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 Betreff des Beitrags: Menstruationsschmerzen bereits vor der Mens?
BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 18:04 
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NFP-Königin

Registriert: 20. Juli 2005 20:20
Beiträge: 8495
NFP seit: 2005
Ich weiß es hört sich komisch an, aber leider habe ich mich heute selbst verunsichert. Vielleicht könnt ihr mich ja beruhigen! :roll:
Ich habe mindestens seit ich NFP mache, immer schon 3-5 Tage vor dem Einsetzen der Mens (inklusive Schmierblutungen davor) bereits Schmerzen im Unterleib, die sich genauso anfühlen wie die Mens-Schmerzen selbst. Am 1. und 2. Mens-Tag habe ich diese Schmerzen auch noch und danach sind sie weg. Ich dachte bisher das wäre normal, aber heute habe ich gelesen, dass könnte ein Symptom für Endometriose sein, wenn man bereits vor der Mens die typischen Mens-Schmerzen hat.
Habt ihr das auch oder habe nur ich dieses Phänomen? Meine Mens-Schmerzen an Tag 1 und 2 sind eigentlich nicht wirklich schlimm. Ich nehme schon ein Schmerzmittel ein, weil es sonst unangenehm weh tut, aber es ist nicht so, dass ich mich "außer Gefecht" fühle oder ähnliches. Es könnte schlimmer sein. Was auch merkwürdig ist (im Nachhinein betrachtet): ich hatte ja früher nie Bauchweh vor/während der Mens, aber vor 2 Jahren ging es von einem auf den anderen Zyklus damit los. Bis vor einem Jahr habe ich da auch noch keine Medis genommen, aber inzwischen ist mir das lieber, weils einfach echt störend ist und manchmal schön zieht. :roll:
Ich hoffe ihr könnt mich beruhigen und mir sagen, dass ich übertreibe. *beten* Soll ich meine FÄ beim nächsten Besuch darauf ansprechen oder ist das Panikmache?


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 18:20 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
Beiträge: 3006
NFP seit: Nov. 2004
Evtl. könnte es sich bei dir hier um stärkere PMS handeln oder? Ich würde das beim nächsten FA Besuch einfach mal abklären - Endo dürfte via US zu sehen sein, oder?
Mach dich aber bitte nicht verrückt! *freunde*

_________________
Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 18:23 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 22. Oktober 2004 19:55
Beiträge: 712
Wohnort: ende der welt
ein leichtes ziehen im unterleib habe ich auch immer so 1-2 tage vor der mens, ich halte das für normal. aber wenn es richtige schmerzen sind, solltest du das vielleicht abklären lassen.


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 18:26 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 9. Mai 2006 17:09
Beiträge: 1229
Wohnort: MA/S
Ich habe ab und an vorher auch schon ein krampfendes Gefühl. Aber nicht wirklich schlimm.
Allerdings habe ich auch während der Mens nie so starke Schmerzen gehabt, dass ich deshalb Medikamente genommen habe. In Schulzeiten mal, fällt mir. Aber seit dem nicht mehr.

Beim FA nachfragen, schadet aber sicher nicht. :-)

_________________

nicht pp ;-)
Großer Sohn *12.06.2010 und kleiner Kerl *21.03.2014 & Meine Seite


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 19:23 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Juni 2006 15:58
Beiträge: 429
Wohnort: nähe wien
2-4 Tage vor der Mens und die ersten beiden Tage im neuen Zyklus hab ich auch mein ziehen im Unterleib. Das setzt zum gleichen Zeitpunkt ein, wie der Blähbauch und hin und wieder Durchfall. Ich bezeichne es als meine Vorboten und freu mich immer, dass mein Körper mich vorwarnt.

_________________
nur tempmessen zur beobachtung nach sterilisation


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 19:25 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 2. August 2005 12:36
Beiträge: 17725
Wohnort: Berlin
NFP seit: 08/2005
Ich hab auch nen Tag vorher schon so ein leichtes Ziehen, was die Mens eindeutig ankündigt. Wenn es nicht schon ne Woche vorher und sehr schmerzhaft beginnt, würd ich mir keine Sorgen machen. ;-)

_________________
Mein Herz ist Buchstabenliebhaberin (0707), ist Herzblutbiologensohn (0309), ist Herzwärmer (0913) und Weltherrscherin2b (0815). ✰ (1014). Bild
Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist.


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BeitragVerfasst: 28. Juni 2006 19:59 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Bei mir ist es ähnlich. Zwar gehen die richtig heftigen Schmerzen erst mit der Mens oder kurz davor los, aber so leichte Mens-Schmerzen habe ich meist schon 2-3, manchmal auch mehr Tage vorher.

