ring zur Verhütung genommen. Der "Libido-Verlust" hat sich bei mir immer erst ca. 6 Monate nachdem ich einen neuen Partner hatte eingestellt.

Ich denke, der Libidoverlust kommt einfach nicht bei allen Frauen auf. :-) Bei Dir war es offensichtlich nicht so, aber hier im Forum berichten doch einige Frauen davon. Andererseits sind hier natürlich auch die Frauen, die die Pille nicht mehr wollten, unter anderem aus diesem Grund, also kann man auch da keine Statistik draus machen. Wenn es jedoch bei allen Frauen "zuverlässig" zu einem Libidoverlust führen würde, würde bestimmt kaum mehr ein Mann zulassen, dass seine Frau die nimmt, oder? ;-)

Mich freut es jedenfalls zu sehen, dass in diesem Forum bisher noch keine Frau geschrieben hat, dass ihre Libido nach Absetzen der Pille nicht zurückgekommen wäre! (Oder?) Toi-toi-toi dass diese Fälle wirklich sehr in der Minderheit bleiben!

Liebe Grüße,
Kal

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2005 10:46 
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Inventar

Registriert: 28. August 2004 20:53
Beiträge: 2410
Ich bin nicht der Meinung, dass Orgasmusstörungen hormonell bedingt sein können. Sie können vielleicht durch Hormonungleichgewicht beeinflusst werden, aber im Endeffekt ist nämlich woanders der Knackpunkt.

Bei Schmerzen beim Sex kann ich mir das schon eher vorstellen, da durch das Fehlen div. Hormone Trockenheit gefördert werden könnte und auch die Elastizität vielleicht darunter leidet.

Ich will die Pille nicht schönreden und ich bin ebenfalls der Meinung, dass sie lange lange Zeit noch nachwirkt. Allerdings denke ich, dass diese Sachen alle in den Griff bekommen zu sind, wenn man es will und man weiss, wie.

Der Artikel ist zwar noch nicht wirklich repräsentativ (mit 125 Frauen), aber interessant.

Liebe Grüsse, Maya

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Maya mit Sohn [06], Tochter [09] und Winterkind [ET Anfang Januar 2015]


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BeitragVerfasst: 10. Juli 2005 12:58 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. Juli 2005 21:59
Beiträge: 3541
Wohnort: Dresden
susi sorglos hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, wie ich schon in einem anderen Thread gesagt habe, dass sich alles im Kopf abspielt.
Ich habe ca. 15 Jahre die Pille und später den Nuva-Ring zur Verhütung genommen. Der "Libido-Verlust" hat sich bei mir immer erst ca. 6 Monate nachdem ich einen neuen Partner hatte eingestellt.


Nee, sorry, aber das kann ich persönlich so überhaupt nicht bestätigen.
Meine ehemalige Partnerschaft dauerte über 10 Jahre, 8 davon waren ohne Pille und ich hatte *immer* Lust auf Sex. Mit Pille war das doch *erheblich* weniger, wenn ich das auch immer noch nicht als brachliegende Libido bezeichnen würde - mein Niveau ist da halt von Natur aus recht hoch ;) -, mich haben ständig Dinge wie "zu müde", "zu gestresst", "zu kalt", "zu warm", "ich muss morgen früh aufstehen" gehemmt, die mir sonst einfach vollkommen egal waren, was mein Ex-Partner überhaupt nicht so lustig fand.
Sicherlich lag's nicht nur an der Pille, schließlich sind wir nicht mehr zusammen, aber auch daran, und das ist meine feste Überzeugung.

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50 Zyklen Schlumpi-NFP 2005 - 2010. Jetzt wieder zur Beobachtung.
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BeitragVerfasst: 10. Juli 2005 19:52 
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alte Häsin

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Meine Freundin bekommt derweilen Testosteron, also männliche Hormone, verabreicht in der Hoffnung dadurch ihre Libido mal wieder wachzupieken. Derzeit kämpfen in ihrem Körper die Hormonblocker aus der Pille gegen das Testosteron aus den Extratabletten und das einzige was passiert ist, dass sie plötzlich Haare im gesicht kriegt - aber mit der Libido hat sich net viel verändert (könnte aber auch an ihrem Freund liegen *hust* ansonsten klappts nämlich komischerweise).
Hormone haben also wirklich was mit Lustr oder Unlust zu tun.

Ich hab früher als ich noch Einnahmepausen gemacht hab wirklich gemerkt dass ich da wuschiger bin, ansonsten kann ich mich aber eignetlich ent beklagen *g* Vielleicht sollt ich jetzt mit Absetzen meiner Pille dem Schnuff noch ein bissel Testo reinpumpen damit er weiterhin mithalten kann *lach*

Kann aber bestätigen dass ich mit zwei meiner Pillen starke Depressionen hatte die nach dem Wechsel auf die dritte plötzlich verschwunden waren - nach Meinung meiner diversen FÄs zwar auch nur Einbildung, aber anscheinend bilden sich das ja recht viele Frauen ein, ansonsten stünde es net als Nebenwirkung in der Packungsbeilage *hust*

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2005 22:38 
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Moderatorin + Oberwichteline

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NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Hi

männliche Hormone damit die Lust wieder kommt????? Was ein Blödsinn. Sorry, aber als jemand die mit erhöhten männlichen Hormonen Probleme hatte und die froh ist dass diese wieder im Normbereich sind hört sich das für mich einfach nur schrecklich an.
Und die Libido unter erhöhten männlichen Hormonen geht auch flöten, weil es zu keinem Eisprung mehr kommen kann...

