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Hallo Mädels,
ich lese hier seit Wochen schweigend mit, nun will ich mich aber auch mal kurz (*hüstel* eher länger...) zu Wort melden, wo es doch gestern abend "ernst" geworden ist, und meinen ersten Tassenerfahrungsbericht abgeben *g*
Nach all den vielen Infos hier und vor allem Afriskas Seite (daaaaaanke!) habe ich mich für einen großen Fleurcup entschieden. Grund war das große Fassungsvermögen (an gut 2 Tagen während der Regel blute ich wie angestochen), obwohl ich lange gezögert habe, da 28 und kinderlos, und der geriffelte Boden, weil ich (nicht ganz unberechtigt, wie sich nun herausgestellt hat, aber dazu gleich) Sorge hatte, das Ding da wieder aus mir herauszubekommen.
Gestern nachmittag gings also los mit dem Geschmier und ich hab also zum ersten mal (nein, keine Trockenübungen vorher) meinen seit drei Wochen hier liegenden Blumentopf in mich reingestopft - und anders kann man das nicht nennen. Liebe Güte, der ist GROß! Ich mein, ich weiß ja, was ich sonst schonmal in mich reinschiebe *hüstel*, aber das knautschige rutschige Ding war eine Herausforderung. Ist ja auch definitiv mehr als ein Tampon (und bei anderen Gerätschaften ist man ja üblicherweise nett entspannt ;) ). Nach einigem Ach und Krach war das Teil also in mir verschwunden, ich hatte mich etliche Male mit den Fingernägeln unschön gezwickt, und dann... war da das Problem mit dem Aufploppen! Weitere fünf Minuten später und einigem an verzweifelten Geziehe und Gedrücke war der Becher dann aber endlich rund, soweit ich vermutet habe, und ich hab erstmal verschnauft.
Weil er so gar nicht zu spüren war, auch der Stiel nicht, habe ich mich dann nicht weiter drum gekümmert und bin am Abend auch mit dem Pott ins Bett, weil am ersten Tag meine Blutung üblicherweise noch nicht so stark ist. Bis auf ein ganz leichtes Geschmier hat er gut dichtgehalten, und ich glaube, das liegt eher an Resten, die noch in der Scheidewand klebten.
Heute Vormittag dann das erste Mal wieder raus mit dem Teil... zuerst das Tasten: woooo ist das Ding?! Heilfroh, daß ich den Stiel dranlassen kann. Ich weiß, der ist eigentlich nicht zum Ziehen, sondern zum Hinleiten gedacht, aber ich muß trotzdem erstmal dran zupfen, bis ich überhaupt an den Becherboden komme. So kurze Finger hab ich eigentlich nicht, aber der Pott sitzt schon verflixt hoch. Wie soll ich den zusammendrücken für den Unterdruck?!
Es hat eine ganze Weile gedauert, mir tat das Handgelenk auch noch eine gute Weile länger weh von den Verrenkungen (im Sitzen gehts definitiv besser als im Stehen, da komm ich nichtmal mehr an den Stiel dran, also mit zwei Fingern zum Greifen, ertasten mit einem geht schon gut), aber schlußendlich war der Pott endlich draußen und ich konnte mir mal ansehen, was sonst so im Tampon landet. Interessant! Und ganz schön viel komischer cremiger Schleim dabei... aber ich nerv ja seit drei Monaten meinen FA, daß da irgendwas nicht so ganz stimmt. Abstriche und Kulturen sind aber ergebnislos...
Wie auch immer, die Pampe dann entsorgt und gesäubert... und dann das das Ding wieder rein. In weiser Vorraussicht hatte ich mir die Fingernägel gestern abend noch geschnitten (die sind eh schon nie lang und jetzt ist mal gerade nen knapper Millimeter Weiß dran - hat hier irgendwer Kunstnägel? Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wie ihr das wohl macht...), hab mich aber trotzdem noch ein paar Mal gezwickt. Naja. Wird wohl mit der Übung kommen. Aber verdorri, der Pott wollte diesmal wieder nicht aufgehen! Es war ein elendes Geziehe, Geschubse und Gedrücke, mehrmals mußte ich den wieder halb rausholen (wo er sich natürlich prompt super entfaltet hat, Unterdruck zog und dann nicht mehr vor oder zurück wollte...), und ich bin mir auch jetzt nicht so ganz sicher, ob er komplett entfaltet ist. Vielleicht ist also der große Durchmesser doch nicht gut für mich und ich sollte mich nach einem neuen Pott umsehen... aber ich mag das Fassungsvermögen! Muß ich wohl nochmal Afriskas Seite durchgehen.
Also wenn das Gerät einmal drin ist, ist es super, ich finde es ganz ungewohnt, weiterhin da feucht zu sein und nicht staubtrocken wie nach einem Tampon, aber kann ja nur gut sein. Ebenfalls positiv zu vermerken ist die (nicht vorhandene) Geruchsentwicklung - schöne Sache! Aber bis das Ding so tut wie ich will wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Bin da wohl etwas komisch gebaut, mir tut hinterher jedenfalls immer ziemlich die Hand weh von den ganzen Verrenkungen, denn ich komme wirklich nur gerade an den Boden der Tasse (und ja, ich schiebe das Ding nur so weit rein, bis es gerade verschwunden ist, über Nacht hat es sich selbst noch etwas höher gearbeitet), von festem Griff oder Zusammendrücken kann ich da kaum reden, und von "mit dem Zeigefinger am Rand tasten" brauch ich gar nicht erst anfangen. So hoch komm ich im Leben nicht - extra bei der letzten Periode getestet, als der Mumu am tiefsten hing, ich kam gerade eben mit dem Zeigefinger an den Knubbel und konnte mein Gynefix-Bändchen spüren, aber wenn da nun auch noch ein Blumentopf drinsitzt... komm ich einfach nicht dran. Schon gar nicht, wenn der Mumu nicht immer so tief hängt.
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