Mit den Endometriose-Indizien ist das so eine Sache - das sind ja meist Symptome, die viele Frauen kennen. Ich hatte mal einen Endometriose-Fragebogen ausgefüllt und war danach am Boden zerstört, weil die Symptome zu einem großen Teil auf mich zutrafen (bei mir ging es mit den Schmerzen auch von einem Zyklus auf den anderen los). Nach einem Mailwechsel mit jemandem von einer Endometriose-Seite bin ich dann panisch zur FÄ, die mich einigermaßen beruhigen konnte, weil laut Ultraschall nichts auf Endo hinwies (auf eine Bauchspiegelung, um sicher zu sein, habe ich verzichtet *angst* ).

Mach Dir bloß keine Panik, aber die FÄ ansprechen, macht bei Schmerzen in jedem Fall Sinn, denke ich ;-)

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BeitragVerfasst: 29. Juni 2006 10:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
hey,

da ich ja selber von der problematik betroffen bin (oder war, da ich nun im langzyklus bin), kann ich dir aus eigener erfahrung sagen, dass ich in den letzten monaten vor meiner therapie auch immer schon vor der mens schmerzen hatte. es wurde aber auch immer etwas mehr (hatte das früher nicht).

ich würde dir empfehlen, einen endometriose-spezialisten in deiner nähe aufzusuchen und bei dem mal einen check zu machen. handelt es sich beispielsweise um eine adenomyose (was einer endo in der gebärmutter entspricht), kann ein geübter, erfahrener gyn sowas in manchen fällen auch per ultraschall erkennen (war bei mir so der fall). inwieweit darüber hinaus eine endo vorliegt, kann man, wie katharina bereits schrieb, nur durch eine bauchspiegelung sicher feststellen (die ebenfalls nur bei wirklichen endo-spezialisten gemacht werden sollte).es gibt aber mittlerweile ein paar andere untersuchungen, die verdachtmomente eher bestätigen können, allerdings eben nicht so sicher wie eine BS.

ich habe damals meine FÄ auf meine schmerzen, die gesamte problematik aufmerksam gemacht und das thema endo konkret angeschnitten. gebracht hat mir das nix, außer, dass ich zeit verloren hab. sie meinte nur, kann sein, aber nahm es ziemlich locker und gab mir halt einen tee mit (sie ist prinzipiell naturheilkundlich sehr gut, meinte aber auch ich könnte auch hormone nehmen, was ich aber zu dem zeitpunkt noch ablehnte, da ich den ernst der lage noch nicht erkannt hatte und sie es ja auch eher herunterspielte, wobei sie eben auch keine spezialistin war und somit auch keine ahnung hatte).

persönlich finde ich es einfach wichtig, diesbezüglich klarheit zu haben. klar hab ich mich anfangs gefreut, dass die FÄ das alles nicht dramatisch sah, nur was hilft mir das, wenn es mir dann monat für monat immer schlechter geht. man muss ja irgendwann immer mehr und/oder stärkere schmerzmittel nehmen (gerade eine adenomyose kann extreme schmerzen verursachen, irgendwann werden auch die SB immer länger, die krämpfe der gebärmutter häufiger usw.). außerdem KANN (muss aber nicht!) eine endo ziemlich viel anrichten, was die gesundheit aber auch die fruchtbarkeit stark beeinflussen kann. sowas möchte ich als frau wissen, denn das kann die gesamte lebensplanung auf den kopf stellen. diese gedanken haben mich dann auch dazu gebracht, mir einen spezialisten in meiner nähe zu suchen und etwas zu unternehmen. und es war gut so!!

ABER: ich möchte dich nicht in panik versetzen! ich möchte damit auch nicht sagen, dass du auch endo hast oder sonst was, sondern nur, dass wenn du diese angst und befürchtung hast, nur ein termin bei einem spezialisten klarheit bringen kann. nur dieser beherrscht das abtasten endo-spezifischer punkte, kann vielleicht auch durch ultraschall was sagen und dir prinzipiell entwarnung geben. eine bauchspiegelung wäre sicherlich die beste variante der diagnose, nur wer mag das schon "freiwillig" machen, da muss es einem doch schon sehr schlecht gehen (zumindest seh ich das so, aber ich fürcht mich auch besonders vor OPs). ich hatte dagegen zwei MRs (einmal davon mit kontrastmittel, einmal dünnschicht), blutuntersuchungen (es gibt bereits bestimmte werte, die endo anzeigen können, aber nicht müssen), etc.

