ich musste gestern über meine oma (fast 80 und sehr konservativ)schmunzeln, ich war bei ihr und sie hat gemeint, wenn ein gewitter kommt oder man "unwohl ist", dann wird eingkochtes gemüse nichts und hält sich nicht.
also das erinnerte mich auch an diesen artikel, wo so getan wird, als wäre die mens ein ganz schrecklicher fluch, der uns arme frauen heimsucht. das ist wie bei naturvölkern, wo man menstrierende frauen wegsperrt, weil sie unglück bringen. furchtbar, wenn frauen für einen natürlichen vorgang so behandelt werden, als würde etwas böses von ihnen ausgehen. ich finde solche antiquierten ausdrücke wie "unpässlichkeit" echt sehr herabwürdigend. ich fühle mich zwar auch nicht fit wie ein turnschuh am ersten ZT, bin müde und schlapp, aber im großen und ganzen ist das leben nicht viel anders als an anderen tagen. es hängt wohl auch damit zusammen, dass es männern höchst unheimlich ist, wenn jemand blutet und trotzdem gesund ist...
