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 Betreff des Beitrags: Milton Sterilisierbad und andere Reinigungsmethoden
BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 16:01 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. Januar 2008 01:53
Beiträge: 92
Hi allerseits,


bei dem Hersteller von Ladycup wird öfter das Milton-Sterilisiersystem angepriesen.

In der Apotheke konnte ich jetzt zwar nicht die Tabletten, aber immerhin die Flüssigkeit bestellen.

Ich kann meine Erfahrungen gerne hier posten. So wie ich das jetzt sehe, ist die Flüssigkeit sehr ergiebig, da es sich um ein Konzentrat handelt.

In dem bekannten englischsprachigen Forum über die Menstassen wird auch Wasserstoffperoxid als Alternative diskutiert.

Mich faszinieren solche Methoden und überhaupt alles, was mit den Cups zu tun hat.

Normalerweise verwende ich zur Reinigung überwiegend klares Wasser, erst kalt, dann heiß. Abends gibt*s dann öfters noch ein kleines Bad in kochendem Essigwasser (nur übergießen) oder auch mal am Ende der Mens ein Auskochen im Dampfgerät (Thermomix).


Viel Spaß und so weiter

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 20:25 
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NFP-Kaiserin

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Beiträge: 12498
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Erstmal: Wasserstoffp. würde ich nie benutzen! Das ist ein heftige Flüssigkeit und die kann auch das Tässchen kaputt machen.
Auskochen reicht total- wenn man es noch ein bisschen besser haben will benutzt man dazu destiliertes Wasser.
Und wem das nicht reicht der benutzt eben Iso (diesen 70%igen Alkohol) und fertig. ;-)
Der Vorteil da ist ja das es ohne Rückstände verdunstet und nicht viel kostet.
Keine Ahnung wie das beim Milton ist, aber für mich klingt das einfach nach Geldmacherei. ;-)

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 21:26 
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Kurven-Rätslerin

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@Lune

Für mich tönt das Milton-Zeugs auch nach reiner Geldmacherei.
Ganz abgesehen davon, dass die Produktion von diesen Sterilisierungsprodukten schon wieder der Umwelt schadet, was die Menstruationstassen gerade vermeiden wollen :roll:
Ich finde, dass Wasser und ev. ein wenig Essig völlig ausreicht.

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Liebe Grüsse
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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 22:12 
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NFP-Kaiserin

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Und ich verstehe eben den Sinn von Essig aber noch weniger. :mrgreen: Denn wenn das Wasser kalkhaltig ist dann würde ich eher destiliertes Wasser empfehlen.

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 22:20 
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Kurven-Entwirrerin

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Ich nehm und versteh den Essig als billiges und natürliches "Desinfektionsmittel" - bei der Säure überlebt doch nix... denk ich mir mal *kopfkratz*

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Ciao, Körst
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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 22:21 
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NFP-Kaiserin

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Aber wenns Wasser heiß ist überlebt doch sowieso nichts. ;-)
Ich mein mehr als tot können sie ja nicht gehen.

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 22:36 
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hat sich gut eingelebt

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Aber es gibt ja durchaus Bakterien, die heißes Wasser ganz gut überstehen...ob die allerdings ausgerechnet auf nem Cup siedeln, ist ne andere Frage ;-)

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 22:51 
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alte Häsin

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Lune hat geschrieben:
Und ich verstehe eben den Sinn von Essig aber noch weniger. :mrgreen: Denn wenn das Wasser kalkhaltig ist dann würde ich eher destiliertes Wasser empfehlen.



Aber bevor ich einen Fünfliterkanister destilliertes Wasser aus der Drogerie nach Hause schleppe, mach ich lieber einmal den Küchenschrank auf und kippe einen Schuss Essig in den Kochtopf.

