@ emily: schön, dass es dir diesmal besser geht

. und danke, dass du mir die daumen für meine tage drückst- ich hoffe wirklich auf den tee, vielleicht wirkt er ja wunder

- schön wärs auf jeden fall.
Emily hat geschrieben:
Vielleicht ist es da schon besser, Du lässt die Bauchspiegelung machen, auch wenn Du einen Horror davor hast. Man wird ja vor der Narkose normalerweise nach Allergien gefragt und das ist ja auch nur eine Kurznarkose, davor brauchst Du glaub ich nicht soviel Angst zu haben (ich habe vor einem Jahr mal eine Darmspiegelung machen lassen müssen, das war echt nicht schlimm.)
eine bauchspiegelung ist leider eine richtige op (es wird um den bauchnabel herum geschnitten; wie bei der entfernung einer eileiterschwangerschaft), d.h. vollnarkose. aber es ist die einzige möglichkeit eine endo wirklich zu diagnostizieren. so sieht man auch ob blase und darm etc. "befallen" sind. per US sieht man verwachsungen etc. leider nicht.
weißt du, wenn ich nicht so viele anzeichen dafür hätte, sondern "nur" meine mensschmerzen, dann würd ich mir ja auch nicht so viele sorgen machen

. aber es zwickt und zwackt überall- v.a. eben am rechten unterbauch, aber auch auf brustkorbhöhe. außerdem hab ich öfter mal probs mit der blase (blasenentzündungen)- was ja "normal" sein kann- ich mein, das kann ja mal passieren, haben ja viele- nur hab ich halt schon öfter mal beschwerden gehabt, die nicht typisch für eine BE sind oder wo trotz schmerzen keine erreger o.ä. gefunden wurden. und wenn man dann liest, dass eine endo das auslösen kann

...
da kommen halt einige sachen zusammen, die trotz etlicher arztbesuche nie ergründet wurden, aber leider in dieses schema passen würden

.
was mich nur irritiert, ist die tatsache, dass ich meiner FÄ alles erzählt habe (auch, dass ich angst bzgl endo habe) und sie eben auch meinte, dass es leider durchaus sein könnte, aber irgendwie bekommt man diesbezüglich auch nicht gesagt, was nun weiter zu tun wäre. ich meine, dass man dieses und jenes machen KANN, weiß ich ja auch, aber sie muss halt sagen ab wann man was machen MUSS. irgendwie vermiss ich da einfach eine klare ansage... ich mein, wenn die chance unfruchtbar zu werden bei einer solchen diagnose sehr hoch ist, dann muss man das doch klar und deutlich sagen und vielleicht auch raten die familienplanung eventuell vorzuziehen oder? zumindest, dass man sich das überlegt usw.
klar, hab ich prinzipiell angst- vor der untersuchung, der diagnose, etc.- nur will ich ja von meiner ärztin wissen, was zu tun ist und nicht noch jahre abwarten, wenn sie wirklich meint, das könnte was ernsthaftes sein- nicht mal das hab ich bis zum schluss wirklich aus ihr herausbekommen, was sie denkt, wies wirklich aussieht- insofern scheints nicht so dringend zu sein

. das ist halt das, was mich vor einer op abhält- bestünde die notwendigkeit, hätte sie es doch gesagt, oder nicht? nicht nur, dass man
kann, sondern dass man dringend
sollte/
muss. deshalb denk ich mir halt wieder, dass ich nicht unbedingt "einfach so just for fun" eine op machen will- wenns wahrscheinlich eh nicht wirklich sein muss... außerdem bin ich eh so ein übersensibelchen und hypochondrisch veranlagt

... ach, es ist sowas von ungut...
auf jeden fall hab ich mir erstmal wieder zwei wissenschaftliche bücher über endometriose und gyn allgemein bestellt, um noch weitere infos drüber zu kriegen. vielleicht seh ich danach klarer

und kann so eine entscheidung für oder gegen eine op fällen.
weitere möglichkeit: andere FÄ, nur: wenn ich zu einer anderen FÄ gehen würde, hätte ich halt eine zweite meinung- was ja nie schlecht ist- nur halte ich meine derzeitige eigentlich für gut. und bei FÄ bin ich ja doch wählerisch

- insgesamt war sie ganz nett und verstand auch, dass ich keine hormone nehmen will etc. bzgl NFP haben wir zwar nicht viel geredet (hab halt gesagt, dass ich seit 16.zyklen symptothermal verhüte und keinen kiwu habe), aber bei der untersuchung war sie sehr genau und auch sonst hat sie sich für mich zeit genommen (war eine dreiviertelstunde bei ihr drin). außerdem macht sie eben auch TCM (also akupunktur, fünf-elemente-küche etc.) und homöopathie- und gerade solche zusatzqualifikationen find ich bei ärzten immer ganz gut, denn dann schauen sie meistens auch über den tellerrand der schulmedizin hinaus (zumindest wenn sies richtig und ernsthaft betreiben).
naja, was solls- ich werd mich wie gesagt erstmal gründlichst durch die fachliteratur arbeiten und dann weiterschaun.
auf jeden fall danke fürs "zuhören"
lg
fanny