Ich trage den Cup aus diesem Grund ("Rückfluss") nie nachts, nachts nehme ich Stoffbinden oder wenn die Blutung stark ist auch einen Tampon. Beim Tampon habe ich zumindest das Gefühl, dass er das meiste Blut aufsaugt. Oft bleibt das Blut aber auch einfach drin und geht dann beim ersten Toigang ab, insofern wäre es für den Körper mit Cup vermutlich gar kein Unterschied, mir gefällt der Gedanke nur nicht.
Der Cup hat für mich den Vorteil, dass schon bei der ersten Mens mit Cup die Schmerzen deutlich geringer waren und das blieb auch so (von 300-800mg Ibu pro Tag auf 0), außerdem ist die Blutung zwar anfangs stärker, dauert dafür aber nicht so lange. Schmerzmittel brauche ich jetzt höchstens noch für eventuelle Migräneattacken, die bei mir hormonell bedingt sind und unter der Pille fast wöchentlich auftraten, da ändert der Cup natürlich nichts

Aber krank durch Cup - nee, bei mir ist das bisher sicher nicht der Fall!
Vor Jahren hat mir mein FA allerdings schon gesagt, dass ein Zusammenhang zwischen Tampons und Endo zu bestehen scheint. Er war spezialisiert auf Endobehandlung/Diagnostik, ist mittlerweile im Ruhestand, und behauptete, mit dem zunehmenden Gebrauch von Tampons in den letzten Jahrzehnten sei auch die Anzahl der Endopatientinnen gestiegen

Ich glaube eher, die Diagnostik ist besser geworden und die Thematik "Menstruationsbeschwerden" wird heutzutage ernster genommen als früher...
Was mir allerdings ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet, ist Sex während der Mens, die eindringenden Keime und die Kontraktionen der GB beim Orgasmus sehe ich als "gefährlicher" an als einen Cup - haben aber trotzdem immer während der Mens Sex
LG