die frage ist auch, wie sehr dich die schmerzen belasten, deine lebensqualität einschränken, wie sehr und schnell es wirklich von mens zu mens schlimmer wird usw.
eine endo muss zb nicht behandelt werden, wenn sie keine probleme macht!! es ist eine gutartige krankheit. wenn aber probleme bestehen, dann ist eine engmaschige kontrolle natürlich am besten und wichtig. von dem her kann einem klarheit sehr weiterhelfen und frau auch einiges ersparen (im sinne von "besser früh erkennen und handeln als später eine ausgewachsene krankheit bekämpfen zu müssen").

ich möchte dir echt keine angst einjagen! also nicht falsch verstehen! ist nur gut gemeint!

glg
fanny

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nach 19 NFP- zyklen aus gesundheitlichen gründen dauereinnahme der valette


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BeitragVerfasst: 1. Juli 2006 17:40 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 10. Mai 2004 17:16
Beiträge: 1672
Wohnort: KA
NFP seit: 24.08.2003
Ich hab das auch manchmal (werde dann öfter von Krämpfen geweckt) und nehme das hin. *nixweiss* Ich denke, wenn ich Endo hätte, würde ich das anhand von anderen Symptomen merken und mehr Schmerzen haben.

_________________
Liebe Grüße, Limo
NFP seit 24.08.2003
--"Ruhende" Moderatorin
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BeitragVerfasst: 1. Juli 2006 17:51 
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NFP-Königin

Registriert: 20. Juli 2005 20:20
Beiträge: 8495
NFP seit: 2005
@Fanny: Nein, ich bin nicht beunruhigt! Vielen Dank für deine Erfahrungen und deine offenen Worte!*freunde* Ich habe eigentlich keine so schlimmen Beschwerden, dass ich deshalb zum Spezialisten gehen müsste, aber ich bin immer sehr panisch, was meine "Fruchtbarkeit" betrifft, weil ich später einmal auf jeden Fall Kinder haben möchte und mir auch nur aus diesem Grund überhaupt Gedanken darum mache. Es wäre halt schon echt ..., wenn dann irgendwan mal ein Arzt sagt: Tja, Sie haben Endo und zusätzlich sind Sie deshalb unfruchtbar geworden. Wenn Sie die Pille genommen hätten, wäre das nicht passiert." Okay, das ist wirklich sehr :roll:, aber so bin ich halt! :mrgreen: Ich spreche auf jeden Fall mal mit meiner normalen FÄ drüber, es ist ja wie gesagt nicht so akut wie es bei dir war!


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2006 15:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 17. September 2004 14:57
Beiträge: 423
naja, meine FÄ meinte damals ja auch es sei nicht "akut". sie war auch diejenige, die meinte, "nur" deshalb braucht man jetzt auch nicht an einen vorgezogenen kiwu denken, wenn man eigentlich eh erst später ein kind wolle, während mein derzeitiger FA gleich empfohlen hat, am allerbesten sofort zu starten und auch gleich hinzufügte, dass es sicher sehr lange dauern würde, bis ich schwanger werden würd und auch eine künstliche befruchtung notwendig sein könnte (bzw. später sein wird).

wie dem auch sei- endo kann schmerzen verursachen, aber auch nicht-insofern kann man auch unfruchtbar durch endo werden ohne jemals schmerzen gehabt zu haben.

meine persönliche meinung ist, dass ein "normaler" FA keine wirkliche ahnung von endo hat, deshalb würde ICH auf dessen meinung diesbezüglich nicht viel geben.

lg
fanny

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BeitragVerfasst: 3. Juli 2006 15:38 
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NFP-Königin

Registriert: 20. Juli 2005 20:20
Beiträge: 8495
NFP seit: 2005
Danke Fanny, ich werde mich mal schlau machen! Weißt du, wie ich einen Endo-Spezialisten finden kann? Gibt es da eine gute HP mit Adressen? Vielleicht weißt du das als Betroffene ja zufällig. :?:


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BeitragVerfasst: 3. Juli 2006 18:25 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Fanny hatte mir dieses Forum genannt, da gibt es auch eine Ärzteliste. Mehr Adressen gibt es hier, keine Ahnung, wie aussagekräftig es ist, dass ein Arzt da drauf steht. Fanny hatte ihren wohl aus dem Forum.

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BeitragVerfasst: 3. Juli 2006 22:52 
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NFP-Königin

Registriert: 20. Juli 2005 20:20
Beiträge: 8495
NFP seit: 2005
Danke Katharina!*freunde*


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