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Liebe Grüße Jasmin mit Teenie (06) und Vorpubertier (08) und * (07/05) kurvt jetzt wieder Bild


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BeitragVerfasst: 10. Juli 2005 23:18 
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alte Häsin

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Na sie hat aber überhaupt keine männlichen Hormone gehabt, ihr Körper produziert von allein keine. Zwecks weiblicher bekommt sie die Pille und nu kriegt sie auch männliche dazu. Und dank Pille gibts ja eh keinen Eisprung, da schaden auch die männlichen Hormone nicht mehr.
Schrecklich isses allerdings, da hast du recht.

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2005 23:21 
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Moderatorin a. D.

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Ähm, nur damit ich das verstehe, hat sie denn eine Fehlbildung/Erkrankung z.B. eine fehlende Anlage der Ovarien o.ä. oder irgendwie eine Disbalance der Hormone gehabt?

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Liebe Grüße Naomi


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2005 06:17 
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alte Häsin

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Hmm na eher ne Fehlbildung, das ist von Anfang an. Fragt mich net wie die Ärzte irgendwann nen Eisprung auslösen wollen falls sie mal ein Kind will. *kopfkratz*

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BeitragVerfasst: 11. Juli 2005 07:59 
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Moderatorin a. D.

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Wenn Fehlbildung dann wahrscheinlich eh kein Eisprung, wenn hormonelle Dysbalance, müsste eine genaue Diagnostik erfolgen. Aber viele geben dann eh einfach die Pille, ohne der Sache auf den Grund zu gehen.

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Liebe Grüße Naomi


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2005 19:48 
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alte Häsin

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Eben genau das ist es. Patientin blutet einmal im Monat, denkt das wär die Regel, ist zufrieden und nervt nimmer. Arzt hat seine Ruhe und kann regemläßig Besuch in der Praxis verzeichnen da ja ein Rezept gebraucht wird.

Abgesehen davon und zurück zum Thema (wollte ja eigentlich nur unterstreichen dass männliche Hormone tatsächlich aphrodisierend wirken *g*) find ich es erschreckend dass man sein hormonelles Gleichgewicht unetr Umständen innerhalb weniger Monate für den Rest des Lebens zerstören kann ohne dass man davor gewarnt wird. Sooo neu ist die Vermutung / Erkenntnis ja noch nicht, und in den Packungsbeilagen steht mal grad dass die Libido "verändert" werden könnte... *räuspa*

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BeitragVerfasst: 11. Juli 2005 20:12 
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Moderatorin a. D.

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Interessanterweise gibt es natürlich nicht die Pille für den Mann nicht, weil es ja die Libido des Mannes senkt. Huch wie schrecklich, bei uns Frauen interessiert das natürlich keinen der wahrscheinlich hauptsächlich männlichen Forscher *nichtallehaben* .

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Liebe Grüße Naomi


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2005 20:50 
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alte Häsin

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Beiträge: 1270
Wohnort: weiiit hinterm Mond, wo es keine Charts gibt...
Wenn frau net wirklich wuschig ist gehts ja trotzdem und is ja eigentlich auch ganz nett für uns Weiber.
Wenn mann net wuschig ist geht gar nix mehr und sie kriegen Probleme mitm Selbstwertgefühl *ätschbätsch*

...außerdem wird das meiste Zeug doch eh von Männern entwickelt. Klar dass die keine Lust haben sich selbst ne regelmäßige Einnahme oder gar Nebenwirkungen (*panik*) aufzuhalsen...

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BeitragVerfasst: 12. Juli 2005 06:39 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 112
Wohnort: Barce/San Sebastián
Limo-Luise hat geschrieben:
Schaut mal HIER - besonders DIESER Artikel ist interessant und gar nicht mal so unwahr, auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde...


Aus dem Artikel hinter dem zweiten Link:

Frauen sollten die Anti-Baby-Pille bei auftretenden Nebenwirkungen deshalb nicht gleich absetzen, sondern nach Rücksprache mit dem Arzt lieber auf ein anderes Präparat ausweichen.

Hmjaaaaaaaa klar, alles andere hätte mich auch gewundert! :roll:.

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LG Zehra
NFP zur Verhütung seit Sommer 2004 - absolut kein Kinderwunsch ;-)
17. zyklus


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BeitragVerfasst: 12. Juli 2005 08:33 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 15. Februar 2005 23:25
Beiträge: 5456
Also der zweite Artikel bringt mich ja nun ganz schön auf die Palme, aber was will man auch erwarten von männlichen FÄ, die der Meinung sind, dass die Pille das Wunder des Jahrtausends sei und dass Frauen allseits bereit sein müssten :roll: .

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Liebe Grüße Naomi


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