Ich hab mir den Artikel jetzt auch mal durchgelesen und kann den Ärger schon verstehen.
Zunächst wird ja diese Clue-App beschrieben von der selbst die Erfinderin sagt, dass diese
nicht zur Verhütung geeignet ist.
"Der Körper ist ja keine Uhr", sagt Ida Tin. Auch deswegen sei Clue, momentan zumindest, nicht zur Verhütung geeignet.Aber die Erfinderin arbeitet daran, dass diese bald mal so sicher werden würden, wie Tests vom Arzt.
Und
direkt danach steht im Artikel
Bisher sind Zyklus-Apps jedoch, so praktisch sie sind, als Verhütungsmethode kaum sicherer als die Papier-und-Stift-Variante der natürlichen Familienplanung.Das impliziert doch, dass diese - selbst von der Erfinderin als zur Verhütung ungeeignet - beschriebenen Apps scheinbar genauso, bzw. fast genauso unsicher sind, wie natürliche Familienplanung, die dann ja scheinbar auch ziemlich unsicher sein soll, wenn nicht sogar noch unsicherer als die Apps.
Scala hat geschrieben:
Die Aussage ist, dass Apps, wenn überhaupt, nur wenig sicherer auswerten, als man es mit der Papier-Stift-Variante kann, oder andersherum gesagt: Mit der Stift-Papier-Variante fährt man mindestens genauso gut. Damit wird aber noch keine Aussage über die absolute Sicherheit der NFP allgemein gemacht.
Ich versteh das eher als ein "Die Apps sind total unsicher, wir arbeiten daran sie sicher zu machen. Aber im Moment sind sie fast genauso unsicher wie NFP".