@Mirala
Zitat:
Es gab ein Geschenk, viele liebe Worte und sie ist zur Feier mit mir und meiner damaligen Lieblingstante "erwachsen" Essen gegangen (Abends in ihr Lieblingsrestaurant).
Bei dem Essen war dann das Thema "Frau werden" angesagt. Beide haben viel erzählt wie es bei ihnen war.
Ich hab mich sehr ernstgenommen gefühlt, und das als Zehnjährige- das haben die beiden Frauen sehr gut hinbekommen
das find ich richtig toll von deiner mutter und deiner tante! so sollte man damit umgehen. zeigen, dass es nichts "unnatürliches" oder "schmutziges" ist, sondern etwas normales, vor dem man sich weder zu fürchten noch zu schämen braucht. sollte ich später eine tochter haben, möchte ich ihr genau das zu vermitteln versuchen. es gibt meiner ansicht nach schon zu viele frauen, die probleme mit ihrer mens haben, selbst wenn sie sie körperlich gut überstehen - dabei ist sie doch so wichtig.
meine mutter ist recht neutral damit umgegangen. mir war es ziemlich unangenehm, zu ihr zu gehen, aber sie hat das alles recht gut und neutral gehandhabt, so dass ich nicht das gefühl hatte, dass es jetzt irgendwie "schlimm" wäre oder so was. die sache mit dem einweichen der unterwäsche hat sie mir aber auch eingebläut!

und als ich ihr sagte, dass ich lieber OB statt binden verwenden wollte, hat sie noch gefragt, ob sie mit mir die anleitung durchgehen soll ("mama, ich bin fast 16, ich glaub, das schaff ich schon!"

). also alles in allem fand ich die reaktion meiner mutter eigentlich sehr gut.