Meine Mutter benutzte und benutzt bis heute "Monsterbinden" (ich find diese Wortschöpfung zu genial

- und so musste ich das als Teenie auch über mich ergehen lassen - das waren immer so billige doofe Binden von "A und P" (attraktiv und preiswert). Was allerdings ganz schlimm war - meine Eltern haben manchmal die Prioritäten finanziell falsch gesetzt, sodass manchmal nicht mal mehr genug Geld da war, um billige Monsterbinden zu kaufen. So wurden dann alte Bettlaken oder Tischdecken zu Stofflappen zerrissen, die ich dann zusammengefaltet als Binden verwenden musste
Da ich aber auch schon als Teenie starke Blutungen hatte, waren da mitunter sehr unschöne Momente, insbesondere im Sportunterricht mit Stofflappen -

- kein Klebstreifen, kein Schutz - gar nichts. Habe ich meinen Eltern bis heute nicht verziehen.
Als ich dann mein erstes eigenes Geld verdient habe (Ausbildung) habe ich mir dünne Binden von Always oder ähnliches gekauft, später bin ich dann auf Tampons umgestiegen.
Heute nutze ich die Meluna (seit nun ca. vier Zyklen) plus dünne Sicherheitsbinde mit Flügeln. Ich werde noch eine andere Tasse mit Schwämmchen ausprobieren - damit auch die aktuelle Kleckerei mit der Meluna aufhört
Ich habe hier mal von einer Userin gelesen, die ihrer Tochter ein "Menarchepaket" geschenkt at - mit allen Artikeln, die es so für die Monatshygiene gibt - damit die Tochter selbst herausfinden und entscheiden kann, was sie verwenden mag. Das finde ich total schön. Sollte ich auch mal eine Tochter haben, werde ich das genauso handhaben. Keinen Monsterbindenzwang (oder wie in meinem Fall sogar Stofflappenzwang) - ich denke, sowas stört das eigene Empfinden gegenüber der Mens ganz extrem und nachhaltig im Unbewussten.
Ich habe es erst mit NFP geschafft, ein gesundes Verhältnis zu meiner Mens aufzubauen - und ich denke, Monsterbinden und Stofffetzen sowie alle damit verbundenen Peinlichkeiten und schlechten Empfindungen waren nicht gerade zuträglich damals.