Liebe Frauen,
hier ein erneuter Erfahrungsbericht von mir: Zyklus 3 mit Menstruationstasse. Nach der Meluna Classic L und der kleinen Lunette habe ich mir noch die große Lunette gekauft, da die Lunettes für mich im Vergleich zur Meluna doch einen erheblichen Qualitätssprung darstellen.
Gestern nun der erste Test der große Lunette unter erschwerten Bedingungen: Tag 2 meiner ohnehin eher starken Mens und ganztägige Geschäftsreise mit langer Bahnfahrt und stundenlangen Meetings, die ich nicht stündlich für Cupchecks unterbrechen kann. In der Bahn klappte das aushäusige Ausschütten ganz gut (da ist ja auch ein Waschbecken drin), außer dass in der Behindertentoilette die Tür nicht sofort verriegelt war. Nur ganz knapp konnte ich vermeiden, mit blutiger Tasse in der Hand und runtergezogenem Rock erwischt zu werden

. Ausschütten beim Kunden war schon trickiger und nur mit Auswischen mit Toilettenpapier möglich (Waschbecken im Vorraum). Soweit alles ganz gut, wenn ich auch immer wieder das Gefühl hatte, dass nun, jetzt gerade bestimmt doch, etwas aus- oder überläuft. Was nie der Fall war. Solche Ängste hatte ich mit Tampon nie, obwohl die manchmal ausliefen, wenn ich nicht schnell genug wechseln konnte. Aber das war eben nicht schwallartig, so wie ich mir das in meinen schlimmsten Phantasien bei der Tasse vorstelle.
Mal im Ernst: Woran erkennt ihr, dass ihr dringend Wechseln müsst? Ich bin aus Vorsicht immer zu früh dran. Und was passiert, wenn der Zeitpunkt tatsächlich mal überschritten wird? Schwallweises Auslaufen, alles ist blutig, verschmierte Kundenstühle, verblüffte Kundengesichter? Oder so dezent tröpfchenweise?
In der S-Bahn zum Hauptbahnhof auf der Rückfahrt hatte ich dann das Erlebnis dritter Art: Ich stand nach getaner Arbeit erschöpft und zufrieden im Gang, plötzlich machte es ein undefinierbares Geräusch zwischen Plopp und Pfff, und mir brach der Schweiß aus. Jetzt ist es passiert! Überlaufen! Die letzten 3 Stationen also die Beckenbodenmuskulatur zusammengekniffen in der Hoffnung, damit das Unheil vermeiden zu können, und dann ab in die Bahnlounge auf die Toilette. Nichts passiert. Gar nichts. Hm. Was war das also? Spätes nachträgliches komplettes Aufploppen? Kurzzeitiges Lösen des Unterdrucks? Ich hatte das dann am Heimatbahnhof gleich noch mal und frage mich, ob es daran liegt, dass ich beim Einsetzen unterwegs nicht ganz so entspannt und umfassend prüfe, ob der Cup ganz aufgeploppt ist. Fühlt er sich rundlich an, war das in Ordnung für mich. Zuhause prüfe ich da schon mal lange, drehe ihn um die eigene Achse und so.
Meine Fragen lauten also: Was bedeuten diese Geräusche zwischendurch? Und wie komme ich zu einer aussagefähigen Beurteilung des Füllungsstatus? Wie macht ihr das?
Vielen Dank!
Novalisa