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BeitragVerfasst: 14. Juni 2008 23:02 
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NFP-Kaiserin

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Zitat:
Aber es gibt ja durchaus Bakterien, die heißes Wasser ganz gut überstehen...ob die allerdings ausgerechnet auf nem Cup siedeln, ist ne andere Frage

Ob die eher durch das Zeug oder Essig sterben ist die andere Frage. :mrgreen:


Zitat:
Aber bevor ich einen Fünfliterkanister destilliertes Wasser aus der Drogerie nach Hause schleppe, mach ich lieber einmal den Küchenschrank auf und kippe einen Schuss Essig in den Kochtopf.

Heike hatte da glaub mal einen Text zu geschrieben...

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 09:12 
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Kurven-Rätslerin

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@Essig

Ich mag Einfachheit ;-) Da ich sowieso günstigen Essig zum Putzen kaufe, nehm ich dann gleich einen Schuss von dem. Und Essig steht ja meistens schon in der Küche. Ausserdem wirkt Essig meines Wissens geruchsneutralisierend.
Also würd es mich persönlich stören, no ne Flasche mehr rumstehen zu haben, die ich eben nach Hause schleppen muss (ist ja verhältnissmässig mehr, als der Essig....ich faule Sau :mrgreen: ) und die ich nur für meine Cup brauche.
Anders ist es, wenn man eh schon destilliertes Wasser zu Hause hat ;-)

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 10:57 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. Januar 2008 01:53
Beiträge: 92
@Lune

Natürlich kann Wasserstoffperoxid den Cup zerstören - wenn frau nicht richtig dosiert. Es muss eine 1%ige Lösung her. Der Wirkstoff wird übrigens als umweltmäßig relativ gut abbaubar betrachtet. Er wird auch als Jodersatz bei der Wundversorgung und zum Gurgeln im Mundraum eingesetzt. Trotzdem ist Vorsicht geboten, da gebe ich Dir recht.

@Afriska

Bist Du Dir da sicher mit der Umweltbilanz speziell von diesem Mittel (Milton)?

Ja, ich will die Umwelt auch nicht extra belasten.
Jeder tut das Seine, um einen Beitrag zu leisten, der ihm angemessen scheint.
Klar, wenn es sich vermeiden lässt und jemand total zufrieden ist mit den "unspektakulären", einfachen Reinigungsmethoden wie Wasser und Auskochen, dann ist das doch prima.
Aber wenn ich das Bedürfnis habe, zu schauen, was ich tun kann, um ein subjektiv-optimales Gefühl von Hygiene zu bekommen, dann ist das ja auch legitim.

Wenn jemand noch Bock hat, kann er gerne hier seine Reinigungsmethoden kundtun!
Wasserstoffperoxid wäre halt preislich sehr günstig, Isopropylalkohol schon etwas teurer. Das Miltonbad ist auch nicht SO teuer wegen der Verdünnung.
Intimwaschlotion könnte auch sehr gut sein. Bei Bio-Geschirrspülmittel habe ich schon autsch geschrien, da hätte ich wohl stundenlang hinterher mit Wasser abspülen müssen, um die Schleimhäute nicht zu reizen, obwohl das Ding keine Duftstoffe hatte.
Selbst bei Essigessenz, die ich häufig anwende/te, konnten bei mir Reizungen auftreten, wenn ich nicht supergründlich abgewaschen hatte, weil ich vorher hochdosiert hatte.

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 11:07 
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NFP-Kaiserin

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NFP seit: 2006
Ich verstehe dein Problem nicht ganz. Intimwaschlotion macht das Teil sicher nicht sauberer als ein kochendes Bad.
Ich glaube du verwechselst di ezwei Stufen der Reinigung für ein optimales ergebnis. ;-)
Einmal: Mechanisch- schrubben, oder Seife etc.
Zum anderen: Desinfizieren- kochendes Wasser, oder Iso.
Und wenn du Probleme mit empfindlichen Schleimhäuten hast würde ich da erst recht nicht mit Wasserstoffp oder so hingehen. Gib doch mal in der suche "heike" und mooncup ein- da findest du eine Menge gut begründeter Hinweise zur Reinigung. (Sie ist Apothekerin. ;-) )

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 11:19 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. Januar 2008 01:53
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Ich habe weder ein Problem noch verwechsle ich die zwei Stufen der Reinigung.
Intimwaschlotion ist selbstverständlich KEINE Desinfektionsmethode oder gar Sterilisisation, sondern eine Reinigungsmethode, wie im Titel des Threads erwähnt.

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 15:33 
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Kurven-Rätslerin

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@feurigatmin

Ich weiss nicht inwiefern Milton-Endprodukte gut abbaubar sind oder nicht. Aber ich weiss, dass jedes Mittel, welches zusätzlich produziert wird, die Umwelt mit Sicherheit belastet: es benötigt Rohstoffe, es benötigt Strom für die Produktion, es benötigt Verpackung, Verpackung für den Transport, es benötigt Treibstoff für den Transport, ...

Das alles belastet die Umwelt, obwohl das Produkt an und für sich unnötig ist, abgesehen davon, dass es unser subjektives Gefühl von "Sauberkeit" und Konsumzwang befriedigt.

Das mag jetzt ein wenig hart tönen und schlussendlich ist es ja schon schön, dass es überhaupt Menstruationstassen gibt. Sorry, wenn ich da so ein "Aufstand" mache. Aber nerve mich in den letzten Monaten ziemlich heftig über unseren Konsumationswahn und den subtilen Formen, in denen er auftritt. Vor allem dann, wenn er in Verbindung mit ursprünglich umweltschonenden Produkten auftritt.
Also eigentlich nix persönliches, gell, macht's ja eh jeder, wie er es sclussendlich für richtig hält ;-)


Und ich gebe Lune recht, gerade wenn man so empfindliche Schleimhäute hat wären eine Zahnbürste und reines Wasser wohl am gescheitesten.

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2008 16:45 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. Januar 2008 01:53
Beiträge: 92
... ich gebe dir recht, auch in diesem wie in vielen anderen fällen mag konsumlust eine große rolle spielen.

und warum nicht widerstehen? sehr sinnvoll, auch wenn es die umwelt schont.
ich finde das gut, wenn man so engagiert für die umwelt eintritt.

solange es zu keiner diktatur der ökologie kommt, sehr sinnvoll.

das andere problem ist das der grundsätzlichen definition. es gibt keine absoluten maßstäbe für die allermeisten dinge auf dieser welt.
so kommt es schon mal vor, dass wissenschaftlerinnen sich streiten wegen der umweltbilanz eines artikels. die einen sagen, flugreisen seien schlimm hoch drei, die neuesten stimmen behaupten, dass ein pc (ja, der computer, an dem wir gerade sitzen) eine ökosauerei sondergleichen ist.

ich habe zehn jahre lang waschbare binden benutzt und komplett auf wegwerfartikel verzichtet. und das, obwohl mir eine öko-expertin gesagt hatte, dass die umweltbilanz dieser methode sogar schlechter sei als die der wegwerfartikel. die meinungen variieren also sehr stark, was das ganze angeht.

ein beispiel wäre das genannte wasserstoffperoxid. in vielen öko-waschmitteln enthalten und als "aktiv-sauerstoff" bezeichnet!!!
tja, konzentriert ist es sehr schädlich, aber in der "richtigen" verdünnung benutzen viele von uns diesen stoff tagtäglich, ohne zu wissen, dass es so ist. hören wir "wasserstoffperoxid" gehen wir an die decke und meinen, iiih, eklig, chemie. hören wir "aktiv-sauerstoff" halten wir uns für öko-freaks.... ja, so sind wir. dabei kleben unsere finger doch gerade auf einer plastik-tastatur, pfui.


viele grüße
feurigatmin

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